Vinaora Nivo Slider Schottische Tradition

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The Clans of the Scottish HighlandsThe Clans of the Scottish Highlands

In den beiden 1845 und 1847 bei Ackerman & Co in London erschienenen Werken „The Clans of the Scottish Highlands“ schrieb der schottische Schriftsteller James Logan, der mit seinem Buch „The Scottish Gael or Celtic Manners, as Preserved among the Highlanders (Die schottischen Gälen oder keltische Sitten, wie sie bis heute von den Hochländern bewahrt werden) bereits im Jahre 1831 eine umfangreiche Studie über das Leben in den schottischen Highlands präsentierte, die Texte zu den 74 Bildtafeln, die von dem schottischen Künstler Robert Ronald McIan gemalt wurden.

Die beiden Bände erwiesen sich in der viktorianischen Ära als eines der populärsten Bücher auf diesem Gebiet und geben einen anschaulichen Überblick in das Tragen von Hochlandkleidung. Noch heute gilt das Schaffen der beiden als maßgebliches Nachschlagewerk in Sachen Hochlandkleidung, wenngleich man ihnen gewisse künstlerische Freiheiten nachsehen muss.

BUCHANAN, CAMERON OF LOCHIEL, CAMPBELL OF ARGYLL, CAMPBELL OF BREADALBANE, CHISHOLMS, CLANRANALD (MACDONALD OF), COLQUHOUN, CUMIN/CUMMING, DAVIDSON, DONACHADH OF MAR, DRUMMOND, FARQUHARSON, FERGUSON, FORBES, FRASER, GORDON, GRAHAM (ODER GRAEME), GRANT, GRANT OF GLENMORISTON, GUNN, KENNEDY, LAMONT, LOGAN, MACALISTER, MACARTHUR, MACAULAY, MACBAIN oder MACBEAN, MACCOLL, MACCRUIMIN/MACCRIMMON, MACDONALD OF GLEN COE, MACDONALD OF KEPPOCH, MACDONALD OF THE ISLES, MACDONNEL OF GLENGARRY, MACDUFF, MACDUGALL/MACDOUGALL, MACFARLAN, MACGILLIVRAY, MACGREGOR, MACINNES, MACINTOSH, MACINTYRE, MACIVOR, MACKAY, MACKENZIE, MACKINNON, MACLACHLAN, MACLAREN, MACLEAN, MACLENNAN, MACLEOD, MACMILLAN, MACNAB, MACNACHTAN/MACNACHTEN, MACNICOL, MACNIEL, MACPHEE, MACPHERSON, MACQUARRIE, MACRAE, MATHESON, MENZIES, MUNRO, MURRAY, OGILVIE, ROBERTSON, ROSE, ROSS, SHAW, SINCLAIR, STEWART, SUTHERLAND, URQUHART

 

BUCHANANDer Name Buchanan leitet sich von der Gegend ab, die von dem Clan besiedelt wurde. Anselan O'Kyan, der Sohn eines Königs von Ulster, gilt als der Gründer des Clans und kam etwa um das Jahr 1016 nach Argyll. Es heißt, dass er für seine Dienste in den Auseinandersetzungen mit den Dänen von König Malcolm II. die Länderein von Buchanan erhielt, die sich östlich des Loch Lomond befinden. Der Schlachtruf des Clans "Clar Innis" stammt von dem Namen der Insel Clareinch, die sich im Loch Lomond befindet. 1282 wurde Sir Maurice MacAuslan of Buchanan vom Earl of Lennox zum Eigentümer der Buchanan-Länderein ernannt.

Die Buchanans waren in verschiedenen militärischen Operationen für ihr Land tätig. Sie unterstützten Bruce in den schottischen Unabhängigkeitskriegen und kämpften 1513 bei Flodden sowie 1547 bei Pinkie. Sie waren unter den 7000 Mann, die von Schottland zum König von Frankreich geschickt wurden, um ihn nach dem Krieg von Agincourt zu unterstützen. 1682 wurden die Buchanan-Ländereien verkauft, und nach dem Tode des 22. Chief starb die Hauptlinie des Clans aus. Der Titel des Chief ging auf die Linie der Auchmars über und später auf die Familie der Spittals, bevor er ruhte.

Zum Bild links: Diese auffallende Gestalt eines Kadetten des Chief of Buchanan sieht man mit einem Kilt, wie er nach Aufhebung des Kiltverbotes 1782 getragen wurde. Das Plaid ist vom Kilt getrennt und ist heute nicht gebräuchlich, doch in anderer Hinsicht, außer im Detail, haben einige überraschende Änderungen stattgefunden. Das Land der Buchanans war Loch Lomondside, doch ist der Clan heute ohne Chief, und seine Ländereien gehören nun dem Duke of Montrose, der Clanschief ist.

CAMERON OF LOCHIEL

Der Clan wird beschrieben als „grimmiger als der Grimm selbst“ und gehört zu den ältesten Clans Schottlands. Einige ordnen den Namen einem Ortsnamen in Fife zu, andere einem dänischen König Chamron und wieder andere dem gälischen Wort „cam-shron“, das soviel heißt wie „bucklige Nase“ oder „buckliger Hügel“.

Wo immer er auch herstammen mag; zwischen dem Clan und Lochaber besteht seit langer Zeit ein enger Zusammenhang. Ursprünglich bestand er aus drei Linien: den MacMartins of Letterfinlay, den Mac Gillonies of Strone und den MacSorlies of Glen Nevis. Der erste Chief der zusammenhängenden Familien war Donald Dubh, geboren um 1400, der sich von den MacGillonies of Strone ableitete und der durch Heirat mit den MacMartins den Bund schuf.

Eine Zeitlang waren die Camerons den Lords of the Isles untertan und kämpften für sie 1411 bei Harlaw gegen den König. Dennoch fielen sie später von den MacDonalds ab und eine lange Periode von Fehden folgte.

Einer der berühmtesten Highland-Chiefs war Sir Ewen Cameron of Lochiel, geboren 1629 und 1680 zum Ritter geschlagen. Die Camerons waren feste Anhänger der Stewarts und Sir Ewen stellte sich entschlossen gegen Cromwell. Zu alt für den Militärdienst sandte er 1715 seinen Sohn und den Clan, um dem Earl of Mar beizustehen. Sir Ewens Enkel Donald, bekannt als „der freundliche Lochiel“, verbündete sich 1745 mit Prince Charlie. Sein Name entstand durch die Loyalität zum Jakobitenaufstand. Er flüchtete nach Frankreich und starb dort 1784. Während des Zweiten Weltkriegs diente Achnacarry Castle, der Wohnsitz der Camerons of Lochiel, als Kommando-Trainingszentrum.

Zum Bild links: Der Filleadh Mór, oder Belted-plaid ist hier in seiner endgültigen Form aus der Mitte des 18. Jahrhunderts dargestellt, als seine Popularität zugunsten des Filleadh Beg oder Kleinen Kilts schon zu schwinden begann. Es soll hier auch erwähnt werden, dass das Tragen von Perücken auch in den Highlands Mode wurde. Um den Erracht Cameron Tartan darzustellen, der von den 79th Cameron Highlandern getragen wird, hat MacIan die Strümpfe in diesem Sett dargestellt. Es war dennoch nicht zeitgemäß, als dieser Tartan 1793 speziell für dieses Regiment entworfen wurde, das von Sir Allan Cameron of Erracht gegründet wurde. Sir Allans Mutter war eine MacDonald of Keppoch, und als sie die Berücksichtigung beider Clans wünschte, vermischte sie den Tartan der MacDonalds mit dem der Camerons.

Familienzweige des Clans:

Clark, Clarke, Clerk, Clarkson, Macolonie, MacChlery, MacGillonie, MacKail, MacLerie, MacMartin, MacSorley, Martin, Paul and Sorley.

MOTTO: "Aonaibh ri ch'ile"

ÜBERSETZUNG: Vereinigt euch.

BADGE: Eiche

LOSUNG: "Channa nan con thigibh a so 's gheibh sibh fedil"

ÜBERSETZUNG: Die Hundesöhne streifen hier umher und holen sich Fleisch.

CAMPBELL OF ARGYLL

Der Vorfahre der Campbells of Argyll war Sie Colin Mor Campbell of Lochow, der im 13. Jahrhundert lebte. Sein Vorfahre war wahrscheinlich Diarmid O’Duin. Der gälische Name des Clans ist Clan Duibhne. Sir Colin Mor (Cailean Mor) wurde 1280 zum Ritter geschlagen, und von ihm erhielten die Chiefs der Campbells of Argyll die Bezeichnung „MacCailean Mor“.

Sir Neill Campbell unterstützte Robert the Bruce und König Robert belohnte ihn mit Ländereien, die der Earl of Atholl als Buße abtreten musste. Sir Neil heiratete auch Roberts Schwester Mary, und ihr Sohn John wurde zum Earl oh Atholl ernannt. Ein anderer Colin Campbell wurde 1457 Earl of Argyll, und sein sein Sohn Archibald, der Lord High Chancellor war, fiel 1513 in der Schlacht bei Flodden.

Der IV. Earl nahm den Reformierten Glauben an, aber die Campbells blieben ständige Unterstützer der Stewart-Dynastie. Archibald, V. Earl, kommandierte die Armee von Königin Mary in der Schlacht von Langside, während sein Bruder Colin die Opposition unterstützte. Archibald, VII. Earl, kommandierte die Armee, die 1594 von den Earls of Huntly und Erroll besiegt wurde. Sein Sohn war der Anführer der Covenanter. Er wurde 1641 zum Marquis ernannt, aber 1661 ungeachtet seiner Loyalität enthauptet. Sein Sohn Archibald wurde 1685 wegen seiner Teilnahme am Monmouth-Aufstand enthauptet. Archibald, der X. Earl, unterstützte William of Orange und wurde mit dem Titel des Duke of Argyll belohnt.

Die Campbells sind wegen des Massakers der 38 MacDonalds in Glencoe 1692 auch heute noch in Erinnerung. Sie waren für ihre Loyalität zur Regierung berühmt. Zum einen in den frühen Jahren, als sie sich gegen die Lordschaft der MacDonalds stellten und zum anderen, als sie sich später gegen den Jakobitenaufstand stellten. Sie wurden für ihre Loyalität sehr belohnt und besaßen im 19. Jahrhundert Ländereien von etwa 1,25 Mio. Acres (1 acre = 40,47 a).

Familienzweige des Clans:

Bannatyne, Burns, Burnes, Burnett, Connochie, Denoon, Denune, Harres, Harris, Haws, Hawson, MacConnechy, MacConochie, MacGibbon, Macglasrich, MacIssac, MacIver, MacIvor, MacKellar, MacKessock, MacKissock, MacLaws, LacLehose, MacNichol, MacOran, MacOwen, MacPhedran, MacPhun, MacUre, Ure. Clan Campbell of Breadalbane: MacDiarmid, MacDermid. Clan Campbell of Cawdor: Caddell, Calder. Clan Campbell of Loudoun: Hastings, Loudoun.

CREST: Ein goldener Eberkopf

MOTTO: Ne obliviscaris

ÜBERSETZUNG: Vergiss nicht

PFLANZE: Sumpfmyrthe, Moos (Lycopodium)

GÄLISCHER NAME: Caimbeul

HERKUNFT DES NAMENS: Schiefer Mund

SCHLACHTRUF: Cruachan

PIPE MUSIC: Baile Ionaraora - The Campbells are coming

CAMPBELL OF BREADALBANE

Die Linie der Campbells of Breadalbane führt zurück bis zum I. Lord Campbell, Sir Colin, Sir Duncan Campbells zweitem Sohn. Durch seine Heirat mit Lady Marjory Stewart erhielt er ein Drittel der Ländereien von Lorn. 1432 erhielt er von seinem Vater Glenlochy und baute 1440 Kichurn Castle. Sir Colins Nachfahren fügten dem Familienbesitz weitere Ländereien hinzu, unter anderem Glenlyon, Finlarig und Territorium in Argyll und Perthshire. Der 1635 geborene Sir John Campbell, XI. of Glenorchy, unterstützte König Charles II. 1677 wurde er zum Earl of Caithness ernannt. Sinclair of Keiss focht dies an und forderte sein Recht an der Grafschaft von Caithness, worauf Glenorchy 1681 zum Earl of Breadalbane ernannt wurde. 1896 wurde John, XIV. of Breadalbane, zu einem UK-Baron ernannt, um daraufhin Marquess of Breadalbane zu werden.

John, II. Marquess und V. Earl, starb ohne Nachkommen und das Marquisate of Breadalbane und die Grafschaft von Ormelie starben aus. Die schottischen Titel gingen auf Sir John Alexander Gavin Campbell, VI. Earl of Breadalbane, über. Sein Sohn, Gavin, VII. Earl, wurde 1855 zum Marquis of Breadalbane ernannt, starb aber 1922 ebenfalls ohne Nachkommen. Das Marquisat starb aus, und die schottischen Ehrentitel fielen seinem Neffen zu, Iain Edward Herbert Campbell, VIII. Earl, der 1923 starb. Heute ist Taymouth Castle, der Hauptsitz des Hauses Breadalbane, ein Hotel, doch der Earl besitzt weiterhin große Ländereien. Es gibt viele Kadetten aus diesem Haus, ganz besonders Campbell of Glenlyon und die Baronets of Bercaldine.

Familienzweige des Clans:

Bannatyne, Burns, Burnes, Burnett, Connochie, Denoon, Denune, Harres, Harris, Haws, Hawson, MacConnechy, MacConochie, MacGibbon, Macglasrich, MacIssac, MacIver, MacIvor, MacKellar, MacKessock, MacKissock, MacLaws, LacLehose, MacNichol, MacOran, MacOwen, MacPhedran, MacPhun, MacUre, Ure

CREST: Ein goldener Eberkopf

MOTTO: Ne obliviscaris

ÜBERSETZUNG: Vergiss nicht

PFLANZE: Sumpfmyrthe, Moos (Lycopodium)

GÄLISCHER NAME: Caimbeul

HERKUNFT DES NAMENS: Schiefer Mund

SCHLACHTRUF: Cruachan

PIPE MUSIC: Baile Ionaraora - The Campbells are coming

CHISHOLMS

Die Chisholms lebten im 13. Jahrhundert in den Borders. Der Name stammt von dem normannisch-französischen Wort „Chese“ (Wählen) und dem sächsischen Wort „Holm“ (Wiese). Ihre Ländereien lagen in Roxburgshire.

Robert de Chisholme wurde 1359 auf Urquhart Castle zum Constable ernannt. Er wurde von David II zum Ritter geschlagen und 1346 in der Schlacht von Nevilles Cross gefangen genommen. Später wurde er freigekauft und lebte als Sheriff von Inverness und Richter der nördlichen Gebiete. Sein Sohn Alexander heiratete Margaret, die Erbin der Ländereien von Erchless. Aufgrund des Erbbesitzes wurde Erchless Castle der Sitz des Clans. Die Familie blieb in den ersten Jahren der Reformation fest katholisch, und die Chisholms of Cromlix in Pertshire stellten drei aufeinanderfolgende Bischöfe von Dunblane.

Im 17. Jahrhundert traten die Clanchiefs zum protestantischen Glauben über, blieben dem katholischen Glauben gegenüber aber tolerant. Roderick MacIain Chisholm war im Aufstand von 1715 aktiv und Chisholm of Crocfin führte 200 Clansleute an in der Schlacht von Sheriffmuir. Der Familienbesitz fiel an die Krone und wurde verkauft, doch 1727 folge eine Entschuldigung und das meiste Land wurde von Mackenzie of Allangrange wieder zurückgekauft. 1745 wurde Roderick, ein jüngerer Sohn des Chiefs , zum Colonel eines Battalions ernannt, um an der Seite von Prince Charles Edward Stewart zu kämpfen.

Wie viele Clanchiefs in der Mitte des 18. Jahrhunderts versuchte auch Ruairidh, XXII. Chief, durch Pachterhöhung bei den Tenants seinen Geldbesitz zu erhöhen. Das führte zu massenhafter Auswanderung in die neue Welt. William, XXIV. Chief, machte den größten teil des Familienbesitzes zu Weideland für Schafe, und die Auswanderungswelle hielt an.

Familienzweige des Clans:

Cheseholme Chisholm, Chisholme, Fenton, Chisham, Chisum, Chism.

CREST: Eine rechte Hand, die einen Dolch in die Höhe reckt, naturfarben. Die Dolchspitze durchbohrt einen goldenen Eberkopf.

MOTTO: Feros ferio

ÜBERSETZUNG: Ich bin wild mit Wildheit

PFLANZE: Farn

GÄLISCHER NAME: Siosal

HERKUNFT DES NAMENS: Gemarkungsname; Roxburghshire

PIPE MUSIC: Chisholm's March

 

CLANRANALD (MACDONALD OF)

John of Isla, I. Lord of the Isles, gab 1371 das meiste seiner ersten Frau Amy Macruari gehörende Land seinem ältesten Sohn Ranald. Diese umfassten Arisaig, Moidart, Morar und Knoydart auf dem Festland und die Inseln von Uist, Benbecula, Harris und einen Teil der kleinen Inseln. Der Titel des Chiefs ging dennoch nicht auf Ranald über, sondern auf seinen jüngeren Halbbruder Donald. Ranald verstarb 1386 auf Castle Tioram, dem Familiensitz. Sein Nachfolger wurde sein ältester Sohn Allan, der sich mit den anderen Familienzweigen des Clan Donald zusammenschloss, in dem Bemühen, die Grafschaft von Ross wiederzuerlangen.

Allan, IV. Chief, leitete 1491 einen Raubzug nach Lochaber und Badenoch, der in der Einnahme von Inverness Castle gipfelte. Dougal, VI. Chief, wurde aufgrund seiner gewaltsamen Herrschaft von seinen eigenen Clansleuten umgebracht. Seinen Söhnen wurde der Chief-Titel verwehrt, der stattdessen auf seinen Onkel Alexander überging, der sich selbst zum „Captain of Clanranald“ ernannte. Ungeachtet seiner Söhne, die aus drei Ehen hervorgingen, wählte Alexander seinen unehelichen Sohn John Moidartach (Moidart) zu seinem Nachfolger, der seiner Meinung nach am besten als Heerführer geeignet war. Er wurde vom Staatsrat am 15. Januar 1531 ausdrücklich dazu legitimiert und führte den Clan 1544 in die Schlacht von Kinlochry (die Hemdenschlacht) gegen die Frasers.

Allan, XIV. Chief von Clanranald, führte 1689 den Clan in der Schlacht von Killiecrankie an, als er gerade einmal 16 Jahre alt war und starb 1715 bei Sheriffmuir. Ranald, Younger of Clanranald, führte 1745 den Clan für Prinz Charles Edward Stewart an. Nach der Schlacht von Culloden flüchtete er nach Frankreich, durfte aber 1745 wieder zurückkehren. Der materiell ausschweifende Lebensstil von Ranald George, dem XX. Chief, führte im frühen 19. Jahrhundert zum Verkauf des gesamten Familienbesitzes. Nach dem Tode Angus Rodericks, XXIII. of Clanranald, 1944, starb die Hauptlinie aus und der Chief-Titel ging auf Ranald Alexander MacDonald of Boisdale über.

Zum Bild links: ie Figur im Tartan der MacDonalds of Clanranald zeigt den Filleadh Mòr oder Belted-Plaid, wie er zu Beginn des 18. Jahrhunderts getragen wurde, kurz vor der generellen Einführung des Filleadh Beg oder Kleinen Kilts. Der Belted-Plaid besteht aus einem einzigen Stück Tartan ohne Naht und wird mit einem Gürtel um die Taille gehalten. Wie man erkennen kann, wurde bei den Falten des Stoffes darauf geachtet, dass das Sett des Tartans gut zu erkennen ist. Die beiden Federn bezeichnen einen bedeutenden Träger und engen Vertrauten des Clanchiefs. Die Jacke ist in Lachdan gehalten, der natürlichen Farbe der Schafwolle. Die Schuhe sind aus Hirschleder, das mit der Fellseite nach außen getragen wird. Der Filleadh Mór dahinter ist auf der Abbildung von MacGillivray (Tafel 3) zu sehen. Am Ende des 15. Jahrhunderts bekräftigte der Chief des Clan Donald seine unabhängige Grafschaft der Inseln. Heute besteht der Clan aus mehreren Linien, von denen die bekanntesten die MacDonalds of Sleate und die MacDonalds of Glengarry sind.

Familienzweige des Clans:

MacDonald (Clan Donald, North and South): Beath, Beaton, Bethune, Colson, Connall, Connell, Darroch, Donald, Donaldson, Donillson, Donnellson, Drain, Galbraith, Gilbride, Gorrie, Gowan, Gowrie, Hawthorn, Hewison, Houstoun, Howison, Hughson, Hutcheonson, Hutcheson, Hutchinson, Hutchison, Isles, Johnson, Kean, Kellie, Kelly, Keene, Kinnell, Mac A' Challies, MacBeth, MacBeath, MacBheath, MacBride, MacCaishe, MacCall, MacCash, MacCeallaich, MacCodrum, MacColl, MacConnell, MacCook, MacCooish, MacCrain, MacCuag, MacCuish, MacCuithein, MacCutcheon, MacDaniell, Macdrain, MacEachran, MacEachern, MacElfrish, MacElheran, MacGorrie, MacGorry, MacGoun, MacGowan, MacGown, MacHugh, MacHutchen, MacHutcheon, MacIan, Macilreach, Maciltiach, Macilleriach, Macilrevie, Macilvride, Macilwraith, MacKean, MacKellachie, MacKellaig, MacKelloch, MacKinnell, MacLairish, MacLardie, MacLardy, MacLarty, MacLaverty, MacLeverty, MacMurchie, MacMurdo, MacMurdoch, MacO'Shannaig, MacQuistan, MacQuisten, MacRaith, MacRorie, MacRory, MacRuer, MacRurie, MacRury, MacShannachan, MacSorley, MacSporran, MacSwan, MacWhannell, Martin, May, Murchie, Murchison, Murdoch, Murdoson, O'Drain, O'May, O'Shannachan, O'Shaig, O'Shannaig, Purcell, Revie, Reoch, Riach, Rorison, Shannon, Sorley, Sporran, Train, Whannell.

CREST: Ein angewinkelter Arm in Rüstung, der ein Schwert hält, über einer dreitürmigen Burg, naturfarben.

MOTTO: Meine Hoffnung liegt unangefochten in dir.

ÜBERSETZUNG: My hope is constant in thee

PFLANZE: Heidekraut

GÄLISCHER NAME: Mac Dhomhnuill

HERKUNFT DES NAMENS: Gälisch: Domhnull  (Weltherrscher)

SCHLACHTRUF: Dh' aindeoin co' theireadh e  (Wer es wagt, der widerspreche)

PIPE MUSIC: Spaidsearachd Mhic Mhic Ailein (Clanranald's March)

COLQUHOUN

Zum Bild links: Aus Sicht eines Schneiders ist dies eine interessante Studie der Trews (Tartanhosen). Sie zeigt die heute nicht mehr gebräuchliche Methode des Schneiderns, bei der jedes Bein aus einem einzigen Stück Tartan gearbeitet ist, mit nur einer Naht an der Rückseite und diagonal geschnittenem Stoff. Der Plaid ist gesondert und hat, bei gleichem Tartan, ein größeres Sett. MacIan malte die Jacke nach einem Vorbild von dem es heißt, das sie auch von Prince Charles Edward Stewart getragen worden sein soll.

Seit neunhundert Jahren ist das Westufer des Loch Lomond schon das Territorium des Clan Colquhoun, und heute hat es Sir Iain Colquhun of Luss, XXVIII. Chief, immer noch in Besitz.

Das gälische Wort ‘cuil cumhann’ heißt übersetzt ‚enger Winkel’ und ist eine Umschreibung für das Land bei Loch Lomond, das später als Land der Colquhuns bezeichnet werden sollte.

 Heiraten waren nicht nur ein Weg, um Allianzen zwischen Clans zu bilden, sondern auch ein Mittel, um in den Besitz neuer Ländereien zu kommen.

Der 6. Laird aus dieser Linie fiel in der Schlacht bei Pinkie im Kampf gegen die Engländer. Später, in der Regierungszeit von James II, wurde Sir John Colquhun of Luss Gouverneur von Dumbarton Castle; er starb 1439. Der Familienbesitz wuchs unter Sir Johns Sohn, dem 1457 erlaubt wurde, seine Besitzungen zusammenzulegen. Er erhob sie daraufhin in die freie Baronie von Luss. Sir Humphrey Colquhun wohnte 1703 der letzten Sitzung des schottischen Parlamentes bei, einer Sitzung, die beinahe dreihundert Jahre aufgeschoben wurde.

Sir Humphrey hatte keinen Sohn, und so drohte die direkte Linie auszusterben. Um dem vorzubeugen, verschaffte er sich ein Privileg, dass ihm erlaubte, den Titel auf den männlichen Nachfolger seiner Tochter Anne und ihres Mannes James Grant of Pluscardine zu übertragen. Deren vierter Sohn erbte die großen Besitztümer der Colquhuns und war auch für die Errichtung des Herrschaftshauses von Rossdhu verantwortlich, die viele Jahre lang Familiensitz blieb.

Heute sind die Barone von Colquhun in der Gesellschaft immer noch bekannt. Sir Ian Colquhun wurde Ritter der Distel und erlangte die vornehme Stellung eines Oberbeauftragten der Generalversammlung der schottischen Kirche. Ebenso arbeitete er als Rektor an der Universität Glasgow. Der Clan ist immer noch durch einen Chief repräsentiert, der Mitglied des Ständigen Rates der Chiefs von Schottland ist.

Familienzweige:

Cowan, Cowen, Culchone, Ingram, Kilpatrick, King, Kirkpatrick, Laing, MacAchounich, MacLintock, MacMains, MacManus, MacOwan, Maccowan, MacClintock.

CREST: Ein Hirschkopf, die Farben sind Rot und Gold.

MOTTO: "Si je puis"

ÜBERSETZUNG: "Wenn ich kann"

PFLANZE: Haselnuss

GÄLISCHER NAME: Mac a Chombaich

HERKUNFT DES NAMENS: Ortsname: Dunbartonshire

PIPE MUSIC: The Colquhoun's March.

CUMIN/CUMMING

Die Cummings führen ihre Abstammung auf einen normannischen Edelman namens Comyn zurück, der seinen Namen von der nordfranzösischen Stadt Comines abgeleitet haben soll. Die Comyns lebten im 12. und 13. Jh. in Northumberland. Eine dieser Familien soll nach Schottland ausgewandert sein, um Land im Bezirk Roxburgh zu erwerben, wo während der Regierung von David I. ein Comyn lebte. Dieser wurde 1133 Kanzler von Schottland.

Ein späterer Nachfahre heiratete die Countess of Buchan 1210 und wurde Earl of Buchan. Sein Sohn wurde Earl of Menteith und erwarb die Grafschaft von Badenoch. Eine herausragende Gestalt dieses Clans war der „Black Comyn“, einer der sechs Wächter Schottlands in der Zeit der Minderjährigkeit der Maid of Norway und ein späterer Kämpfer für den schottischen Thron. Er heiratete John Balliols Schwester, und deren Sohn wurde als „Res Comyn“ bekannt. Dieser John unterstützte Balliol gegen Robert the Bruce und wurde 1306 in der Kirche zu Dumfries von Bruce erstochen. Als Robert the Bruce im darauf folgenden Monat König wurde, belohnte er seine Freunde auf Kosten seiner Feinde, und die Comyns verloren Land und Titel. Dennoch erwarb ein Zweig des Clans Altyre in Moray, und die Cummings of Altyre übernahmen die führende Position im Clan.

1657 heiratet Robert Cumming of Altyre Lucy, die Tochter von Sir Ludovick Gordon of Gordonstoun, und als der letzte Sir William Gordon of Gordonstoun mehr als ein Jahrhundert später starb, übernahm Alexander of Altyre den Namen und das Wappen der Gordons of Gordonstoun und wurde 1804 zum Baronet erhoben. Spätere Generationen nahmen den Namen Gordon-Cumming an.

Familienzweige des Clans:

Buchan, Comyn, Cumin, Cummin, Cummings, Cumyn, Niven, Russell.

Gaelic Name: Cuimean

Motto: Das Cumming/Comyn Clanmotto ist "Courage".

Badge: Lus mhic Chuimein (cuminum) Cuminpflanze

Länder: Roxburghshire, Buchan, Badenoch und Altyre

Herkunft des Namens: normannischer Ortsname.

DAVIDSON

Als die Macht der Comyns in Badenoch zu schwinden begann, suchte Donald Dubh of Invernahaven, der die Tochter des VI. Chief of Mackintosh heiratete, den Schutz von William, dem VII. Chief of Mackintosh, und verband sich mit der Konföderation des Clan Chattan. Der Clan wurde unter dem Namen Clan Dhai from David Dubh of Invernahaven, ihres ersten Chiefs, bekannt.

In der Chattan-Konföderation herrschte Missgunst und die Davidsons wurden in verschiedene Schlachten hineingezogen. Als 1370 einige Camerons von Lochaber einen Raubzug nach Badenoch unternahmen, fing sie der VIII. Chief of Mackintosh mit einem Trupp Clansleuten ab, die nicht nur aus Mackintoshes bestanden, sondern auch aus Macphersons und Davidsons. Da Mackintosh dem Chief der Davidsons größere Ehre erwies, zogen sich die Macphersons aus der Schlacht zurück und der Clan Chattan wurde besiegt. Gemäß der Tradition sendete Mackintosh seinen Barden zum Camp der Macphersons, wo er ein Spottlied über die Feigheit sang. Dies soll den Chief der Macphersons so in Wut versetzt haben, dass er nachts die Camerons angriff und komplett besiegte.

Auch sollen die Davidsons im berühmten Clankrieg 1396 vor der Zeit König Roberts III. gekämpft haben, bei der North Inch of Perth. Einige Quellen besagen, dass der Krieg zwischen dem Clan Chattan und dem Clan Kay (oder MacKay) stattfand, während andere annehmen, dass es eine interne Clanfehde zwischen den Davidsons und den Macphersons war. Wie es auch immer gewesen sein mag, verloren die Davidsons viele ihrer besten Kämpfer in der Schlacht.

Im 18. Jh. gab es die Davidsons of Cantray, Inverness und die Davidsons of Tulloch, Rossshire. Die letztere Familie kam in den Besitz von Tulloch Castle in der Nähe von Dingwall. Es gab ebenso Davidsons in Aberdeenshire und im Süden Schottlands.

Familienzweige des Clans:

Davie, Davis, Dawson, Dow, Kay, Macdade, Macdaid, MacDavid.

CREST: Ein naturfarbener Hirschkopf

MOTTO: "Sapienter si sincere"

ÜBERSETZUNG: "Weise wenn aufrichtig"

HERKUNFT DES NAMENS: Daibhidh (David)

DONACHADH OF MAR

Der gälische Name dieses Clans ist Siol Sgeine no Clann Donachadh Mhar, was so viel heißt, dass die Skenes die Robertsons of Mar sind. Die Geschichte der Skenes lässt sich bis ins 11. Jh. zurückverfolgen, als der jüngere Sohn von Robertson of Struan angeblich das Leben des Königs rettete, in dem er einen Wolf mit seinem Sgian (oder Messer) tötete und dafür mit Ländereien belohnt wurde, die dann in Aberdeenshire Skene genannt wurden. Später leitete die Familie ihren Namen von diesem Landbesitz ab.

Erstmals erwähnt wird ein Träger dieses Namens in der Ragman Roll von 1296 als John de Skene. Sein Sohn kämpfte mit Robert the Bruce, von dem er eine Urkunde erhielt, die das Land von Skene zur Baronie erhoben. Die Chiefs der Skene hatten kein Glück im Krieg. Adam de Skene wurde 1411 in Harlaw getötet, Alexander fiel 1513 bei Flodden, und sein Enkel starb 1547 bei Pinkie. Die Skenes standen loyal zu James VI und Charles I, aber aufgrund dieser Loyalität musste der Chief auf das Festland fliehen, wo er unter Gustavus Adolphus diente. 1827 starb die direkte Linie der Skenes aus und der Besitz ging auf James, Earl of Fife, über, einen Neffen des letzten Skene der Skenes. Der Chief-Titel ging auf die Familie der Skene of Hollyands über.

Andere herausragende Zweige des Skene-Clans sind unter anderem die Skenes of Dyce, Halyards, Cariston, Curriehill und Rubislaw. William Forbes Skene, einer der Skenes of Rubislaw, war ein gefeierter Historiker, der 1881 zum Historiographer Royal für Schottland ernannt wurde.

Familienzweige des Clans:

Carnie, Dis, Dise, Dyas, Dyce, Dye, Hallyard, Oliphant, Skeen, Skene. Namen im Zusammenhang mit dem Clan: Cariston Dis Diss Dyas Dyce Dyes Dys Dyse Dyss Hallyard Sceyn Schene Skeen Skeene Skein Skeine Sken Skene Skeyn Skeyne Skin Skine Skyen Skyne.

CREST: Ein rechter angewinkelter Arm, der aus einer Wolke ausgeht und einem Lorbeerkranz hält.

MOTTO: Virtutis regia merces.

ÜBERSETZUNG: A palace the reward of bravery. Ein Palast als Lohn der Tapferkeit.

GÄLISCHER NAME: MacSgian

HERKUNFT DES NAMENS: Gemarkungsname, Aberdeenshire

DRUMMOND

Der Name Drummond soll von dem Ortsnamen Drymen in Stirlingshire abstammen. Die Familientradition beruft sich auf ungarische Herkunft, doch könnte sie ebenso gut keltischen Ursprunges sein. Der erste urkundlich erwähnte Chief der Familie war Malcolm Beg of Drymen, der 1225 Stewart of Lennox wurde. Ein späterer Malcolm of Drymen unterstützte Bruce bei Bannockburn 1314, und es heißt, dass er für den Einsatz von Caltrops ( Eisenspitzen, die an einer Kugel angeordnet sind und die auf den Boden geworfen werden) verantwortlich war, die eine verheerende Wirkung auf die englische Kavalerie hatten. Daher auch die Abbildung von Caltrops im Wappen der Drummonds. Bruce belohnte die Drummonds mit Landbesitz in Perthshire, das ihre ständige Heimat wurde.

Nicht weniger als drei schottische Könige liebten Frauen der Drummonds. König David II heiratete Margaret Drummond, während König Robert III ihre Nichte Annabella Drummond heiratete, Mutter von James I. Hundert Jahre später verliebte sich James IV in Margaret, Tochter von Sir John Drummond, der 1488 zu Lord Drummond ernannt wurde. Margaret starb unter mysteriösen Umständen und James heiratete daraufhin Margaret Tudor.

1605 wurde der 4. Lord of Drummond zum Earl of Perth ernannt. Wegen seiner Loyalität zu den Stewart-Königen, wurde der 4. Earl von James VII zum Herzog ernannt, doch die Drummonds litten auch im Unglück mit den Stewarts. Infolge der Jakobitenaufstände von 1715 und 1745 wurden die Drummonds ihres Besitzes enthoben, den sie aber am Schluss per Parlamentsbeschluss wiederbekamen.

Das Bonnet der Highlander war, wie hier zu sehen, breit und flach und dem heutigen „Tam O’Shanter ähnlich. Es war aus Wolle gestrickt und gewöhnlich dunkelblau. Die auf dem Bild getragene Tartanjacke hat ein diagonal geschnittenes Muster, was sehr extravagant ist, wegen der benötigten Menge an Tartanstoff. Das Plaid ist hier vom Kilt getrennt und zum Gebrauch gedacht, daher in voller Größe.

Aus unerklärlichen Gründen übernahm der Clan Drummond im 18. Jh. eine Version des Grant-Tartans, doch der MacIan malte den Plaid im historischen Sett des Clans.

Der heutige Chief des Clans ist Eric, 16. Earl of Perth, der 1937 die Nachfolge seines Bruders antrat. Er ist besser bekannt als Sir James Eric Drummond, der erste UNO-Genralsekretär.

Familienzweige des Clans:

Grewar, Gruer, MacCrouther, MacGrewar, MacGrowther, MacGruder, MacGruther, MacRobbie

CREST: Ein über das Crest hinausgehender Hühnerhabicht mit ausgebreiteten Schwingen, naturfarben, das Fußband rot.

MOTTO: Gang warily

ÜBERSETZUNG: Gehe vorsichtig

PFLANZE: Holunder, Wilder Thymian

GÄLISCHER NAME: Drummann

HERKUNFT DES NAMENS: Ortsname: Drymen, Stirlingshire

FARQUHARSON

Der Ursprung der Farquharsons reicht zurück bis zu Farqhar, dem vierten Sohn von Alexander Kier (Shaw) of Rothiemurchus, der die Braes of Mar in der Nähe der Quelle des Flusses Dee in Aberdeenshire besaß. Seine Nachfolger wurden Farquharsons genannt, und sein Sohn Donald heiratete Isobel Stewart, Erbin von Invercauld. Donalds Sohn, Findla Mhor war der eigentliche Urahn des Clan. Der gälische Name ist MacFionlaigh Mor. Findla Mhor war in der Schlacht bei Pinkie, wo er 1547 auch den Tod fand, Träger der königlichen Standarte. Seit seiner Zeit wuchs der Clan in seiner Statur, und durch die neun Söhne aus seinen beiden Ehen wurden wichtige Clanzweige gegründet. Vor der Zeit von Findla Mhor wurden die Farquharsons Clan Erachar oder Earachar (das gälische Wort für Farquhar) genannt, und auch die meisten Clanzweige, insbesondere diejenigen, die sich in Atholl niederließen, wurden Earachar genannt. Die in die Lowlands übersiedelten Nachkommen von Findla Mhor hatten ihren Namen von MacKinlay in Finlayson geändert.

Zahlenmäßig schwächer als ihre räuberischen Nachbarn traten die Farquharsons 1595 in die als Clan Chattan bezeichnete Konföderation ein. Immer wenn das Glühende Kreuz durch die Täler des oberen Dee gesandt wurde, versammelten sich die Farquharsons beim Cairn-a-Quheen (Gedächtnisfelsen) am Fuß des Glen Feardar. Dieser Fels soll durch einen Ritus des Clans entstanden sein, bei dem jeder dazu aufgeforderte Mann einen Stein mitbringen und ihn in einigem Abstand davor niederlegen musste. Bei der Rückkehr vom Raubzug würde dann jeder Überlebende einen Stein aufheben und mitnehmen. Die übrigbleibenden Steine wurden gezählt, um die Getöteten zu ermitteln, und dann zu dem Felsen gelegt. Jeder Stein steht deshalb für einen Farquharson, der seinem Clan diente.

Der wilde Ruf des Clans führte zu ihrer Bezeichnung als „kämpfende Farquharsons“. Sie waren überdies loyale Unterstützer der Stewarts. Donald Farquharson of Monaltrie kämpfte 1644 mit Montrose und folgte 1651 Charles II nach Worcester. 1715 waren sie Teil des Regimentes des Clan Chattan und formierten sich 1745 zu zwei Battalionen. Eines bestand aus den Farquharsans of Balmoral und das andere wurde von Francis Farquharson of Monaltrie angeführt.

Familienzweige des Clans:

FARQUHARSON, Barrie, Bowman, Brebner, Christie, Christison, Christy, Coates, Coats, Coutts, Cromar, Farquhar, Ferries, Findlay, Findlayson, Findlaison, Finlay, Finlayson, Gracie, Grassick, Greusach, Hardie, Hardy, Kellas, Kerracher, Leys, Lyon, MacArtney, MacGaig, MacCartney, MacCuaig, MacEaracher, MacErcher, MacErracher, MacFarquhar, MacHardie, MacHardy, MacKerchar, MacKerracher, MacKindlay, MacKinlay, MacKinley, Paterson, Patterson, Reiach, Reoch, Riach, Tawse.

FERGUSON

Viele Familien namens Ferguson siedelten sich in ganz Schottland an, wie in Argyllshire, Ayrshire, Dumfriesshire, Fife, Perthshire und Aberdeenshire. Die Fergusons von Argyllshire behaupten, direkte Nachfahren zu sein von Fergus Mór mac Erc, einem schottischen König aus der Zeit von Dalriada, während diejenigen aus dem Südwesten Schottlands ihre Nachkommenschaft auf Fergus, Prinz von Galloway beziehen, der im 12. Jh. lebte.

Die Fergusons von Argyllshire besaßen bis zum Beginn des 19. Jh Land in Strachur. Mitglieder der Ayrshire Kilkerran Familie waren in Staatsaffären verwickelt, und Sir James Ferguson wurde 1735 zum Lord of Session ernannt, als er den Titel Lord Kilkerran annahm. Sein Sohn George, Lord of Session 1799, nahm den Titel Lord Hermand an.

In Perthshire gab es Fergusons in Atholl und Balquhidder, von denen viele Unterstützer der Stewarts waren. Dagegen unterstützten viele Fergusons aus Argyll, Aberdeenshire und den Lowlands die Hanoveraner und kämpften oft gegen ihre Namensvettern.

In der britischen Militärgeschichte gab es viele herausragende Soldaten mit dem Namen Ferguson, unter anderem im 20. Jh. Sir Charles Ferguson, Gouverneur von Neuseeland von 1924-1930, und sein Sohn Brigadier Sir Bernard Ferguson, der ebenfalls Generalgouverneur von Neuseeland war, von 1962-1967.

Zum Bild links: Die hier dargestellte Person trägt ein safrangelbes Hemd, wie es bei den Highlandern in der Mitte des 16. Jh. üblich war, als der Belted Plaid allgemein in Gebrauch kam. Das hier gezeigte Hemd bestand aus mehr als 23 m Stoff und wurde mit Hilfe der Safranpflanze gelb gefärbt. Man kann es nicht als Kleidung eines bestimmten Clans bezeichnen, da es von allen Clans getragen wurde. Ab dem 17. Jh. hatten die Fergusons ihren eigenen Tartan. Das Clan-Crest zeigt eine Biene auf einer Distel, und das Badge ist eine kleine Sonnenblume und eine Fingerhutpflanze. Annie Laurie of Maxwelton, eine berühmte schottische Sängerin, war die Frau von Alexander Ferguson of Craigdarroch.

Familienzweige des Clans:

Fergus, Ferries, Hardie, MacAdie, MacFergus, MacKerras, MacKersey.

CREST: Eine Biene auf einer Distel, alles naturfarben.

MOTTO: "Dulcius ex asperis"

ÜBERSETZUNG: " Süßer nach Schwierigkeiten”

PFLANZE: Kiefer, Pappel

HERKUNFT DES NAMENS: Fearghas

FORBES

Der Name Forbes stammt von einem gleichnamigen Ortsnamen in Aberdeenshire ab, der Clan hat aber möglicherweise seinen Ursprung in Dalriada. John of Forbes besaß seit der Regierung von König William the Lion Ländereien in Aberdeenshire. Sein Sohn Fergus of forbes erhielt darüber 1236 vom Earl of Buchan eine Urkunde. Alexander of Forbes wurde zum Gouverneur von Urquhart Castle nahe Inverness ernannt und starb bei dessen Verteidigung 1304. Sein Sohn, ebenfalls Alexander, unterstützte Robert the Bruce und wurde 1332 in Duplin getötet, als er für König David II kämpfte. Die Familie erwarb weiteres Land in Aberdeenshire, und Alexander Forbes, der 1405 starb, wurde zum Untersuchungsrichter dieses Bezirks ernannt. Ein weiterer Alexander Forbes wurde nach 1436 zu Lord Forbes ernannt.

Die Erzrivalen des Forbes-Clan waren die Gordons. Die Forbes hatten den Reformierten Glauben angenommen; die Gordons waren dagegen katholisch. Der 8. Lord Forbes heiratete Lady Margaret Gordon, älteste Tochter des 4. Earl of Huntly. Als ihr Sohn den katholischen Glauben annahm und in einen religiösen Orden eintrat, verstieß Lord Forbes seine Frau. Dies führte 1572 zu einem Clanskrieg bei Catt in Aberdeenshire, den die Gordons gewannen. Danach folgte der Chief der Forbes den Protestanten und stellte sich gegen Mary Queen of Scots und die katholischen Stewarts, obwohl die Forbes of Pitsligo 1715 und 1745 auf der Seite der Jakobiten standen.

Die Forbes von Culloden leiten sich von den Forbes of Tolquhoun ab. Duncan Forbes, der Laird of Culloden, der 1745 Lord President des Court of Session war, nutzte seinen mächtigen Einfluss, um gegen den Jakobitenaufstand zu opponieren. Ungeachtet dessen erhielten die Forbes von George II niemals eine Belohnung für ihre Dienste. Später kämpfte er hart gegen die grausamen Repressalien, die den Highlands auferlegt wurden.

Zum Bild links: Hier sieht man einen Highland-Chief in höfischer Kleidung, wie sie kurz vor dem Aufstand 1745 Mode war. Die Ärmel mit Rüschen, die Schuhschnallen und die Perücke zueigen den starken französischen Einfluss, der Jahrhunderte lang die Aristokratie der Highlands dominierte. Der gegenwärtige Chief der Forbes, aus denen auch viele Kadetten hervorgingen, ist der 21. Lord Forbes, Premier Baron von Schottland. Schloss Forbes und ein großer Teil des Clanlandes sind in Besitz des Chiefs, dessen Sohn und Erbe, nach schottischer Sitte, als Master of Forbes bekannt ist.

Familienzweige des Clans:

Bannerman, Berery, Berrie, Berry, Boyce, Boyes, Faubus, Fobes, Forbush, Fordice, Fordyce, Furbush, Lumsden, MacOuat, MacOwat, MacQuattie, MacWatt, Mechie, Mekie, Meldrum, Michie, Middleton, Walter, Walters, Watson, Watt, Watters, Wattie, Watts.

Gaelic Name: Foirbeis

Motto: Grace me guide. (Zeichne mich aus, Führer)

Badge: Ginster

Lands: Aberdeenshire

Origin of Name: Gemarkungsname in Aberdeenshire

Pipe Music: The Battle of Glen Eurann

FRASER

Allgemein glaubt man, dass der Name Fraser auf die französischen Provinzen Anjou und Normandie zurückgeht. Die Frasers tauchen erstmals 1160 in Südschottland auf, als Simon Fraser eine Kirche bei Keith in Ost-Lothian den Mönchen von Kelso Abbey stiftete. Später zogen die Frasers von den Borders in die Bezirke Stirling, Angus, Inverness und Aberdeen. In den Unabhängigkeitskriegen wurde Sir Simon Fraser gefangengenommen, als er für Robert the Bruce kämpfte und von den Engländern grausam hingerichtet. Sir Alexander Fraser, Kämmerer von Schottland, heiratete Robert the Bruces Schwester, die von den Engländern in einen Käfig gesperrt worden war. Von ihm stammen die Frasers of Saltoun ab. Einer seiner Nachkommen, ein weiterer Sir Alexander Fraser, gründete 1592 die Stadt Fraser’s Burgh (Fraserburgh).

Die Frasers of Lovat stammen von Sir Simon Fraser ab (dem jüngeren Bruder von Sir Alexander Fraser, des Kämmerers), der Lady Margaret heiratete, Schwester des Earl of Caithness. Unter den Ländereien, die von den Lovat Frasers erworben wurden, gab es auch welche in Stratherrick, daneben die kirchlichen Ländereien von Beauly Priory in Invernessshire, ein Teil der Südküste des Beauly Firth und die Ländereien von Bisset. Um 1460 wurde der 6. Laird of Lovat der erste Lord Lovat. Ein weiterer Hugh, Sohn des 4. Lord Lovat, fiel 1544 bei Blar-na-Leine – im Battle of the Shirts – als die Frasers die Anwartschaft der Ranalds für den Chief-Titel unterstützten, gegen den Anspruch von John of Moidart.

1715 brachte Sir Simon Fraser, 11. Lord Lovat, seinen Clan auf die Seite der Regierung, doch 1745 änderte er seine Ansicht und litt unter den Folgen. 1747 wurde auf dem Tower Hill in London enthauptet, und der Grundbesitz der Lovats fiel an die Krone. Sein Sohn Simon wurde begnadigt. 1757 stellte er ein Regiment aus Frasers auf, für den Einsatz in Nordamerika. Das Regiment wurde 1763 aufgelöst und viele der Männer blieben in Amerika als Siedler. 1775 wurde ein weiteres Fraser-Regiment aufgestellt und 1783 wieder aufgelöst. 1837 wurden einem Cousin, Thomas Fraser of Strichen, der Titel und das Land wieder zurückerstattet. Von ihm stammt der gegenwärtige Lord Lovat ab.

Familienzweige des Clans:

Bisset, Brewster, Cowie, Frew, Frissell, Frizell, Macgruer, Macimmey, MacKim, MacKimmie, MacShimes, MacSimon, MacSymon, MacTavish, Oliver, Sim, Sime, Simon, Simpson, Sims, Simson, Syme, Symon, Twaddle, Tweedie.

CREST: Ein silberner Bockskopf

MOTTO: "Je suis prêt."

ÜBERSETZUNG: "Ich bin fertig."

PFLANZE: Eibe

GÄLISCHER NAME: Friseal

HERKUNFT DES NAMENS: Normannisch

GORDON

Gordon ist ein Ortsname aus Berwickshire, und die damit in Zusammenhang stehende Familie soll Anglo-normannischen Ursprunges sein. Im 14. Jahrhundert zogen sie von den Borders nach Aberdeenshire, als Sir Adam Gordon of Huntly von Robert the Bruce Ländereien in Strathbogie erhielt. Die Huntlys ließen sich dort unter Beibehaltung ihres Namens dauerhaft nieder, und 1449 wurde Sir Alexander Gordon zum Earl of Huntly ernannt. Der 6. Earl wurde 1599 zum Marquis of Huntly ernannt, und der 4. Earl wurde 1684 Duke of Gordon. Als der 5. Duke of Gordon 1836 ohne Nachkommen starb, verfiel das Herzogtum. Das Marquisat ging auf den Earl of Aboyne über und der Grundbesitz auf den Duke of Richmond, der 1876 auch zum Duke of Gordon ernannt wurde. Eine ganze Zeitperiode lang war der Clan Gordon einer der mächtigsten des Nordens, und ihr Chief wurde oft „Cock of the North“ genannt.

Im politischen Umfeld von Mary Queen of Scots wurden die Gordons als Rebellen gebrandmarkt und Mary selbst schickte eine Armee gegen sie. Der Earl of Huntly wurde eingekerkert und starb dort, während sein Sohn gefangengenommen und im Beisein der Königin enthauptet wurde. In der Zeit der Bischofskriege entwickelten sich die Gordons zu Unterstützern der schottischen Krone und wurden vom Earl of Montrose 1639 bei der Brücke am Dee besiegt. Später, als Montrose sich weigerte, für den zweiten Covenanter zu kämpfen, fand er sich im Kampf für den König mit den Gordons auf derselben Seite wieder. Die Gordons unterstützten 1715 die Jakobiten bei ihrem Aufstand und rüsteten zwei Regimenter aus für den Kampf an der Seite von Prince Charles bei Culloden, obwohl der 3. Duke die Hanoveraner unterstützte. Das als Gordon Highlanders bekannte Regiment wurde erstmals 1794 vom 4. Duke of Gordon ins Leben gerufen.

Zum Bild links: Der hier gezeigte Kilt ist im allgemein gebräuchlichen Gordon-Tartan gehalten, wogegen ein Porträt in Abergeldie Castle ein Sett in Hellrot und Grün zeigt, mit schmalen gelben und schwarzen Streifen. In dieser Abbildung sieht man die Alltagskleidung eines Highland-Gentleman aus der Mitte des 19. Jh. Die Strümpfe sind gestrickt – eine Sitte, die eigentlich erst in jüngerer Zeit entstanden ist.

Jahrhundertelang waren die Gordons einer der mächtigsten Clans in den Highlands, und hatten die Herrschaft über einen großen Teil der Bezirke Aberdeen und Banff. Der Chief des Clans ist der Marquis of Huntly, der traditionelle „Cock of the North“. Das berühmte Regiment der Gordon-Highlander wurde erstmals 1794 aufgestellt und in weniger als vier Monaten rekrutiert. Laut Überlieferung führte dies Jane, Duchess of Gordon, durch, eine Frau von unwiderstehlicher Schönheit, die mit einer List die Männer zur Rekrutierung verführte, indem sie einen Guinea zwischen ihre Lippen nahm und jedem Mann einen Kuss gab.

Familienzweige:

Adam, Adamson, Addie, Adie, Addison, Aiken, Aitchison, Atkin, Atkins, Atkinson, Badenoch, Barrie, Connor, Connon, Craig, Cromb, Crombie, Cullen, Culane, Darg, Darge, Dorward, Duff, Durward, Eadie, Eddie, Edie, Edison, Esslemont, Garden, Gardiner, Gardner, Garioch, Garrick, Garroick, Geddes, Gerrie, Harrison, Huntley, Huntly, Jessiman, Jopp, Jupp, Laing, Lang, Laurie, Lawrie, Leng, Ling, MacAdam, Mallett, Manteach, Marr, Maver, Meldrum, Mill, Mills, Milles, Miln, Milne, Milner, More, Morrice, Muir, Mylne, Steel, Teal, Tod, Todd, Troup.

CREST: Ein über das Crest hinausgehender Bockskopf mit Hörnern, naturfarben.

MOTTO: "Bydand"

GRAHAM (ODER GRAEME)

Die Legende besagt, dass der römische Wall in Schottland von einem Graham durchbrochen wurde und deshalb „Graeme’s Dyke“ genannt wurde. Wahrscheinlicher ist es, dass die „Gallant Grahams“ ihren Stammbaum bis ins 12. Jh. zurückverfolgen können, als William de Graham von König David I. die Ländereien von Abercorn und Dalkeith erhielt.

Die Chiefs der Grahams waren loyale Unterstützer der schottischen Angelegenheit. Sir John Graham of Dundaff wurde als „rechte Hand des William Wallace“ beschrieben und fiel 1298 in der Schlacht von Fallkirk. Der 3. Lord Graham wurde 1504 von James IV zum Earl of Montrose erklärt und fiel 1513 in Flodden. James, der 5. Earl, wurde 1644 Marquis of Montrose und erlangte Ruhm als der General, der den Feldzug von König Charles I in Schottland anführte.

Ein weiterer berühmter Soldat, der von der Familie Montrose abstammte, war John Graham of Claverhouse, Vicomte Dundee. In seinem Feldzug gegen die Covenanter war er unter seinen Freunden als „Bonnie Dundee“ bekannt, bei seinen Feinden jedoch als „Bloody Clavers“. 1689 führte er in der Schlacht von Killiecrankie eine Jakobiten-Armee zum Sieg über die Truppen des Königs William of Orange, wurde aber getötet, als er den Angriff leitete.

James, der 4. Marquis, wurde 1707 zum Duke of Montrose erhoben. Infolge der Bemühungen des Marquis of Graham, dem späteren 3. Duke of Montrose, wurde das 1747 erlassene Verbot der Highland-Kleidung im Jahre 1782 wieder aufgehoben.

GRANT

Einige Quellen nehmen an, das der Name Grant vom französischen “le Grand” abstammt und die Grants Anglo-Normannen sind. Andere behaupten, die Grants stammen von König Alpin ab, dem Vater von Kenneth MacAlpine, dem ersten König der Picten und Scoten, und sie seien ein Zweig der MacGregors.

Nach Aufzeichnungen aus dem 13. Jh. waren die Grants Sheriffs of Inverness, und sie übten einen starken Einfluss auf dem Nordosten Schottlands aus. Sie unterstützten Wallace und Bruce gegen die Engländer. John Grant, ein Chiefs des Clans, heiratete die Tochter von Gilbert of Glencairnie, und von seinen Söhnen stammen die Grants of Freuchie und die Grants of Tullochgorm ab. Als Belohnung für die Dienste in der Sache von William of Orange, wurden dem Baron von Freuchie fast königliche Rechte und Privilegien übertragen.

Die Grants waren beständig Royalisten und fochten an der Seite von Montrose wie auch für James VII. Während der Jakobitenaufstände unterstützte der Großteil des Clans die Seite der Hanoveraner, die Grants of Glenmoriston jedoch die Jakobiten.

Mitte des 18. Jh. heiratete Dir Ludovic Grant Margaret, die Tochter von James Ogilvie, Earl of Findlater und Seafield, wodurch sein Enkel, Sir Lewis Alexander Grant, die Seafield-Pairswürde erhielt. Sir Ludovics Sohn, Sir James Grant, spielte in Speyside eine herausragende Rolle, wo er im späten 18. Jh. das Dorf Grantown gründete.

Der Clan ist in zahlreiche Zweige unterteilt, die oft sehr gegensätzliche und unabhängige Ansichten und Verhaltensweisen aufwiesen. Der Hauptzweig ist Freuchie, die anderen wichtigen Zweige waren Glenmoriston, Ballindaloch, Tullochgorm, Monymusk und Dalvey. Die Chiefs des Clan Grant sind Lords Strathspey.

 Familienzweige des Clans:

Allan, Allen, Bisset, Bissett, Bowie, Buie, Gilroy, MacAllan, Macgilroy, MacIlroy, MacKerran, MacKiaran, MacKessock, Pratt and Suttie

MOTTO: "Craig Elachie"

ÜBERSETZUNG: "Der Fels der Warnung"

BLUME: Laurus Nobilis Laurel

BADGE: Giuthas (pinus sylvestris) pine.

SCHLACHTRUF: Sei standhaft, Craig Elachaidh

PIBROCH: Craigelachaidh

GRANT OF GLENMORISTON

Die Grants of Glenmoriston stammen von John More Grant ab, dem Sohn von John Grant, 9. Laird of Freuchie. Sein Sohn John Roy Grant erwarb vom Marquis of Huntly die Ländereien von Carron in Speyside. 1588 tötete er in einer Auseinandersetzung über Landbesitz seinen Verwandten John Grant of Ballindaloch, ein Ereignis, das zu einer langen Fehde zwischen den Familien führte.

Obwohl die meisten Zweige des Clan Grant die Hanoveraner unterstützten, gaben die Glenmoristons ihre Unterstützung den Stewarts. Patrick Grant of Glenmoriston kämpfte in Vicomte Dundees Armee bei Killiecrankie. Er war ebenso an dem Scharmützel gegen die Regierung bei Cromdale beteiligt, wie auch in der Schlacht von Sheriffmuir 1715. Als Ergebnis wurden ihm sein Landbesitz aberkannt, doch durch eine Intervention des Chiefs der Grants bekam er sie wieder zurück. Auch der Laird of Glenmoriston kämpfte 1745 an der Seite der Jakobiten, aber das Land blieb in Familienbesitz.

Zum Bild links: In dieser Abbildung eines Mannes vom Clan Grant of Glenmoriston hält dieser einen Stock, der bei dem Shinty, Shinny oder Bandyball genannten Hochland-Spiel verwendet wurde, dem Vorläufer des heutigen Hockey.

Die Urheimat der Grants war Strahspey, aus dem auch der berühmte Schlachtruf der Grants stammte: „Stand fast, Craigellachie“.

Familienzweige des Clans:

Allan, Allen, Bisset, Bissett, Bowie, Buie, Gilroy, MacAllan, Macgilroy, MacIlroy, MacKerran, MacKiaran, MacKessock, Pratt and Suttie

MOTTO: "Craig Elachie"

ÜBERSETZUNG: "Der Fels der Warnung"

BLUME: Laurus Nobilis Laurel

BADGE: Giuthas (pinus sylvestris) pine.

SCHLACHTRUF: Sei standhaft, Craig Elachaidh

PIBROCH: Craigelachaidh

 

GUNN

Die Gunns stammen aus Norwegen bzw. von den Wikingern ab. Das Gebiet des Clan Gunn liegt in Caithness und Sutherland, wo sie ihre Abstammung auf Gunni zurückführen, der ein zweiter Sohn Olafs des Schwarzen sein soll, des norwegischen Königs von Man und den Inseln, der 1237 starb. Dennoch gibt es dafür keinen Beweis, und außerdem existieren noch zwei weitere Darstellungen der Clansherkunft, in denen die Abstammung auf zwei verschiedene Wikinger namens Gummi zurückgeführt wird. Das ursprüngliche Emblem des Clans war ein Langschiff, das die Muttergöttin Freya symbolisieren sollte.

Einige nahmen an, der Name Gunn käme von dem norwegischen Wort „gunnr“ = Krieg. Da die Clansgeschichte übersät ist mit Kriegen, Konflikten und Fehden mit ihren zahlenmäßig überlegenen Nachbarn, ist diese Darstellung sehr naheliegend. Eine lang andauernde Fehde hatten sie mit ihren erbitterten Feinden, den Keiths, die aus einer Entführung einer Tochter der Braemor-Familie herrührte, auf die viele blutige Schlachten zwischen beiden Clans folgten. 1464 wurde in St. Tears (Tayres) dann ein Treffen einberufen, das die Meinungsverschiedenheiten beilegen und eine Versöhnung bringen sollte. Zu dem Treffen sollten zwölf Reiter je Clan kommen; laut Legende kamen die Keiths mit zwei Reitern pro Pferd und massakrierten die Gunns. Unter den Toten war ihr Chief, George Gunn, der die Funktion des Coroner of Caithness („Am Breisteach Mor“) ausübte. Auf dessen Söhne führen die meisten Gunn-Familien ihre Abstammung zurück.

Der Clan Gunn hatte vier Hauptlinien. Die Söhne des Coroners, James, William und Henry, siedelten, wie die MacHamish Gunns, größtenteils bei Strathullie in Sutherland. Robert blieb im Gebiet Braemore und Latheron von Caithness und gründete die Robson Gunns oder Gunns of Braemore; Johns Söhne wurden zu den Bregaul Gunns of Dale; die vierte Linie, die Henderson Gunns der Caithness-Lowlands, wurde von Henry gegründet, nachdem er aufgrund eines Disputs mit James aus Sutherland fliehen musste. Diese letzte Linie hatte Ländereien in Halkirk und Westerdale.

Den größten Schwund hatte der Clan durch die Auswanderung seiner Mitglieder nach Neuseeland und Kanada.

Familienzweige des Clans:

Enrick, Galdie, Gallie, Ganson, Gauldie, Gaunson, Georgeson, GUNN Henderson, Inrig, Jameson, Jamieson, Johnson, Kean, Keene, MacCorkill, MacCorkle, MacCullie, MacIan, MacKames, MacKeamish, MacKean, MacMains, MacManus, MacOmish, MacOomas, MacRob, MacWilliam, Mangus, Main, Mann, Manson, Manus, Neilson, Nelson, Robinson, Robson, Robison, Sandison Swan, Swanney Swanson, Will, Williamson, Wills, Wilson, Wylie, Wyllie.

MOTTO: "Aut pax aut bellum"

ÜBERSETZUNG: "Entweder Frieden oder Krieg"

PFLANZE: Wacholder

LÄNDER: Caithness und Sutherland

GÄLISCHER NAME: Guinne

HERKUNFT DES NAMENS: Norwegisch: gunn-arr

PIPE MUSIC: The Gunn's Salute

KENNEDY

Der früheste erwähnte Kennedy war Gilbert MacKenedi, der eine Besitzurkunde unterschrieb, in der Länderein in Carrick an das Kloster von Melrose übertragen wurden. Die Kennedys waren vor allem in Ayrshire ansässig und leiteten ihre Herkunft von ihrem ersten Earl of Carrick ab.

Sie spielten ihre Rolle in der Geschichte, als sie sich dazu entschlossen, Robert the Bruce im Unabhängigkeitskrieg zu unterstützen; der Clan Kennedy wurde dafür von Robert II belohnt, indem dieser 1372 John Kennedy of Dunure als Chief des Clans und Verwalter von Carrick in seinem Amt bestätigte. Er heiratete die Erbin der Carrick-Earls, und ihr Sohn James heiratete die Tochter von Robert III.

James und Mary hatten zwei Söhne, von denen einer zum Lord Kennedy ernannt wurde, da er ein Enkel des Königs war. Die Kennedys wurden für ihren Kampf belohnt, als 1509 Sir David, 3. Lord of Kennedy, die Grafschaft Cassillis erhielt.

Mit dem Tode des 8. Earl begann ein drei Jahre währender Disput zwischen Sir Thomas Kennedy of Culzean und William, Earl of March und Ruglan über das Recht der Nachfolge. Schließlich erkannte das House of Lords Sir Thomas als Erben an.

Seine Nachfolge trat sein Bruder David an, der 1775 10. Earl wurde. Er beauftragte den berühmten Architekt Robert Adam, um Culzean Castle zu bauen. Nach dem Tode des 10. Earl ging der Titel auf Captain Archibald Kennedy über, der Offizier der Royal Navy war. Er wanderte in die amerikanischen Kolonien aus. Sein Sohn, der 12. Earl wurde ein guter Freund des Duke of Clarence und wurde anlässlich der Krönung von Clarence zu William IV. zum Marquess of Alisa ernannt.

Der 2. Marquess, Archibald Kennedy, starb 1870 durch einen Jagdunfall. Auf ihn folgte sein Sohn und nach dessen Tod 1938 erbte jeder seiner drei Söhne den Titel der Reihe nach. Der Überlieferung nach stammt der Clan Ulric in Lochaber von Ulric Kennedy ab, einer Person, die wegen ihrer vielen Verbrechen aus Ayrshire fliehen musste.

Familienzweige:

Carrick, Cassels, Cassillis, Kennedy, MacWalrick.

CREST: Ein schwimmender Delphin, naturfarben

MOTTO: "Avise la fin"

ÜBERSETZUNG: "Bedenke das Ende"

PFLANZE: Eiche

GÄLISCHER NAME: Mac Ualraig or Ceannaideach

HERKUNFT DES NAMENS: Ceannaideach (hässlicher Kopf)

LAMONT

Traditionell sind die Lamonds oder Lamonts die ältesten Besitzer von Cowal. Der Gründer des Clans wird gewöhnlich als ein gewisser Fearcher beschrieben, und ein ursprünglicher Name des Clans war Clan’ic Fhearchair. Später wurde er nach Laomainn benannt, dem Enkel des Fhearchair, der im frühen 13. Jh. zusätzlich zu den Klöstern von Paisley Ländereien in Kilmun und Kilfinan in Argyll erhielt. 1456 war ein gewisser John Lamont Verwalter von Cowal. John Lamont of Inveryne wurde 1539 zum Ritter geschlagen und seine Ländereien mit der Baronie von Inveryne vereinigt. Sein damaliger Hauptsitz war Toward Castle, auf das er 1563 Mary Queen of Scots einlud. Die Lamonts waren durch Heirat mit vielen adligen Familien in Schottland verbunden.

Es gibt eine Geschichte über einen Chief der Lamonts, der, als er einen der Söhne des MacGregor im Streit tötete, hinging und die Gastfreundschaft von MacGregor forderte. Dieser gab ihm den geforderten Schutz und leitete ihn sicher heim nach Cowal. Später revanchierten sich die Lamonts für die Gewährung der Gastfreundschaft, indem sie sich vor die MacGregors stellten, als diese Gesetzlose waren und durch das Parlament geächtet wurden.

Während des Bürgerkrieges unerstützte Sir James Lamont die Royalisten. Einige der Campbells verwüsteten das Land der Lamonts, zerstörten Toward und Ascog Castle, und töteten 1646 heimtückisch 200 Lamonts bei Dunoon, wo 1906 ein Denkmal errichtet wurde, das an diese Tat erinnern soll. Das Massaker führte zu einem von mehreren Raubzügen gegen den Marquis of Argyll, in dem er 1661 hingerichtet wurde. Die Macht der Lamonts in Cowal war gebrochen und ihr Landbesitz sehr geschwunden. Von dieser Zeit an wurde Ardlamont Sitz der Chiefs der Lamonts.

Zum Bild links: Diese charmante Hochland-Dame der Oberklasse trägt die typische Mode des ausgehenden 18. Jh. Der Tartan-Plaid ist anmutig über das Brokatkleid drapiert, unter dem ein großzügiger Teil des seidenen Unterrockes herausschaut. Ihre Haarfrisur hat in der Mitte ein Clan-Badge, und zeigt, dass die Trägerin unverheiratet ist. Das Plaid ist über der Brust gekreuzt und mit eine Hochland-Brosche in keltischem Muster befestigt.

Der Clan Lamont wurde oft verfolgt, und einige seiner Mitglieder, die gezwungen waren, zu ihrem eigenen Schutz ihren Namen zu ändern, wählten dazu Namen von Farben. Deshalb finden wir viele Mitglieder des Clans mit den Namen Black, Brown, White und Whyte.

Famielienzweige des Clans:

Black, Brown, Bourdon, Burdon, Lamb, Lambie, Lammie, Lamondson, Landers, Lemond, Limond, Limont, Lucas, Luke, Lyon, Macalduie, MacClymont, MacGilledow, MacGillegowie, Macilzegowie, Macilwhom, MacLamond, MacLucas, MacLymont, MacPatrick, MacPhorich, MacSorley, Meikleham, Patrick, Sorley, Toward, Towart, Turner, White.

CREST: Eine senkrechte rechte, offene Hand, am Handgelenk abgeschnitten, naturfarben

MOTTO: "Ne parcas nec spernas"

ÜBERSETZUNG: "Weder sparen noch ausgeben"

PFLANZE: Holzapfel
GÄLISCHER NAME: Mac Laomainn

HERKUNFT DES NAMENS: Norwegisch, lawman

LOGAN

Es scheint, als gäbe es zwei verschiedene Familien der Logans, eine in den Lowlands und eine in den Highlands, doch könnten sie auch miteinander verwandt sein. Das Wort Logan, Laggan oder Logie bezeichnet eine Senke oder Ebene und ist in ganz Schottland üblich.

Restalrig bei Edinburgh war die Heimat der Lowland-Logans. Deren berühmtesten Vertreter waren Sir Robert und Sir Walter Logan, die 1329 in Spanien getötet wurden, als sie mit dem Herz von Bruce ins Heilige Land unterwegs waren. Ein späterer Sir Robert Logan of Restalrig heiratete eine Tochter von Robert II und übergab Edinburgh eine Urkunde, mit dem Recht den Hafen von Leigh zu bauen und zu vergrößern. 1400 wurde er zum Admiral von Schottland ernannt. Die Logans of Restalrig wurden schließlich zu Gesetzlosen erklärt und verbannt.

Von den Highland-Logans heißt es, dass die von den Logans of Drumderfit in Easter Ross abstammen sollen. Die Überlieferung besagt, dass ihr Chief Gillegorm in einer Schlacht gegen die Frasers bei Kessock getötet wurde. Einige Monate später gebar Gillegorms Witwe einen Sohn, der später Priester wurde. Er oder einer seiner Söhne war als Gille Fhinan (ein Anhänger St. Finans) bekannt, und seine Nachkommen ehrten ihn durch Annahme des Namens MacGille Fhinan, das anglisiert in Maclennan umgewandelt wurde. Die Maclennans wurden in Kintail sehr zahlreich und 1645 starben viele von ihnen den Heldentod in der Schlacht bei Auldearn, als sie die Standarte der MacKenzies of Seaforth verteidigten.

 

MACALISTER

Die MacAlisters sind die Nachkommen von Alasdair Mor, dem jüngeren Sohn von Donald of Islay und Urenkel von König Somerled. Sie ließen sich hauptsächlich in Knapdale, Kintyre nieder, und 1481 wurde Charles MacAlister zum Steward of Kintyre erklärt. Die Hauptfamilie waren die MacAlisters of Loup, dessen Chieftain Iain Dubh war, als 1493 die Grafschaft der Inseln fiel. Die Familie nahm in der Geschichte von Kintyre einen besonderen Platz ein; ihr Name tauchte 1587 im „General Band“ von König James VI auf, der die Landgrafen für das Benehmen ihrer Pächter und Anhänger verantwortlich machte.

Alexander MacAlister unterstützte James VII und kämpfte in den Schlachten von Killiecrankie und Boyne auf der Seite der Stewarts. Sein Nachfolger wurde sein jüngerer Sohn Charles, 12. of Loup, der Janet Somerville heiratete, Erbin von Kennox in Ayrshire, und den Namen und das Wappen der Somervilles seinem eigenen hinzufügte.

Ein weiterer wichtiger Zweig des Clans waren die MacAlisters of Tarbert, Constables of Tarbert Castle, einer Burg, die von Robert the Bruce gebaut wurde. Die MacAlisters waren einst auch in Arran und Bute sehr zahlreich.

Die Veränderungen in den Beziehungen zwischen dem Chief und seinen Clansleuten nach 1745, zusammen mit der ausgedehnten Einführung der Schafzucht, führten zu einer Überbevölkerung in den Highlands. In der Not waren viele dazu gezwungen auszuwandern. Wie man hier sehen kann, ist dieser MacAlister sehr traurig über seine Abreise nach Kanada. Die Highlander waren nicht nur ausgezeichnete Kolonisten, sondern hielten die Traditionen und Gebräuche ihres Heimatlandes in Ehren und gaben sie an nachfolgende Generationen weiter. Heute sind gälisch sprechende Kanadier nicht selten.

Die Chiefs des Clans MacAlister sind als „ofLoup“ bekannt, von dem gälischen Wort Lub, das eine Kurve bezeichnet, die die Kontur der Küste bildet, welche die natürliche Grenze der Ländereien des vorhergehenden Clans in Knapsdale auf der Halbinsel von Kintyre bildet.

Familienzweige des Clans:

Alastair, Alexander, Alison, Alistair, Allison, Alister, MacAlasdair, MacAlaster, MacAlester,MacAlister, MacAllister, MacAllister, McAlister, McAlester, McAllister, McCallister, McCollister, McLister, Sanders, Saunders.

Gälischer Name: MacAlasdair

Motto: Fortiter (kühn)

Pflanze: Heidekraut

Länder: Kintyre, Arran und Bute

Herkunft des Namens: Sohn des Alexander

MACARTHUR

Die Geschichte der MacArthurs ist sehr alt, wie auch schon ein altes gälisches Sprichwort besagt: „Es gibt nichts älteres als die Hügel, MacArthur und den Teufel.“ Einige halten den Clan für den älteren Zweig des Campbell-Clans. Die MacArthurs haben den Chief-Titel seit dem 15. Jh. inne.

Die MacArthurs unterstützten Robert the Bruce, der sie mit Ländereien in Argyll belohnte, die er zuvor den MacDougalls enteignete, sowie mit der Führung des Castle of Dunstaffnage. Der Clan behielt seine Macht bis 1427, als König James I den Chief, Iain MacArthur, zusammen mit einigen anderen enthauptete, um seine eigene Amtsgewalt einzusetzen. Danach verfiel die Macht des Clans. Der Campbell-Clan übernahm die Vorherrschaft und auch den Chief-Titel.

Die MacArthurs besaßen Ländereien bei Loch Awe und waren auch in Glendochart und Glenfalloch zu finden, während andere Land in Islay basaßen und dort durch die MacArthurs of Proaig repräsentiert wurden. Die MacArthurs von Islay waren Dudelsackpfeifer und Waffenschmiede der MacDonalds von Islay, wogegen eine andere Familie von Skye, die bei den legendären MacCrimmons gelernt hatte, Erb-Dudelsackpfeifer der MacDonalds of the Isles waren.

Eine große Anzahl der MacArthurs wanderte in den Jahren nach der Schlacht von Culloden aus. 1790 ging Colonel John MacArthur, von der Familie aus Strachur, mit dem 102. Regiment nach New South Wales, wo er die Schafzucht einführte und die australische Wollindustrie begründete. Er und seine beiden Söhne waren auch Pioniere der australischen Weinindustrie. Ein weiterer MacArthur ging nach Amerika. Sein Enkel war General Douglas MacArthur, Befehlshaber im Zweiten Weltkrieg.

Familienzweige des Clans:

Arthur, MacArtair, McArthure, Mcarthur, Macarthur, Makarturicht, Maccaiter, Makkerthrye, M'Carthur, Maccarter, M'Erthir, Mc Harter, M'Arthur, Makarthure, M'Carthair, M'Artour, M'Carthour, McCarthair, M'Artoure, M'Arthor, M'Arthou,r M'Carter, M'Airthour, M'Cairter, M'Kartur, McHarter, McKerter, MacArtur, McKairtour, M'Cairtter, McAtur, Makcairtour, Mackartar, MacArter, McCartur, Mcerter, McArter, M"Cartour, Maccart, McArtor, M'Arthure, McArther, Makarta, M'Cartur, mcArthour, Magarta, M'Arthur, McArther, Mecarta, McArta, mcArto,r MacArta, MacAtair, McCartor, Carter, MacArtar, McArthor, Cartter, McAuthur, McArtair, Makarthour, MacArther, McArthur, MacArtor, McArther, McArthur, McCarter, MacArthur, Mcarthur, McArthor, McArthur, Mcarthor, MacArthor, McArtour, Mcartur.

Motto: Fide et Opera (Durch Treue und Arbeit)

Pflanze: Moos

Länder: Argyll, Cowal, Skye

Herkunft des Namens: Son of Arthur

MACAULAY

Es gibt zwei verschiedene Clans mit dem Namen MacAulay. Der eine steht in Zusammenhang mit Ardincaple in Dunbartonshire, der andere leitet sich von Lewis her.

Aulay aus der Ardincaple-Familie, der Bruder des Earl of Lennox, unterschrieb 1295 die Ragman-Urkunde. Einige behaupten, dass diese MacAulays ein Zweig des Clans Alpine wären, von denen auch die MacGregors abstammen. Sie gaben auch enge Verbindungen zu den MacGregors zu, in den 1694 geschlossenen Verträgen über das gegenseitige Verleihen von Clansmännern. Aulay MacAulay of Ardincaple erscheint im General-Band von 1587 als ein Vassalle des Earl of Lennox, und auch in der Urkunde der Zerbrochenen Clans von 1594 sind sie erwähnt.

Die Verbindung der MacAulays mit den MacGregors führte zu deren Involvierung in manche Fehde der MacGregors, doch der Schutz durch den Earl of Lennox befreite sie von so manchen Konsequenzen dieser Involvierung. Als die MacGregors zu Gesetzlosen erklärt wurden, distanzierten sich die MacAulays vorsichtig von ihnen. Im 17. Jh. verkauften einige der MacAulay-Chiefs einen Teil ihres Besitzes, um ihren Lebensstandard halten zu können, und 1767 musste der 12. Chief die letzten MacAulay-Ländereien an den Duke of Argyll verkaufen.

Die MacAulays von Lewis führen ihre Herkunft auf Olaf den Schwarzen zurück, den Bruder von Magnus, dem König von Man und den Inseln. Sie waren Anhänger von Siol Torquil, oder den Macleods of Lewis, und hatten häufige Fehden mit den Morrisons. Einer der Chiefs der MacAulays von Lewis war als Donald Camm (Donald One-Eye), der für seine große Strenge bekannt war. Donald Camms Sohn starb 1645 in der Schlacht von Auldearn, in der er für Charles I kämpfte. Einige Mitglieder des MacAulay-Clans lebten auf dem Festland und waren Anhänger der MacKenzies.

Familienzweige des Clans:

MacPhedron, MacPheidiran.

PFLANZE: Preiselbeere

MOTTO: "Dulce Periculum"

ÜBERSETZUNG: "Gefahr ist süß"

LÄNDER: Dunbartonshire, Lewis, Sutherland und Ross

HERKUNFT DES NAMENS: Sohn des Olaf

MACBAIN oder MACBEAN

Die exakte Herkunft des Clans MacBean ist unsicher. Es heißt, sie wären mit einer Erbin des Clans Chattan nach Lochaber gezogen, um sich in Ost-Invernessshire niederzulassen, andere jedoch beschreiben sie als ein den MacBeaths verwandter Zweig des Clan Moray. Sie hatten natürlich schon sehr frühe Beziehungen mit den Mackintoshes der Clan Chattan-Konföderation. Myles MacBean war ein eifriger Unterstützer der Mackintoshs, der für Robert the Bruce gegen den Red Comyn kämpfte, und in der Schlacht von Harlaw 1411 verzeichneten die MacBeans in ihrem Kampf für die Mackintoshes herbe Verluste. Die Hauptfamilie waren die BacBeans of Kinchyle, die mit dem Clan Chattan 1609, 1664 und 1756 wichtige Verträge abschlossen.

Die MacBeans haben den Ruf, besonders fähige Kämpfer zu sein, was sie in der Schlacht von Culloden unter Beweis stellten. Gillies MacBean tötete vierzehn Soldaten der Hanoveraner, bevor er selbst getötet wurde. Einige MacBeans betrachteten sich als Teil der Camerons und kämpften bei Culloden an der Seite der Camerons of Lochiel. Von einem anderen Gillies MacBean heißt es, er brachte den verwundeten Lochiel in Sicherheit.

Später, als die Highlander in der britischen Armee kämpften, stieg ein gewisser William MacBean vom Rang eines gewöhnlichen Soldaten der 93. Sutherland Highlanders in den Rang eines Generalmajors dieses Regimentes auf. Er bekam das Victoria-Kreuz für das einhändige Töten von elf Feinden in der Schlacht bei Lucknow 1858. Major Forbes MacBean von den Gordon Highlanders erlangte den D.S.O. (Distinguished Service Order) für tapferes Verhalten bei der Einnahme der Höhen von Dargai 1897.

Familienzweige:

Bain, Bayne, Bean, Beattie, Binnie, Binning, MacBain, McBain, McBean, MacBane, MacBayne, MacBan, MacBean, MacBeath, MacBeth, MacBheath, MacIlvain, MacIlveen, MacVain, MacVane, MacVanish, MacVean.

CREST: Ein Grauschimmel unterhalb eines Berges, im Sprung begriffen; sein linker Vorderhuf hält ein Hochland-Schild, rot

BADGE: Buchsbaum (offiziell) und Preiselbeere (für Clan Chattan)

MOTTO: "Touch not the catt bot a targe"

LÄNDER: Dores, Inverness-shire

GÄLISCHER NAME: MacBheathain (Sohn des Lebhaften)

MACCOLL

Der Überlieferung nach stehen die MacColls schon seit frühester Zeit mit dem Gebiet um Loch Fyne in Zusammenhang, und es wird behauptet, sie wären ein Zweig des großen Clan Donald. Davon rührt auch die häufige Verwendung des Namens Coll her, als Nachname der Clansmitglieder.

Die MacColls haben auch Verbindungen zu anderen Clans, wie den MacGregors und den Stewarts of Appin. Aufgrund ihrer Unterstützung für die MacGregors fanden sie sich plötzlich als Gegner der MacPhersons wieder, die sie 1602 in Drum Nachder trafen, als sie von einem Raubzug aus Ross zurückkehrten. Beide Seiten bekämpften sich, und die MacColls verloren die meisten ihrer Leute samt Anführer.

Die MacColls aus Appin und Ballachulish folgten den Stewarts of Appin, und im Jakobitenaufstand von 1745 wurden im Appin-Regiment achtzehn MacColls getötet und fünfzehn verwundet. Der berühmteste Vertreter der MacColls war Evan MacColl, der gälische Poet, der 1808 in Kenmore am Loch Fyne geboren wurde. Er war der Autor des „Barden der Berge“ oder in gälisch „Clarsach nam Beann“. Er starb am Ende des Jahrhunderts. In Kenmore wurde zur Erinnerung an ihn ein Denkmal errichtet, das 1930 vom Duke of Argyll enthüllt wurde.

Familienzweige:

Siehe MacGregor und Stewart

CREST: Ein Grauschimmel unterhalb eines Berges, aufgebäumt, das in seinem Vorderlauf ein Hochlandschild hält, rot.

BADGE: Fraoch gorm (erica vulgaris), gemeines Heidekraut.

MACCRUIMIN/MACCRIMMON

Die MacCruimins oder MacCrimmons waren über zweihundert Jahre lang als offizielle Piper der MacLeods bekannt.

Man glaubt, dass der Vorfahre der MacLeods ein gewisser Leod war, jüngerer Sohn von Olaf dem Schwarzen, Bruder des Magnus und einer der letzten norwegischen Könige der Insel Man und der nördlichen Inseln. Olaf starb ca. 1237, und Leod erbte die Inseln Lewis und Harris, dazu einen Teil von Skye.

Durch die Heirat mit dem norwegischen Seneschal erwarb die Familie Dunvegan Castle, das bis heute in Familienbesitz ist.

Die MacLeods folgten dem MacDonald Lord of the Isles 1411 in die Schlacht von Harlaw, waren aber in der Lage, einen gewagten politischen Weg einzuschlagen, als James IV. versuchte, die Macht der MacDonalds zu brechen.

Die königliche Politik jener Zeit war, die Chiefs der Hebriden zu unterdrücken, doch der 8. Chief, Alistair Crotach, überstand ihre Angriffe. Um den Zorn von James V. zu vermeiden, verschaffte sich Alistair 1542 einen Titel in Trotternish, um den lange mit den MacDonalds of Sleat gestritten wurde. Ruaraidh Mor folgte 1595 als 15. Chief. Er wurde von James VI. zum Ritter geschlagen und führte Alistair Crotachs Werk fort, indem er Dunvegan als zum kulturellen Zentrum der Inseln machte. Der 18. Chief kämpfte 1651in der Schlacht von Worcester für die Royalisten, verlor aber gegen Cromwell. Das Eigentum auf Harris wurde beschlagnahmt, der Chief jedoch 1665 von General Monk in den Schutz des Commonwealth aufgenommen.

Obwohl sie den Stewarts gegenüber loyal waren, verhinderte die Niederlage des Clans bei Worcester eine führende Rolle der MacLeods im Aufstand von 1715, und 1745 verweigerten sie plump den Kampf für Prinz Charles Edward, da sie glaubten, seine Ankunft wäre schlecht vorbereitet.

Morman MacLeod, 1780 in der Nähe der Ruine von Ardvreck Castle geboren, wurde einer der ersten Prediger der Calvinisten seiner Zeit. Als er mit seiner Gemeinde nach Neu-Schottland auswanderte, gründete er dort eine religiöse Gemeinschaft, die ihm später nach Australien und Neuseeland folgte.

Familienzweige:

Askey, Beton, Harold, Lewis, MacAskill, MacCabe, MacCaig, MacCaskill, MacClure, MacCorkindale, MacCrimmor, MacCuaig, MacHarold, MacKaskill, MacLewis, MacLure, MacRaild, Tolm.

CREST: Ein schwarzer, gehörnter Stierkopf zwischen zwei roten Flaggen.

MOTTO: Halte fest.

ÜBERSETZUNG: Bleibe fest auf deinem Platz.

PLANT: Wacholder

GÄLISCHER NAME: Mac Leoid

HERKUNFT DES NAMENS: gälisch: Mac Leoid

( Son of Leod, from Norse ljot, ugly.)

PIPE MUSIC:Mac Leod's Praise

MACDONALD OF GLEN COE

Die MacDonalds of Glencoe leiten sich von Iain Fraoch ab, dem unehelichen Sohn von Angus Og und Bruder von John, dem 1. Lord of the Isles. Auch wenn die Glencoe-MacDonalds ihre Verwandten und Freunde unterstützen, wenn es nötig war, schienen sie doch ein kleiner, ziemlich friedfertiger Clan zu sein, ohne Ambitionen sich auszubreiten. Sie sind durch das Glencoe Massaker von 1692 vielleicht am besten bekannt, als das Regiment von Argyll, unter dem Kommando von Campbell of Glenlyon ausgesandt wurde, um sie zu töten.

Die Regierung wollte an den MacDonalds ein Exempel statuieren, damit niemand einen Eid auf William III ablegen sollte. Tatsächlich schwor MacIain King William seine Loyalität, überschritt aber den Stichtag um mehrere Tage. Die Truppen von Argyll waren schon dreizehn Tage vor dem Massaker bei den Bewohnern von Glencoe einquartiert. Die MacDonalds gaben ihnen Unterkunft, wurden aber während des Schlafs angegriffen. Nach der Überlieferung warnten aber die Truppen viele zur rechten Zeit, so dass die meisten entkamen und nur 38 getötet wurden. Verglichen mit anderen Massakern war es ein kleines, doch bleibt es in Erinnerung aufgrund der Art und Weise wie es durchgeführt wurde.

MACDONALD OF KEPPOCH

Die MacDonalds Of Keppoch und Garragach sind auch oft unter dem Namen MacDonell bekannt und werden als Clan Ranald of Lochaber beschrieben. Sie leiten sich von Alastair Carrach ab, 3. Sohn von John, Lord of the Isles. Er wurde für seine Teilnahme am Aufstand des Donald Balloch im Jahre 1431 geächtet, und die meisten seiner Ländereien Mackintosh, dem Chief des Clan Chattan, übergeben, was zu einer langen Fehde zwischen den beiden Clans führte. Der Clan übernahm den Namen ‚Clan Ranald of Lochaber’ von Ranald, dem vierten Nachfolger des Alastair Carrach.

John, 4. of Keppoch, wurde von seinem Clan abgesetzt, als er ein Clansmitglied an den Chief der Mackintoshs auslieferte. Sein Nochfolger wurde sein Cousin, Donald Glas, dessen Sohn Ranald zusammen mit Cameron Of Lochiel wegen Hochverrats hingerichtet wurde. Ranald, 9. of Keppoch, war die meiste Zeit seines Lebens ein Gesetzloser. Der 12. Chief, Alexander, und sein Bruder wurden 1633 ermordet, woran der Tobain-nan-ceann, der Schädelbrunnen, in der Nähe von Invergarry erinnert. Dort wurden die abgeschlagenen Köpfe von sieben Mördern gewaschen, bevor sie dem Lord MacDonell of Invergarry gebracht wurden.

Der letzte Clanskrieg, der in den Highlands ausgetragen wurde, 1688 bei Mulroy, zog die MacDonells und die Mackintoshs mit hinein, mitsamt ihrer Fehde über die von den MacDonells okkupierten Ländereien in Lochaber. Coll, 15. of Keppoch, war als ‚Coll of the Cows’ bekannt, vielleicht deswegen, weil er so viele Rinder der Mackintoshs stahl. Er kämpfte für Prinz Charles 1715 bei Sheriffmuir, und sein Sohn Alexander unterstützte 1745 die Stewarts. Eine kleine Gruppe von Keppoch MacDonalds führten als erste einen Schlag für Prinz Charles aus, als sie Regierungssoldaten abfingen, die einen Überraschungsangriff auf die Versammlung bei Glenfinnan vorbereiteten. Alexander selbst wurde bei Culloden getötet. Der letzte, in direkter Linie folgende Chief der Keppochs starb 1889.

MACDONALD OF THE ISLES

Die MacDonalds führen ihre Abstammung auf Somerled, den König der Inseln, zurück, der im 12. Jh. die Norweger von den westlichen Inseln vertrieb. Somerled wurde 1164 getötet, als seine Armee gegen König Malcolm IV kämpfte. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Reginald. Reginalds Sohn Donald ‚de Isla’ erbte den Thron seines Vaters, und unter ihm erlangte der Clan großen Ruhm. Von diesem Donald nahm der Clan seinen Namen.

Donald starb 1289 und wurde von seinem Sohn, Angus Mor, beerbt, der Haco unterstützte, aber nicht unter seiner letzten Niederlage 1263 bei Largs litt. Sein Sohn, Angus Og, unterstützte Bruce und vergrößerte den Familienbesitz beträchtlich. Angus Ogs Sohn John nahm den Titel Lord of the Isles 1354 an. Sein Sohn Donald ‘of Harlaw’, 2. Lord of the Isles, heiratete die einzige Tochter der Gräfin von Ross. Als er 1423 starb, beerbte ihn sein Sohn Alexander, der einer der mächtigen Anführer war, die 1427 von James I vor das Parlament in Inverness geladen wurden, wo er direkt eingesperrt wurde. Als er 1429 Earl of Ross wurde, nahm Alexander Rache, indem er die Länder der Krone bei Invervess angriff und die Stadt niederbrannte.

Der Titel Lord of the Isles wurde von der Krone 1430 anerkannt. Eine Zeitlang war Alexander Justiciar of Scotland. Er starb 1448 und wurde von seinem Sohn, dem 4, und letzten Lord of the Isles beerbt, der gegen die Krone rebellierte und seine Unabhängigkeit erklärte. Er wurde 1493 besiegt und die Grafschaft der Inseln aufgelöst.

Familienzweige des Clans:

MacDonald (Clan Donald, North and South): Beath, Beaton, Bethune, Colson, Connall, Connell, Darroch, Donald, Donaldson, Donillson, Donnellson, Drain, Galbraith, Gilbride, Gorrie, Gowan, Gowrie, Hawthorn, Hewison, Houstoun, Howison, Hughson, Hutcheonson, Hutcheson, Hutchinson, Hutchison, Isles, Johnson, Kean, Kellie, Kelly, Keene, Kinnell, Mac A' Challies, MacBeth, MacBeath, MacBheath, MacBride, MacCaishe, MacCall, MacCash, MacCeallaich, MacCodrum, MacColl, MacConnell, MacCook, MacCooish, MacCrain, MacCuag, MacCuish, MacCuithein, MacCutcheon, MacDaniell, Macdrain, MacEachran, MacEachern, MacElfrish, MacElheran, MacGorrie, MacGorry, MacGoun, MacGowan, MacGown, MacHugh, MacHutchen, MacHutcheon, MacIan, Macilreach, Maciltiach, Macilleriach, Macilrevie, Macilvride, Macilwraith, MacKean, MacKellachie, MacKellaig, MacKelloch, MacKinnell, MacLairish, MacLardie, MacLardy, MacLarty, MacLaverty, MacLeverty, MacMurchie, MacMurdo, MacMurdoch, MacO'Shannaig, MacQuistan, MacQuisten, MacRaith, MacRorie, MacRory, MacRuer, MacRurie, MacRury, MacShannachan, MacSorley, MacSporran, MacSwan, MacWhannell, Martin, May, Murchie, Murchison, Murdoch, Murdoson, O'Drain, O'May, O'Shannachan, O'Shaig, O'Shannaig, Purcell, Revie, Reoch, Riach, Rorison, Shannon, Sorley, Sporran, Train, Whannell.

PLANZE: Fraoch gorm (erica vulgaris) Gemeines Heidekraut.

SCHLACHTRUF: Fraoch Eilean.

PIBROCH: Dhonuill Dhui' (1503); and Donald Balloch's March to Inverlochy (1431).

MACDONNEL OF GLENGARRY

Dieser Zweig des Clan Donald leitet sich von Donald ab, dem zweiten Sohn von Ranald, Vorfahr des Clan Ranald. Das ursprüngliche Gebiet des Clans war North Morar. Alexander, 4. Chief, fügte diesem die Länder von Glengarry und Glenquoich an. 1519 erbte Alexander, 6. Chief, das Land seines Schwiegervaters, Sir Donald MacDonald of Lochalsh, das Gebiete in Lochalsh, Lochcarron und Lochbroom umfasste. Das Castle of Strome wurde zum Hauptsitz der Familie, bis zu seiner Einnahme und Zerstörung durch die MacKenzies of Kintail 1602. Die Abtretung anderer Ländereien an die MacKenzies wurde durch den Erwerb von Knoydart im Jahre 1611 wieder wettgemacht. Nach der Wiedereinsetzung ernannte Chales II Angus, den 9. Chief, zum Lord MacDonell und Aros, aufgrund seiner Verdienste um die Sache der Stewarts, auch wenn er ohne männlichen Erben starb und die Pairswürde ausstarb. Seit dieser Zeit wird der Clansname MacDonell geschrieben.

Der Clan gab seine Unterstützung weiterhin der Stewart-Dynastie und kämpfte aufopfernd unter Alsdair Dubh, 11. Chief, bei Killiecrankie (1689) und Sherriffmuir (1715). 1745 wurde der Clan von Donald MacDonell of Lochgarry, dem Cousin des Chiefs, aufgestellt. 1746 wurde Invergarry Castle durch Cumberlands Soldaten niedergebrannt, nachdem Prinz Charles Edward Stewart nach der Schlacht von Culloden dort Unterschlupf suchte.

Alasdair Ranaldson MacDonell, 15. Chief, stellte 1794 die Glengarry Fencibles auf und war angeblich das Vorbild für Fergus MacIvor, den Helden aus Walter Scotts „Waverley“. Dennoch führte der extravagante Lebensstil des 15. Chief und seine auflaufenden Schulden dazu, dass seine Besitztümer von Verwaltern geführt und schließlich an den Marquess of Huntly verkauft wurden. Charles Ranaldson MacDonell, 18. Chief, wanderte in den frühen 1830er Jahren zusammen mit 500-600 Clansleuten nach Kanada aus. Nach seinem Tode 1868 starb die direkte Linie aus, und der Chief-Titel ging auf Aeneas Ranald MacDonell of Scotus über.

Gälischer Name: MacDhomhnuill

Motto: Creag an Fhitich (Der Rabenfels)

Badge: Heidekraut

Land: Glengarry

Herkunft des Namens: Gälisch, Domhnull (Weltherrscher)

MACDUFF

Man glaubt, dass der Name Duff vom keltischen Wort Dubh abstammt, mit dem man dunkelhaarige und dunkelhäutige Highlander bezeichnete. Laut Geschichte war jener MacDuff, der sich Macbeth entgegenstellte und Malcolm auf den schottischen Thron half, der 1. Earl of Fife. König Malcolm erhob die Lehensmänner seines Königreiches zu Grafen (Earls). Die MacDuffs spielten in den schottischen Angelegenheiten eine wichtige Rolle, und genossen Privilegien wie die Krönung des Königs und die Leitung der schottischen Armee. Duncan, 12. Earl of Fife, der 1353 getötet wurde, war der letzte dieser ersten Lehensmänner, der in direkter Linie abstammte, doch in den folgenden Jahrhunderten hoben sich Duffs wie MacDuffs besonders hervor.

Andere Zweige des Duff-Clans entstanden in Aberdeen und in der Nachbarschaft von Banff und Inverness. In Kriegszeiten marschierten sie immer mit ihren Verwandten, den Mackintoshes des Clan Chattan. Ein späterer Chief, William MacDuff of Banff, bekam die Pairswürde von Irland als Baron Braco of Kilbride und wurde 1759 außerdem zum Earl of Fife und Viscount MacDuff ernannt. Die Earls of Duff erbauten Duff House bei Banff und gründeten 1817 die Stadt Dufftown. Alexander, 6. Earl, heiratete 1889 Prinzessin Louise, Tochter von König Edward VII und wurde zum Duke of Fife ernannt. Er starb 1912 und wurde von seiner Tochter, Prinzessin Alexandra Victoria, beerbt, die Prinz Arthur of Connaught heiratete.

Familienzweige:

Duff, Fife, Fyfe, Spence, Spens, Wemyss, Weems

CREST: Ein halber Löwe, auf den Hinterläufen stehend, der in seiner rechten Tatze einen Dolch hält, mit Heft und Kugel am Heftende, naturfarben.

MOTTO: "Deus juvat"

ÜBERSETZUNG: "Gott gibt seinen Beistand"

PFLANZE: Holunder

GÄLISCHER NAME: Mac Dhuibh

HERKUNFT DES NAMENS: Gälisch: dubh (schwarz)

MACDUGALL/MACDOUGALL

Von der Herkunft des Namens heißt es, sie bedeute ‘Dubh-gall’ (schwarzer Fremder), ein Name, der oft von den nordischen Eindringlingen gebraucht wurde. Jener Dugall, von dem die MacDougalls ihren Namen ableiteten, war der älteste Sohn von Somerled, Lord of the Isles, und seiner norwegischen Frau. König Dougal of the Isles erhielt Ländereien in Lorn, und seine Söhne wurden von König Haakon von Norwegen dazu ermächtigt, die westlichen Inseln zu regieren. Doch als Haakon 1263 kam, um den Süden Schottlands anzugreifen, lehnten sie es ab, ihm zu folgen. Haakon wurde in der Schlacht von Largs besiegt und übergab 1266 die westlichen Inseln an Schottland.

Der 4. Chief der MacDougalls heiratete eine Schwester des John Comyn, wodurch die MacDougalls folglich zu Feinden von Robert the Bruce wurden. In einer Schlacht mit den MacDougalls soll Bruce, so heißt es, nur dadurch überlebt haben, dass er seinen Mantel mit seiner Brosche ablegte, die seitdem als Brosche von Lorn bekannt und bis heute im Besitz des MacDougall-Clans ist. Als sich Bruce den Thron sicherte, entzog er den MacDougalls ihr Land. Alexander MacDougall unterwarf sich dem König, doch sein Sohn John floh nach England, wo er ein Admiral der englischen Flotte wurde. Später wurde er auf den westlichen Inseln gefangengenommen und eingekerkert, aber beim Tode von König Robert wieder freigelassen. Er heiratete eine Enkelin von Robert the Bruce und die Ländereien der MacDougalls wurden ihm zurückgegeben. Sein Sohn starb ohne männlichen Erben und die Länder von Lorn gingen 1388 auf die Stewarts über. Der Landbesitz der MacDougalls in Dunally und Oban wurde 1457 bestätigt. Als der Clan an den Jakobitenaufständen von 1715 teilnahm, verloren sie einmal mehr ihr Land, das ihnen aber noch vor 1745 wegen ihrer späteren Loyalität zur Krone wieder zurückgegeben wurde.

In den Highlands ist es Sitte, dass bei einer Erbin des Chief-Titels der Name ‚Maid’ vor den Namen ihres Erbes gestellt wird. Die Erbinnen der MacDougalls tragen den alten Titel ‚Maid of Lorn’.

Familienzweige:

Conacher, Cowan, MacConacher, MacCoull, MacCowan, MacDulothe, MacHowell, MacLintock, MacLucas and Macoull.

Gälischer Name: MacDh'ghaill

Motto: Vincere vel mori (Erobern oder sterben)

Badge: Glocken-Heidekraut

Land: Lorn

Herkunft des Namens: Gaelic, Dughall (Schwarzer Fremder)

Pipe Music: Caisteal Dhunolla (Dunollie Castle)

MACFARLAN

Die MacFarlanes führen ihre Herkunft auf Gilchrist zurück, den Bruder des Maldowen, 3. Earl of Lennox im 13. Jh. Gilchrists Urenkel wurde Barholomew genannt, von dessen gälischer Entsprechung Parlan, der Clan seinen Namen ableitete. Parlans Sohn Malcolm wird in einer frühen Urkunde, in der sein Landbesitz von Arrochar bestätigt wird, als MacParlan bezeichnet.

Duncan MacFarlane, 6. Chief des Clans, erhielt vom Earl of Lennox eine Urkunde, in der sein Besitzrecht an Arrochar weiter bestätigt wird, und 1395 erwarb er viele der angrenzenden Länder durch Heirat. Als die letzten der alten Earls of Lennox ohne männliche Erben starben, erhoben die MacFarlanes Anspruch auf den Grafenstand. Dennoch ging dieser auf die Stewarts of Darnley über. Das führte zu einer langen Feindschaft zwischen den MacFarlanes und den Stewarts, die erst endete, als im 15. Jh. Andrew MacFarlane eine Tochter des Earl of Lennox heiratete.

 Im 16. Jh. kämpften die MacFarlanes in vielen Schlachten an der Seite der Earls of Lennox. Duncan MacFarlane kämpfte 1544 in der Schlacht von Glasgow Muir zusammen mit dem Earl of Lennox, und wurde später 1547 in der Schlacht von Pinkie getötet. Die MacFarlanes kämpften gegen Mary Queen of Scots 1568 in der Schlacht bei Langside, in der sie sich rühmten, drei Standarten der Queen erobert zu haben.

Im 16. Jh. brachten die häufigen Raubzüge und ihre Zusammenarbeit mit den MacGregors den MacFarlanes eine nicht gerade beneidenswerte Beachtung. Da ihre Raubzüge gewöhnlich in sternklaren Nächten stattfanden, nannte man den Mond in der Region um Loch Lomond bald ‚MacFarlane’s Lantern’. Durch einen Beschluss von 1594 wurden die MacFarlanes als Diebe, Räuber und Erpresser gebrandmarkt. Im 17. Jh. wurde der Clansname geächtet und die Ländereien der MacFarlanes als enteignet erklärt. Einige Clansmitglieder wanderten nach Irland aus, einige nach Amerika. Walter, 20. Chief, der 1767 starb, war einer der berühmtesten Altertumsforscher und Stammbaumforscher seiner Zeit.

MACDUGALL/MACDOUGALL

Die MacGillivrays spielten in den Angelegenheiten der westlichen Inseln schon vor dem 12. Jh. eine herausragende Rolle. Die erste Erwähnung der MacGillivrays aus eigenem Recht fand um 1500 statt, als Duncan MacGillivray als Dunmaglas genannt wird. Generell glaubt man, dass der MacGillivray-Chief sehr jung war und dadurch dem Schutz des Clan Mackintosh-Chiefs unterstellt war. Durch den Clan Mackintosh waren die MacGillivray Teil des großen Clan Chattan, auch wenn der Bund nicht vom jungen Chief unterzeichnet werden konnte, was stellvertretend durch drei prominente Clanmitglieder geschah.

Die MacGillivrays unterstützten die Episkopalkirche, was zur Diskriminierung durch die im Umkreis lebenden Calvinisten und Presbyterianer führte. Der Chief des Clan Mackintosh war 1745 ein Offizier in einem Regiment der Hanoveraner. Die Frau des Chiefs war eine Jakobitin, die Alexander MacGillivray rief, um ein vom Clan Chattan ausgerüstetes Regiment zu führen.

Gegen Ende des 18. Jh. forderte der finanzielle Druck seinen Tribut an der Familie und in der Folge wurden ihre Besitzungen in Mitleidenschaft gezogen. Der damalige Chief, William, diente als Captain im berühmten Gordon Regiment. Sein Sohn, John Lachlan MacGillivray of Dunmaglas, beerbte ihn 1783 und ist vielleicht am besten wegen seines Chief-Amtes in Erinnerung, das mehr als siebzig Jahre dauerte. Seine Freigebigkeit zeigte er nach seinem Tode, als er seine Ersparnisse seinen Untertanen vermachte. Ab diesem Zeitpunkt wurden seine Ländereien unter allen Familienmitgliedern verstreut.

Die Besitzungen von Dunmaglas verlor die Familie, als diese 1890 verkauft werden mussten; der letzte Chief des Clan soll in Kanada gestorben sein. Der Clan wurde besonders während mehrerer Auswanderungswellen, die über Schottland schwappten, zerstreut, und das Land sah viele Schotten in die Neue Welt aufbrechen.

Familienzweige:

Gilray, Gilroy, Gilvray, MacGillivoor, MacGilroy, MacGilvra, MacGilvray, MacIlroy, MacIlvrae, Milroy, Roy.

GÄLISCHER NAME: MacGhille‑Br'th

MOTTO: Berühre die Katze nicht ohne Handschuhe.

BADGE: Buchsbaum

LÄNDER: Mull, Lochaber und Morven

HERKUNFT DES NAMENS: Gaelic, Gillie Brath (Sohn des Gerichtsdieners)

MACGREGOR

Der Clan MacGregor leitet sich von Griogar ab, einem Sohn des Alpin, König von Dalriada. Die Heimat des Clan war die Ostgrenze von Argyll und die Westgrenze von Perthshire, und beinhaltete Glenorchy, Glenstrae, Glenlyon und Glengyle. Der früheste Besitz des Clans, Glenorchy, wurde den MacGregors gegeben für ihre Alexander II geleisteten Dienste bei dessen Eroberung von Argyll.

Die Hauptfeinde der MacGregors waren die Campbells, die die MacGregors zu Gewalttaten aufstachelten und dann die königliche Autorität erhielten, um sie zu unterdrücken. Als Ergebnis dieser Konflikte fiel das Land der MacGregors in die Hände der Campbells, der Name MacGregor wurde geächtet und die Rechte der Mitglieder des MacGregor-Clans stark beschnitten. 1661 belohnte Charles II die MacGregors für ihre Unterstützung mit der Aussetzung der Restriktionen gegen sie. 1693 jedoch erneuerte William III die Beschlüsse gegen die MacGregors und der zu Gesetzlosen erklärte Clan unterstützte die Stewarts in den Jakobitenaufständen. Die Beschlüsse gegen die MacGregors wurden nicht vor 1775 aufgehoben.

Nach der Schlacht von Culloden wurde Robert, der Chief des Clans, in Haft genommen und starb 1758. Sein Bruder Evan, der seine Nachfolge antrat, diente mit Auszeichnung als Offizier im 41. Regiment in Deutschland. Evans Sohn John Murray war ein General im Dienst der Ostindienkompanie und wurde 1822 mit dem Rang eines Baronets belohnt, als er durch königliche Urkunde den Nachnamen MacGregor wiedererlangte. Sein Nachfolger wurde sein einziger Sohn, Generalmajor Sir Evan MacGregor GCH, KCB, Gouverneur der Windward-Inseln. Evans Sohn, ein weiterer Sir John, war Gouverneursleutnant der Virgin-Inseln.

Eines der herausragendsten Mitglieder des MacGregor-Clans war Rob Roy, ein Rinderhirt, berühmt wegen seiner gewagten Heldentaten, die hauptsächlich gegen den Duke of Montrose gerichtet waren. Sein Ruf wurde durch die romantischen Geschichten von Sir Walter Scott erheblich vergrößert.

Septs of Clans:

Black, Caird, Comrie, Fletcher, Greer, Gregor, Gregorson, Gregory, Greig, Grewar, Grier, Grierson, Grigor, Gruer, King, Leckie, Lecky, MacAdam, Macara, Macaree, MacChoiter, Maccrouther, Macgrewar, Macgrowther, Macgruder, Macgruther, Macilduy, MacLeister, MacLiver, MacNee, MacNeish, MacNie, MacNish, MacPeter, Malloch, Neish, Nish, Peter, Petrie, White, Whyte.

CREST: A lion's head, erased, crowned with an antique crown, proper. Ein mit einer antiken Krone gekrönter Löwenkopf, naturfarben.

MOTTO: "S rioghal mo dream"

ÜBERSETZUNG: "Königlich ist mein Geschlecht"

PFLANZE: Kiefer

GÄLISCHER NAME: Mac Grioghair

HERKUNFT DES NAMENS: Sohn des Gregory (Schafzüchter)

SCHLACHTRUF: Ard-coille (Hochwald)

PIPE MUSIC: Ruaig Ghlinne Freoine (Chase of Glen Fruin)

MACINNES

Der Name stammt von dem gälischen Wort ‘Macaonghuis’ ab, was soviel wie ‘Sohn des Angus’ bedeutet. Die frühesten Erwähnungen dieser ‚Söhne des Angus’ findet man in der ‚Senchus Fer n’Alban’ (Geschichte der Männer Schottlands), einer Chronik aus dem 7. Jh.

Die MacInnes waren in der Gegend von Morvern angesiedelt und bewohnten 1645 Kinlochaline Castle. Diese Ruine ist berühmt für ihre romantische und pittoreske Lage mit ihren hohen Mauern und Zinnen, die auf steilen Felsabhängen errichtet sind. Sie bewohnten die Burg, ohne sie zu besitzen, und waren auf die Campbells angewiesen.

Die MacInnes suchten ihr Glück außerhalb, und General John MacInnes diente als Offizier in der Ostindienkompanie. Schließlich entschloss er sich in seine Heimat Britannien zurückzukehren und ließ sich in London nieder.

Der Einfluss der MacInnes wurde in Kanada spürbar, als Donald MacInnes dorthin reiste, um sein Glück als Händler zu machen. Seine Popularität wuchs, und schließlich diente er dem Land als Senator.

Die MacInnes waren Teil der Massenauswanderung in der späteren Hälfte der schottischen Geschichte, was den Clan in der ganzen Welt verstreute. Der Name MacInnes ist besonders häufig in Neuseeland und Kanada zu finden.

Familienzweige des Clans:

Angus, Canch, Cansh, Caunce, Hance, MacAngus, MacAinish, MacAinsh, MacAneiss, MacAninch, MacAninsh, MacAnish, MacAnsh, MacAonghais, MacAonghuis, MacCainsh, MacCance, MacCanchie, MacCanish, MacCans, MacCansh, MacEnys, MacGinnes, MacGinnis, MacGuenis, Machans, MacHinch, MacInch, MacInish, MacInnes, MacInnis, MacInnisch, MacInnish, MacKance, MacKants, MacKinnes, MacKinness, MacKinnis, MacKinnish, MacKynes, MacQuinnes, Magennis, McAinish, McAneiss, McAngus ,McAninch, McAnish, McAnsh, McCainsh, McCance, McCanchie, McCanish, McCans, McCansh, McEnys McGinnes, McGinnis, McGuenis, McHinch, McInish, McInnes, McInnisch, McInnish, McInnis, McInsh, McKants McKance, McKinnes, McKinness, McKinnis, McKinniss, McKinnish, McKynes, Kinnes, Kinnis, Kynnes.

CREST: Ein Arm mit erhobener Hand, bekleidet im Tartan des Clan Aoghais, einen gebogenen Säbel haltend.

MOTTO: "Irid Ghibht Dhe agus An Righ"

ÜBERSETZUNG: "Durch die Gnade Gottes"

PFLANZE: Holunder

GÄLISCHER NAME: Mac Aonghais

HERKUNFT DES NAMENS: Gaelic aong

MACINTOSH

Der Name MacIntosh ist abgeleitet von Mac-an-Toiseach und bedeutet ‘Sohn des Chiefs’. Der Gründer des Clans soll ein gewisser Shaw gewesen sein, zweiter Sohn von Duncan MacDuff, Earl of Fife, aus dem königlichen Hause Dalriada. Shaw half Malcolm IV eine Rebellion im Jahre 1610 zu unterdrücken, wofür er Ländereien in Petty erhielt und zum Constable von Inverness Castle ernannt wurde. 1291 heiratete Angus, 6. Chief der MacIntoshs, Eva, die Erbin des Clan Chattan in Lochaber. Der Clan Chattan entwickelte sich zu einer lockeren Konföderation von Clans, angeführt von den Chiefs der MacIntoshs, obwohl ihr Recht auf den Chief-Titel manchmal von den Macphersons angefochten wurde.

Die MacIntoshs unterstützten Robert the Bruce, insbesondere im Kampf gegen die Comyns. Auch waren sie in Fehden mit den Earls of Moray und Huntly, sowie den Clans Cameron, MacDonell of Keppoch und Gordon verwickelt. Sie kämpften für Montrose, um Charles I. zu unterstützen und standen loyal zum Jakobitenaufstand von 1715, als sie unter Brigadekommandeur MacIntosh of Borlum kämpften. Nach Niederschlagung des Aufstandes wurden viele MacIntoshs nach Amerika gebracht. Als Prinz Charles 1745 nach Schottland kam, diente der Clanschief in einem Regiment der Regierung; seine Frau jedoch rekrutierte viele Männer für die Armee des Prinzen. Lady Anne war auch für die ‚Flucht von Moy’ verantwortlich, als im Jahre 1500 Regierungstruppen durch eine Handvoll ihrer Gefolgsleite getäuscht und in die Flucht geschlagen wurden. Dennoch litten die MacIntoshes schwer unter Culloden und dessen Folgen.

Nach dem Tod des 28.Chiefs 1938 bekamen die Clans MacIntosh und Chattan jeweils ihre eigenen Chiefs. Der gegenwärtige Sitz des MacIntosh-Chiefs ist Moy Hall in der Nähe von Inverness.

Familienzweige des Clans:

Adamson, Ayson, Combie, Crerar, Dallas, Doles, Elder, Esson, Glen, Glennie, Hardie, Hardy, MacAndrew, MacAy, MacCardney, MacCombie, MacCombe, MacComie, M'Conchy, Macglashan, Machardie, Machardy, MacHay, Mackeggie, M'Killican, MacNiven, MacOmie, Macritchie, MacThomas, Niven, Noble, Paul, Ritchie, Seawright, Siveright, Shaw, Tarrill, Tosh, Toshach.

MOTTO: "Berühre die Katze nicht ohne Handschuhe"

BADGE: Eine Wildkatze

MACINTYRE

Laut Überlieferung stammt der Name Macintyre aus dem frühen 12. Jh., als sich Somerled auf den Westlichen Inseln niederließ. Es gilt als sicher, dass der Name vom gälischen Mac-an-t-saoir (Sohn des Zimmermanns) abgeleitet ist und mehr als einen Herkunftsort hat. Die Macintyres besiedelten die fruchtbaren Gegenden im Glen Noe am Loch Etive, und Ende des 13. Jh. waren sie Forstarbeiter bei den Lords of Lorn.

Der erste erwähnte Chief ist Duncan, der eine Tochter der Campbells of Bacaldine heiratete und 1695 starb. James, der als 3. Chief beurkundet ist, wurde um 1727 geboren. Er studierte Jura und hatte einen Ruf als Gelehrter und Poet. Als sein Vater starb, kehrte er zum Glen Noe zurück. Seine Frau und Nachbarn vom Clan Campbell beredeten ihn, nicht am Jakobitenaufstand von 1745 teilzunehmen, doch wie es heißt, kämpften auch einige MacIntyres unter dem Banner der Stewarts of Appin für Prinz Charles.

Im 18. Jh. wurde die Pacht für die Lande im Glen Noe immer mehr erhöht, bis zu dem Punkt, an dem Donald, der 4. beurkundete Chief, zahlungsunfähig wurde und nach Amerika auswanderte. Sein Bruder Duncan quälte sich weiter ab bis 1806, als auch er gehen musste. Die MacIntyres verteilten sich über weite Teile Schottlands und waren für ihre Vielseitigkeit bekannt. Manche waren Waldarbeiter, manche Weber, einige wurden Barden und wieder andere wurden Piper mit Erbfolge. Einer der berühmtesten gälischen Poeten war Duncan Ban MacIntyre, geboren in Glenorchy 1724. Wegen eines Gedichtes gegen das Verbot der Hochlandkleidung wurde er inhaftiert und starb 1812 in Edinburgh.

Familienzweige des Clans:

Tyre, MacTear, Wright, McEntire.

CREST: Eine rechte Hand, die einen Dolch hält, naturfarben.

MOTTO: "Per ardua"

ÜBERSETZUNG: "Durch Schwierigkeiten"

PFLANZE: Heidekraut

GÄLISCHER NAME: Mac an t-Saoir
(Sohn des Zimmermanns)

HERKUNFT DES NAMENS: Gälisch; Mac an t-Saoir
(Sohn des Zimmermanns)

SCHLACHTRUF: Cruachan

PIPE MUSIC: Gabhaidh sin an Rathad Mor.

MACIVOR

Es heißt, dass ein Ivor in der Armee von Alexander II kämpfte, der im 13. Jh. Argyll eroberte und für seine Dienste Landbesitz in diesem Distrikt erhielt. Die Hauptbesitztümer des Clans waren Lergachonzie, Asknish und Glassary. Duncan, der um 1572 Chief des Clans war, wird als ‚of Asknish and Stronshiray’ genannt.

1685 verpfändeten Iver of Ashnish and Stronshiray Landbesitz um Archibald, 9. Earl of Argyll, bei seiner Rebellion zu helfen. Nach der Revolution von 1688 gab Archibald, 10. Earl, die Ländereien an Ivers Sohn Duncan MacIver zurück, unter der Bedingung, fortan Namen und Wappen der Campbells zu tragen. Iver war somit der letzte Chief der MacIvers und Sir Humphrey Campbell, der 1818 starb, war der letzte männliche Nachkomme des Duncan MacIver of Stronshiray. Einige Familienzweige scheinen Argyll verlassen zu haben und ließen sich in Lochaber, Wester Ross, Caithness und Lewis nieder.

Die MacIvers, die nach Ende des 17. Jh. in Argyll verblieben sind, scheinen den Namen Campbell angenommen zu haben. Einige der MacIvers in Wester Ross blieben MacIvers, während andere ihren Namen in Campbell änderten. Die nach Lewis Ausgewanderten blieben MacIvers.

Familienzweige des Clans: MacGlasrich.

CREST BADGE: Ein goldener Eberkopf.

MOTTO: "Nunquam obliviscar"

ÜBERSETZUNG: "Ich werde niemals vergessen"

PFLANZE: Sumpfmyrthe, Moos

GÄLISCHER NAME: Mac Iomhair (Sohn des Ivar)

MUSIC: Old War Tune of the MacIvers

MACKAY

Der Clan MacKay könnte auf einen Zweig des alten königlichen Hauses von Moray zurückgehen, doch erst als die Familie in den äußersten Nordwesten Schottlands zog, erlangte der Clan seine Berühmtheit. Einst war er als Clan Morgan bekannt, benannt nach seinem Chief aus dem frühen 14. Jh.. Der Name MacKay oder Clann Aoidh stammt von Morgans Enkel Aoidh oder Hugh.

1411fiel Donald, Lord of the Isles, in Sutherland ein, um die Grafschaft Ross an sich zu reißen. Er wurde von Angus Dubh und dem Clan MacKay bekämpft, doch besiegte er sie, und Angus wurde vom Lord of the Isles gefangengenommen. Dennoch heiratete Angus schließlich die Tochter seines Eroberers, was beider Häuser vereinte. Das Glück der MacKays schwankte über die Jahrhunderte, da sie sich in Fehden mit ihren Nachbarn, den Sinclairs, Sutherlands und Gunns verwickelten.

Zu Beginn des 17. Jh. sandte Sir Donald MacKay of Strathnaver and Farr eine Armee aus, um dem protestantischen König von Böhmen zu helfen und diente auch Gustavus Adolphus von Schweden. 1628 wurde er von Charles I., dem er lange Zeit diente, zum Lord Reay ernannt. Die MacKays litten schwer unter den Säuberungen von Strathnaver, und 1829 wurde der Besitz der Reays an die Sutherland-Familie verkauft. Die MacKays dienten auch in Holland, wo sie das MacKay Dutch Regiment stellten. Als die schottische Erbfolge endete, wurde Baron Eric MacKay van Ophemert Chief.

Die attraktive Farbgebung der Jacke, die von diesem Clanmitglied der MacKays getragen wird, stammt von Naturfarben. Die Kunst ihrer Herstellung ist leider verlorengegangen. Das dunkle Rot wurde aus Felsflechten oder Brombeeren hergestellt, mit Grünspan und Salmiak. Die Hochländer verwendeten zur Fixierung der Farben beim Färben Moos der Gattung Lycopodium anstatt Alaun. Das abgebildete flache Bonnet war um 1880 allgemein üblich, als das Glengarry von vielen Hochländern begeistert angenommen wurde.

Der gegenwärtige Chief des Clan MacKay ist der 13. Lord Reay, der auch gleichzeitig Baron MacKay of Ophemert in Holland ist. Er wurde als Holländer geboren, nahm aber die britische Staatsbürgerschaft an und wohnt nun in Schottland.

Familienzweige des Clans:

Allan, Allanson, Bain, Bayne, Kay, Key, MacAllan, MacBain, MacCaa, MacCaw, MacCay, MacGaa, MacGaw, MacGee, MacGhee, MacGhie, MacKay, MacKee, Mackie, MacPhail, MacQue, MacQuey, MacQuoid, MacVail, MacVain, MacVane, Morgan, Neilson, Nelson, Paul, Pole, Poleson, Pollard, Polson, Reay, Scobie, Williamson.

GÄLISCHER NAME: MacAoidh

MOTTO: Manu Forti (Mit starker Hand)

PFLANZE: Binse

LÄNDER: Ross und Sutherland, Argyll

HERKUNFT DES NAMENS: Gälisch, MacAoidh (Sohn des Feuers)

PIPE MUSIC: Bratach Bhan Chlann Aoidh (The White Banner of MacKay)

MACKAY

Der Clan Kenneth oder Mackenzie folgt der Überlieferung, nach der die Familie von der normannischen Familie Fitzgerald abstammen soll, die sich in Irland niederließ. Der gälische Name ist Maccoinneach, was ‚der schöne Helle’ bedeutet.

Die MacKenzies waren einer der Clans, die Ländereien in Ross besaßen, zwischen Aird an der Ostküste und Kintail im Westen. Im 15. Jh. war die Grafschaft Ross Teil des väterlichen Erbteils der MacDonald Lords of the Isles, und zu dieser Zeit konnte der Chief der MacKenzies zwei Tausend Krieger einberufen, um ihm Folge zu leisten.

Alistair of Kintail erhob seinen Clan gegen den letzten Earl of Ross und wurde von James III belohnt, der ihm ausgedehnte Ländereien übergab, die vom besiegten Earl stammten. Das prächtige Grabmal seines Sohnes Kenneth in Form eines Ritters in voller Rüstung kann man heute noch in Beauly Priory sehen.

Colin, der 11. Chief, Kenneths Sohn, kämpfte an der Seite von Queen Mary in der Schlacht von Langside. Zu Beginn des 17. Jh. dehnte sich das Territorium der MacKenzies von den Black Isles bis zu den Äußeren Hebriden aus. Sie erhielten die Insel Lewis von deren vorhergehenden Besitzern McLeod und Lochalsh von den MacDonells.

1609 wurde Kenneth, 12. Chief, zum Lord MacKenzie of Kintail. Vierzehn Jahre später wurde sein Sohn zum Earl of Seaforth ernannt. Colin, der 2. Lord of Kintail, wurde am 3. 12. 1623 von James VI zum Earl of Seaforth ernannt. Er war unter Charles II auch Staatssekretär von Schottland. Die Hinrichtung von Charles I erschreckte Seaforth, der sich beeilte, Charles I ins holländische Exil zu folgen.

Familienzweige:

Kenneth, Kennethson, MacBeolain, MacConnach, MacIver, MacIvor, MacKerlich, MacMurchie, MacMurchy, MacVanish, MacVinish, Murchie, Murchison.

CREST: Ein brennender Berg.

MOTTO: "Luceo non uro"

ÜBERSETZUNG: "Ich brenne nicht, ich scheine."

PFLANZE: Holunder

GÄLISCHER NAME: Mac Coinnich

HERKUNFT: Gälisch: Mac Coinnich (Sohn des Leuchtenden)

SCHLACHTRUF: Tulach Ard

PIPE-MUSIK: Caber Feidh

MACKINNON

Name und Herkunft des Clans wird traditionell Fingon zugeschrieben, Enkel des Gregor, Sohn des Alpin, 34. König von Dalriada, der seine Anhänger zur Insel Mull brachte. Er hatte Ländereien auf Skye und Arran.

Findanus, der 4. Chief, hatte Ländereien auf Mull und erwarb um 900 Dun Haakon, einen Wehrturm, der die Meerenge zwischen der Insel Skye und dem Festland bewachte. Die MacKinnons zogen eine schwere Kette über die Meerenge und erhoben einen Zoll auf alle durchfahrenden Schiffe. König Haakon IV lagerte vor der Schlacht von Largs, die 1263 die norwegische Herrschaft auf den Inseln beendete, seine Flotte von Langschiffen unterhalb der Burg seines Namens. Die MacKinnons von Arran gewährten Robert the Bruce in seiner Zeit als Flüchtling Unterschlupf und halfen ihm, nach Carrick zu entkommen. Nach dem Sieg des Königs bei Bannockburn erhielten sie Ländereien auf Skye und machten Dunringall Castle zu ihrem Clanssitz.

Beim Tode Johns, Lord of the Isles, im Jahre 1380, leitete der Chief der MacKinnons einen Aufstand, um seinen Sohn Iain Mor als Nachfolger einzusetzen. Er wurde besiegt und hingerichtet, auch wenn sein Sohn begnadigt wurde. Dieser gründete daraufhin den südlichen Clan Donald. Viele Besitztümer des Clans auf Mull gingen als Folge der Fehde zwischen ihm und seinen Nachbarn, den MacLeans, verloren. 1628 wurden die Besitzungen der MacKinnons von Charles I in den Stand der Baronie erhoben.

Die MacKinnons standen loyal zu den Stewarts und kämpften unter Montrose in den Schlachten von Auldearn und Inverlochy. 1651, in der Schlacht von Worcester, trat ein Regiment der MacKinnons in die Streitkräfte von Charles II ein. Der Bruder des Chiefs wurde gefangengenommen und in die Karibik gebracht. Die MacKinnons taten sich auch in den Jakobitenaufständen von 1715 und 1745 hervor, worauf 1765 ihre Besitztümer verpfändet wurden, da die MacKinnons keinen Landbesitz hatten.

Der Letzte aus der Linie der Chiefs starb 1808 in Armut und ohne Nachfolger. Der Chief-Titel ging daraufhin an William Alexander MacKinnon über, den Urururenkel von Donald MacKinnon, der bei Worcester gefangengenommen wurde.

Familienzweige des Clans:

Love, MacKinney, MacKinning, Kackinvan, MacMorran

CREST: Ein goldener Eberkopf, der den Schenkelknochen eines Hirschs in seinem Maul hält, naturfarben.

MOTTO: Audentes fortuna juvat

ÜBERSETZUNG: Das Glück ist mit dem Mutigen .

PFLANZE: Kiefer

GÄLISCHER NAME: Mac Fhionghuin

HERKUNFT DES NAMENS: Gaelic; Mac Fhionghuin (Sohn des Hellen)

SCHLACHTRUF: Cuimhnich Bas Ailpein (Denk an den Tod von Alphine)

MACLACHLAN

Auch wenn die Herkunft des Clans strittig ist, geht man davon aus, dass Aodh Anrothan (Hugh der Einsiedler), Sohn des Aodh Athlone O’Neill, im frühen 11. Jh. von Irland nach Schottland zog.

1132 bezeugten Gillecrist Macfinguni und Gillecrist mac Cormoic mehrere Besitzübertragungen von den Klöstern von Paisley und Lennox, und 1241 waren die MacLochlainns praktisch die Herrscher von Ulster, bis sie von König Brian O’Neill besiegt wurden. 1292 erhob König John Balliol Argyll in den Sheriffstand und Gillescop MacLachlan, der 4. Chief, war einer der zwölf Barone, deren Länder von der Sheriffschaft umgeben waren, die seine Ländereien in Ergadia enthielt.

Patrick, Bruder des Archibald MacLachlan, heiratete eine Tochter von James, Verwalter von Schottland, und hatte einen Sohn, Lachlan, der seine Nachfolge antrat. Lachlans Sohn Donald bestätigte 1456 die Besitzübertragung von seinem Vorgänger Archibald an die Betbrüder von Glasgow für vierzig Schillinge jährlich bei den Besitzungen außerhalb von Kilbride und mit einem Zuschlag von sechs Schillingen jährlich für die Besitzungen in Kilbryde bei Castlellachlan.

Die MachLachlans folgten den Earls of Mar in die Schlacht von Sheriffmuir. 1745 versammelten sich die MacLachlans um Prinz Charles Edward Stuart. Der Chief wurde in der Truppe des Prinzen zum General der Intendantur befördert. Die Farben der MacLachlans wurden auf Befehl Cumberlands vom staatlichen Henker in Edinburgh verbrannt.

Familienzweige:

Ewan, Ewen, Ewing, Gilchrist, Lachlan, Lauchlan, MacEwan, MacEwen, MacGilchrist.

CREST: Außerhalb des Kreises ein Schloss mit drei Türmen.

MOTTO: "Fortis et fidus"

ÜBERSETZUNG: "Tapfer und vertrauensvoll"

PFLANZE: Eberesche

GÄLISCHER NAME: MacLachlainn

HERKUNFT DES NAMENS: Son of Lachlan

MACLAREN

Eine Überlieferung des Clans MacLaren besagt, dass dieser von Lorn abstammt, dem Sohn des Erc, der im Jahre 503 in Argyll landete. Ob dies nun der Wahrheit entspricht oder nicht, so sind die MacLarens schon in einer Urkunde des 12. Jh. als Landbesitzer in Strathearn und Balquhidder erwähnt. Die Ragman-Roll von 1296 listet drei Namen auf, die als Angehörige des Clans identifiziert wurden: Maurice of Tyrie, Conan of Balquhidder und Laurin of Ardveche in Strathearn.

Im 14. Jh. als die Krone die Grafschaften von Strathearn annektierte, verloren die MacLarens ihren Landbesitz und wurden Untertanen. Dennoch blieben sie loyal der Krone über und kämpften 1488 für James III bei Sauchieburn, 1513 für James IV bei Flodden und 1547 für Mary Queen of Scots bei Pinkie. Die Krone sah sie weiterhin als unabhängigen Clan an, worauf sie 1587 und 1594 in Parlamentsbeschlüsse über die Unterdrückung unbändiger Clans mit aufgenommen wurden. Die MacLarens waren durch Heirat mit den Stewarts of Appin verbunden, die ihnen ihre Unterstützung in Fehden mit Nachbarclans, wie den MacGregors und dem MacDonells of Keppoch, gewährten.

Die MacLarens kämpften für Montrose in Unterstützung von Charles I und folgten Graf Dundee 1689 bei Killiecrankie. Sie kämpften 1715 in den Aufständen für die Stewarts und unterstützten Prinz Charles 1745. Nach Culloden litt der Clan stark, Balquhidder war von hanoveranischen Truppen verwüstet und MacLaren of Invernentie gefangengenommen worden. Ihm gelang auf dem Weg nach Carlisle nahe Moffat eine bemerkenswerte Flucht und blieb in seinem Versteck bis zum Entschädigungsbeschluss von 1759.

Familienzweige des Clans:

Faed, Lair, Larnach, Laurence, Laurenson, Law, Lawrence, Lawrie, Lawson, Low, Lowe, Lowson, MacClarence, MacCrorie, MacFade, MacFait, MacFater, MacFead, MacFeat, MacGrory, MacLaren, MacLaurin, MacPatrick, MacPetrie, MacPhail, MacPhait, MacPhater, MacRorie, MacRory, Paterson, Patrick, Patterson, Peterkin, Peters, Peterson, Petrie, Robie, Robison, Wright

CREST: Ein schwarzer Löwenkopf mit goldener Zunge, goldener Krone. Die vier Punkte auf der Krone sind silbern. Das Ganze von naturfarbenem Lorbeer umgeben.

MOTTO: "Creag an tuirc"

ÜBERSETZUNG: "Der Eberfelsen"

PFLANZE: Lorbeer

GÄLISCHER NAME: Mac Labhruinn

HERKUNFT DES NAMENS: Mac Labhruinn ( Der Sohn des Laurence)

SCHLACHTRUF: Creag an tuirc (Der Eberfelsen)

BADGE: Eine Wildkatze

MACLEAN

Laut Überlieferung war der Vorfahre des Clans MacLean ein gewisser Gilleathain na Tuaidh, ‚Gillean von der Streitaxt’, der im 13. Jh. lebte. Unter seinen Nachfolgern waren zwei Brüder: Lachlan Lubanach, Gründer der MacLeans of Duart, und Eachan Reaganach, Vorfahre der MacLaines of Lochbuie. Die MacLeans unterstützen 1314 Bruce bei Bannockburn und ließen sich einige Zeit danach in Mull nieder, obwohl sie ursprünglich in Moray ansässig zu sein schienen.

Die MacLeans of Duart heirateten in die Familie des Lord of the Isles ein und gerieten immer mehr nach den MacDonalds, indem sie den MacKinnon Clan eines Großteiles seiner Ländereien auf Mull beraubten. In der Zeit des Zerfalles der Grafschaft 1493, besaßen die MacLeans Land auf Mull, Coll und Tiree, sowie auf dem Festland in Morven und Ardgour. Die MacLeans kämpften für die MacDonalds in der Schlacht von Harlaw, in der ihr Chief Red Hector getötet wurde.

Lachlan MacLean of Duart wurde 1513 in Flodden getötet, und im 16. und 17. Jh. spielten die MacLeans eine herausragende Rolle auf den Westlichen Inseln. 1632 wurde Lachlan MacLean of Morven, Erbe des Hector MacLean of Duart, zum Baronet erhoben. In den Bürgerkriegen kämpften die MacLeans auf der königlichen Seite, indem sie Montrose nach Inverlochy folgten und für Charles II bei Inverkeithing kämpften. In letzterer Schlacht gaben sieben Brüder des Clans ihr Leben für den Schutz ihres Chiefs. 1680 verloren die MacLeans Duart Castle, während sie die Stewarts unterstützten. Sie kämpften für James VII in der Schlacht von Killiecrankie und unterstützten auch die Stewarts in den Jahren 1715 und 1745. Sir Fitzroy MacLean erlangte Duart Castle im Jahre 1910 zurück.

Familienzweige des Clans:

Beaton, Black, Gillan, Lean, MacCormick, MacFadyn, MacGillivray, Maclaine, McLean, MacLean, MacLean, MacVey, MacVay, Paton, Peden, Ranken, Rankin, Rankine.

CREST: Ein silberner Turm mit Zinnen

MOTTO: Virtue mine honour

PFLANZE: Crowberry (Empetrum nigrum)

GÄLISCHER NAME: Mac Ghille Eoin

HERKUNFT DES NAMENS: Mac Ghille Eoin (Sohn von Johns Diener)

SCHLACHTRUF: Bas no beatha (Tod oder Leben)

PIPE MUSIC: The Mac lLean' March

MACLENNAN

Die MacLennans haben enge Verbindungen zu den Logans of Easter Ross. Die Überlieferung berichtet, dass ein Logan-Chief namens Gillegorm in einer Schlacht mit den Frasers bei Kessock getötet wurde. Wenige Monate später gebar Gillegorms Witwe einen Sohn, der später Priester wurde. Er oder einer seiner Söhne war als Gille Fhinan (Anhänger des St.Finan) bekannt, und seine Nachkommen ehrten ihn, indem sie den Namen MacGille Fhinan annahmen, der in MacLennan anglisiert wurde.

Die MacLennans siedelten sich rund um Kintail an und waren, zusammen mit den MacRaes, feste Unterstützer der MacKenzies. Als die Armeen der Covenanter 1645 den Marquess of Montrose bei Auldearn angriffen, trugen die MacLennans die Standarte des Lord Seaforth, des MacKenzie-Chiefs. Sie kämpften in der Verteidigung dieser Standarte bis zum Äußersten, wurden aber schließlich von der Kavallerie der Gordons geschlagen.

Der MacLennan-Clan spielte in den Jakobitenaufständen eine geringe Rolle, obwohl überliefert ist, dass elf MacLennans nach Culloden in Gefangenschaft kamen. Als das Clansystem durch die Nachwirkungen von Culloden zu zerfallen begann, wanderten viele MacLennans aus. Die Familie erwarb sich auch den Ruf, großartige Piper zu haben.

Familienzweige des Clans:

Gilfiman, Gillfiman, Gilfillian, Lennan, Lennon, Leonard, Leonerd, Loban, Lobban, Logan, Lyndon, MacAlenon, MacAlinden, MacAlonan, MacClennen, MacClendon, MacLenden, MacLendon, MacLennan, MacLennon, MacLyndon, McClendon, McLandon, McLendon, McLennan, McLennon, MackLenddon, MackClenden, MackLendin, MackLendon, Meclendon.

CREST: Ein halber Piper, der in den Tartan der MacLennans gekleidet ist .

MOTTO: "Dum spiro spero"

ÜBERSETZUNG: "Während ich atme hoffe ich."

PFLANZE: Stechginster

SCHLACHTRUF: Druim na deur ( Grat der Tränen )

MACLEOD

Der Clan MacLeod leitet sich her von Leod, Sohn von Olaf dem Schwarzen, dessen Bruder König war von Man und den Inseln. Von diesem Leod heißt es, er hätte zwei Söhne gehabt, Tormod und Torquil, von denen die beiden Hauptlinien des Clanes ausgingen. Die Siol Tormod umfassten die MacLeods of Glenelg, Harris und Dunvegan, während die MacLeods of Lewis, Waternish und Assynt zu den Siol Torquil gehören.

Die Siol Tormod unterstützten Bruce im Unabhängigkeitskrieg, und Tormods Enkel, Malcolm, erhielt von David II eine Schenkungsurkunde über Ländereien in Glenelg. Die MacLeods stellten sich oft gegen die mächtigen MacDonalds, unterstützten aber 1411 den Lord of the Isles bei Harlaw. Obwohl die früheren Chiefs den Titel ‚of Glenelg’ trugen, wurde dieser Zweig des Clans doch in erster Linie mit Skye in Verbindung gebracht. Sie erwarben einen Großteil der Insel und machten Dunvegan zu ihrem Clanssitz. Einer ihrer herausragendsten Chiefs war Alasdair Crotach, der ‚Bucklige’, der den Elfenturm bei Dunvegan baute und zweimal die Elfenflagge hisste. Ein weiterer erwähnenswerter Chief war Ruaraidh Mor, der von James VI zum Ritter geschlagen wurde und dessen Horn in Dunvegan aufbewahrt wird. Er führte das Werk des Alasdair Crotach weiter, indem er Dunvegan zum kulturellen Zentrum der Inseln machte.

Die Siol Torquil hielten Lewis und erwarben später die Baronie Assynt und weiteres Land in Raasay, Waternish und Gairloch. Sie stritten sich mit den Siol Tormod über den Chief-Rang im Clan. Ein späterer Torquil assistierte Donald Dubh MacDonald in seiner Rebellion, um den verpfändeten Titel des Lord of the Isles zu ergattern. Als sein Versuch fehlschlug, wurden die Besitztümer der MacLeods verpfändet, doch fünf Jahre später wieder zurückerstattet. Im 16. Jh. waren die Siol Torquil in eine Reihe von Fehden mit ihren Nachbarclans verwickelt, sowie in Fehden mit eigenen Clansmitgliedern. Dennoch starb im 17. Jh. die Hauptlinie der MacLeods von Lewis aus, und der Chief-Titel des Clans ging auf die MacLeods of Raasay über. Schließlich mussten die Siol Torquil die Überlegenheit der Siol Tormod anerkennen.

Die MacLeods unterstützten Charles I und Charles II und kämpften 1651 bei Worcester, wo sie viele Männer verloren. Sie erhoben sich 1715 für die Stewarts, doch ihr Chief unterstützte 1745 nicht Prinz Charles, obwohl es einige der MacLeods of Raasay taten. Da der Chief von Dunvegan den Prinz abwies, verschonten die Hanoveraner nach der Schlacht von Culloden die Ländereien der MacLeods.

Familienzweige des Clans:

Clan MacLeod of Harris: Beaton, Bethune, Beton, MacCaig, MacClure, MacCrimmon, MacGuiag, MacHarold, Macraild, Norman. Clan MacLeod of Lewis: Callum, Lewis, MacAskill, MacAulay, MacCallum, MacCAskill, MacCorkindale, MacCorquodale, MacLewis, MacNicol, Malcolmson, Nicholl, Nicol, Nicoll, Nicholson, Nicolson, Tolmie.

Motto: "Halte fest".

Badge: Ein Bullenkopf zwischen zwei Flaggen.

MACMILLAN

Einige nehmen an, dass die MacMillans mit dem Clan Chattan zusammenhängen, während andere behaupten, sie stammten von den Buchanans ab. Der Name MacMillan ist eine Übersetzung des gälischen MacMhaoilean (Sohn des Tonsurträgers) und ist somit geistlicher Herkunft. Die MacMillans waren mit einer Person namens Gilchrist verbunden, Sohn eines gewissen Bischofs Cormac. Sie waren im 12. Jh. im Loch Arkaig Distrikt in Lochaber zu finden. Laut Überlieferung zogen sie auf Geheiß Malcolms IV in die Länder der Krone rund um Loch Tay. Etwa zweihundert Jahre später wurden sie aus dem Loch Tay Distrikt vertrieben und in verschiedene Teile Schottlands verteilt.

In der Mitte des 14. Jh. waren viele MacMillans in Knapdale angesiedelt, während andere weiter nach Süden zogen und ein Ableger sich in Galloway niederließ. Macmillan of Knap wurde als Chief des Clans betrachtet. Die MacMillans schienen Knap als erstes vom Lord of the Isles erhalten zu haben, und sie kämpften mit John, Lord of the Isles 1411 bei Harlaw. Sie vergrößerten ihren Besitzstand durch eine Heirat mit einer MacNeill-Erbin und wurden im Distrikt sehr mächtig. Ein MacMillan-Chief steht in dem Ruf, einen Turm des Castle Sween errichtet zu haben, und das MacMillan-Kreuz steht als Denkmal für einen MacMillan-Chief auf dem Kirchhof von Kilmorie.

Mit dem Zerfall der Grafschaft der Inseln verloren die MacMillans ihr Land in Knap. Ein Ausläufer des Clan siedelte sich in Lochaber an und wurde Anhänger der Cameron-Chiefs. Viele Familienmitglieder wanderten im 19. Jh. infolge der Hochland-Säuberungen nach Kanada aus. Die Galloway-MacMillans wurden gerühmt für ihre Unterstützung der Covenanters im 17. Jh. Als die Familie der Knap-Chiefs ausstarb, ging der Chief-Titel auf die MacMillans of Dunmore über und von diesen auf den Familienzweig der Lagalgarves.

MACNAB

Der Clan MacNab, ein Zweig der Siol Alpine Familie, wird auf Gälisch Clann-an-Aba (Kinder des Abbot) genannt. Die MacNabs leiten sich von den Abbots of Glendochart ab, wo sich mehrere Jahrhunderte lang das Clanland befand. Sie waren mit ihren Nachbarn, den MacDougalls, befreundet und stellten sich zusammen mit ihnen und den Comyns gegen Robert the Bruce, wodurch sie am Ende viele ihrer Ländereien verloren. Gilbert MacNab schaffte es aber, 1336 von Bruces Sohn König David II eine Urkunde über seine Baronie von Bovain zu erhalten.

Finlay, der 4. Chief, vergrößerte gegen Ende des 15. Jh. den Besitz des Clans, doch verpfändete 1552 Finlay, der 6. Chief, einen großen Teil seines Landes an Campbell of Glenorchy. Finlay, der 7. Chief begann eine tödliche Fehde mit den Neishes.

Unter ihrem Chief Iain Mion (Sanfter John) unterstützten die MacNabs die Stewarts in den Bürgerkriegen und dienten unter Montrose. In dieser Zeit verloren sie ihr Land an die Campbells, bekamen aber 1660 nach der Wiedergutmachung einen Teil davon zurück. Während der Jakobitenaufstände stand der Clan auf der Seite der Stewarts, doch der 15. Chief war Major in der Armee der Hanoveraner und wurde in der Schlacht von Prestonpans 1745 gefangengenommen.

Einer der farbenfrohesten Chiefs der MacNabs war Francis, der 12. Chief, Gegenstand eines berühmten Gemäldes von Sir Henry Raeburn, vom Anfang des 18. Jh. Als er 1816 starb, hinterließ er beträchtliche Schulden und hatte keinen direkten Erben.

Familienzweige des Clans:

Abbot, Abbotson, Dewar, Gilfillan, Macandeoir.

CREST: Ein wilder Barbarenkopf, naturfarben.

MOTTO: Timor omnis abesto

ÜBERSETZUNG: Lasse weg die Furcht.

PFLANZE: Heidekraut, Kiefer, Crowberry (Empetrum nigrum), Brombeere

GÄLISCHER NAME: Mac an Aba

HERKUNFT DES NAMENS: Gälisch, Mac an Aba,

(Sohn des Abbot)

PIPE MUSIC: Mac Nab's Salute

MACNACHTAN/MACNACHTEN

Die MacNaughtens führen ihre Herkunft auf die großen piktischen Herrscher von Moray zurück. Der Name Nechtan (= rein, klar) war in mindestens einem Zweig der königlichen Linie der Pikten beliebt. Gilchrist, Sohn des Malcolm MacNachten, erhielt 1267 von Alexander III eine Besitzurkunde über eine Burg, die den engen Pass of Brander überwachte, welcher Loch Awe mit Loch Etive verbindet. Gilchrist besaß auch Dunderave am Loch Fyne und Castle Dubh Loch in Glenshira. Als Verbündete der MacDougalls of Lorn stellten sich die MacNachtens, unter ihrem Chief Donald, gegen Robert the Bruce und kämpften gegen ihn in der Schlacht von Dalree 1306. Als Bruce König wurde, verloren die MacNachtens einen Großteil ihres Landes an die Campbells. Dennoch half ihnen ihre Unterstützung von David II, um Ländereien auf der Insel Lewis zu erhalten. Die Ruine ihrer Burg ist dort heute noch zu sehen.

Die MacNachtens waren auch loyale Unterstützer der Stewart-Könige. Ihr Chief, Alastair, fiel 1513 zusammen mit James IV. bei Flodden. Alexander MacNachten war ein fester Anhänger von Charles I. 1627 stellte er eine Truppe aus Bogenschützen auf, die zur Festung La Tochelle ziehen sollten, um die französischen Hugenotten in ihrem Kampf gegen Kardinal Richelieu zu unterstützen. Er wurde von Charles II zum Ritter geschlagen. John MacNachten führte seinen Clan in die Schlacht von Killiecrankie, um James VII zu unterstützen, und verlor als Konsequenz sein Land durch einen Enteignungsbeschluss von 1691.

Der 17. und letzte MacNachten-Chief, John of Dunderave, war gezwungen, sein Land 1710 Campbell of Ardkinglas formell zur Verfügung zu stellen und starb. ohne ein legitimes Erbe zu hinterlassen.

Familienzweige des Clans: MacHenry MacHendry MacKendrick MacBrayne MacEol MacNaught MacKnight MacNitt MacNair MacNuir of Argyllshire Weir MacVicar of Kenmore Macays and MacKays of Strathtay

CREST: Eine rote, mit Zinnen bewehrte Burg

MOTTO: "Ich hoffe auf Gott."

PFLANZE: Kriechende Azalee

GÄLISCHER NAME: Mac Neachdainn

HERKUNFT DES NAMENS: Gälisch: Mac Neachdainn (Sohn des Nechtan, der einzige)

WAR CRY: Fraoch Eilean (Heidekrautinsel)

MACNICOL

Im alten Statistikbericht betreffs Assynt bezieht sich Rev. William MacKenzie auf einen MacKrycul, über den er bemerkt, dass er als der Mann gilt, von dem die MacNicols, Nicols und Nicolsons abstammen. MacKrycul wurde als jener Gregall identifiziert, der im Stammbaum der MacNicols im Manuskript von 1450 erwähnt ist. MacKrycul oder MacNicol besaß einen Teil der Küste von Coygach, das als Ullapool bekannt ist.

Zu Beginn des 14. Jh. endete der Familienzweig des MacNicol-Chiefs mit einer Erbin, die Torquil MacLeod of Lewis heiratete, wodurch das Land von Assynt auf die MacLeods von Lewis überging. Der Clan MacNicol scheint nach Skye ausgewandert zu sein, und das Land von Scorrybreac nahe Portree war mehrere Jahrhunderte lang in Besitz der MacNicols oder Nicolsons. Im Mittelalter waren die Nicolsons Anhänger der MacDonald Lords of the Isles. Nach dem Zusammenbruch der Lordschaft of the Isles folgten die Nicolsons den MacDonalds of Sleat. Rev. Donald Nicolson, Chief der Scorrybreac-Familie am Ende des 17. Jh., war mehr als dreißig Jahre lang Pfarrer von Trotternish. Er nahm die Stelle 1696 nur deshalb an, weil er als fester Anhänger der Episkopalkirche in Opposition zum Presbytertum treten wollte.

Im 19. Jh. wurden die Skye-MacNicols von den Säuberungen schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Chief musste Scorrybreac verlassen und wanderte nach Neuseeland aus; seine Linie setzt sich in Australien fort. Viele Clansleute der Nicolsons suchten ebenfalls ihr Heil in der Auswanderung.

Auch in Argyll gibt es zahlreiche MacNicols, und der Name Nicolson ist über ganz Schottland verstreut. Im 19. Jh. wurde Alexander Morison Nicolson ein erfolgreicher Schiffsbauer in China und spendete einen ansehnlichen Betrag, um das Nicolson-Institut im heimatlichen Stornoway zu gründen.

Familienzweige des Clans:

Callum, Lewis, MacAskill, MacAulay, MacCallum, MacCAskill, MacCorkindale, MacCorquodale, MacLewis, MacNicol, Malcolmson, Nicholl, Nicol, Nicoll, Nicholson, Nicolson, Tolmie.

CREST: A hawk's head erased Gules.

MOTTO: "Sgorra bhreac"

ÜBERSETZUNG: "Schlachtruf"

PFLANZE: Kriechende Azalee

HERKUNFT DES NAMENS: Norwegisch

MACNIEL

Es gab zwei Hauptzweige des Clan MacNiel (oder MacNeil oder MacNeill): die MacNeills of Barra und die MacNeills of Gigha. Der erste urkundlich erwähnte Clanschief ist Neil Og, der von Robert the Bruce Ländereien in Kintyre erhielt. 1427 übergab der Lord of the Isles Neil Ogs Urenkel Gilleonan eine neue Urkunde für Barra und das Land von Boisdale in South-Uist. Diese Urkunde wurde 1495 von James IV bestätigt, nach der Enteignung der Länder der Lords of the Isles.

Die MacNeils of Barra unterstützten später die MacLeans of Duart, während die MacNeills of Gigha den MacDonalds of Islay folgten. In den Fehden der MacLeans und der MacDonalds fand man die beiden Zweige der MacNeills oft auf beiden Seiten kämpfend.

Die MacNeills of Barra waren exzellente Seeleute, unter denen Rory the Turbulent ein besonders schillernder Charakter war. Als Königin Elisabeth von England sich über seine Piraterie beschwerte, wurde er vor den Staatsrat in Edinburgh geladen. Er ignorierte die Aufforderungen jedoch und wurde schließlich durch einen Trick gefangen. Bei seiner Gerichtsverhandlung erklärte er, dass er sich verpflichtet fühlte, sich für die Verletzung, die die englische Königin der Königinmutter Mary Queen of Scots zufügte, zu rächen. Mit dieser Begründung verschaffte er sich die Begnadigung, doch sein Besitz wurde enteignet.

Barra musste 1838 verkauft werden, wurde aber hundert Jahre später wieder zurückgekauft und Kisimul-Castle zurückerstattet. Gigha ging 1780 von den MacNeills of Taynish auf die MacNeills of Colonsay über und später auf einen Besitzer außerhalb des Clans.

Zum Bild links:  Aufgrund der großen Armut der Hochländer konnten sich nur diejenigen aus dem direkten Gefolge des Chiefs sich ein Pferd leisten. Zu Pferde wurden immer Trews getragen. Man brauchte einen Schneider mit beachtlichen Fertigkeiten, um den Tartan für die Trews zu schneiden, die in der Art und Weise gefertigt wurden, wie bei den Colquhuns (Abb. 13) beschrieben. Gewöhnlich trug man zu den Trews einen Sporran aus Tartanstoff, wenn auch manchmal Otter oder Dachsfell verwendet wurde. In diesem Fall ist der Sporran aus Leder.

MacNeill sitzt hier auf einem Garron (kleine Pferderasse aus Galloway und Irland). Diese mit sicherem Schritt laufenden Pferde waren speziell an das schwierige Terrain angepasst und für ihre Widerstandsfähigkeit bekannt. Das Geschirr war aus geflochtenen Weidenzweigen und die Zügel aus Haar. Wie die meisten von den Hochländern benutzten Feuerwaffen war auch die lange Vogelflinte aus spanischer Produktion.

Der Schlachtruf der MacNeills ist ‘Buaidh no Bas’ – ‘Sieg oder Tod’. Das Clansland ist die Insel Barra, die, obwohl 1840 verkauft, wieder in Besitz des Clanchiefs ist.

Familienzweige des Clans:

MacNeilage, Neal, MacNelly, Neill.

CREST: Ein Felsen

MOTTO: Vincere vel mori.

ÜBERSETZUNG: Erobern oder sterben.

PFLANZE: Dryas, Seaware

MACPHEE

Die MacDuffies oder MacFies, ein Zweig des großen Clan Alpine, hatten ihre heimat auf der Insel Colonsay. Sie könnten mit den MacKinnons zusammenhängen. Obwohl die frühe Geschichte des Clans in Legenden gehüllt ist, tauchen die MacFies als Erb-Verwalter der Aufzeichnungen der Lords of the Isles auf. Nach dem Fall der Lords of the Isles folgten die MacFies of Colonsay weiterhin den MacDonalds of Islay.

Laut Aufzeichnungen unterzeichnete 1463 Donald MacDuffie eine Urkunde in Dingwall und 1531 wurde Murdoch MacFie of Colonsay des Verrats beschuldigt. 1609 war MacFie of Colonsay einer der vorstehenden Chiefs, die Bischof Knox trafen, den Repräsentanten des Königs, und die berühmten ‚Statuten von Iona’ unterzeichneten. 1615 trat Malcolm MacFie of Colonsay der Rebellion von Sir James MacDonald of Islay bei. Malcolm und seine Anhänger wurden von Coll MacGillespick MacDonald, der berühmte Colkitto, an den Earl of Argyll ausgeliefert, und auch 1623 wurde er bei Colkitto geschlagen. Colonsay ging von den MacFies an die MacDonalds über und dann an die MacNeils.

Als die MacFies Colonsay verloren, zerstreuten sie sich über ganz Schottland. Einige zogen auf andere Inseln, andere siedelten in Cameron-Country in Lochaber und kämpften mit diesem Clan in der Schlacht von Culloden.

Familienzweige: Cathie, Duffie, Duffy, Fee, MacCaffie, MacCathie, MacCooish, MacCuish, MacDuffie, MacFee, MacFi,e MacGuffie, MacHaffie, MacNicol, MacPhee, MacPhie, MacVee, MacVie.

CREST: Ein halber Löwe, aufrecht stehend proper

MOTTO: "Pro rege"

ÜBERSETZUNG: "Für den König"

LAND: Colonsay

HERKUNFT DES NAMENS: Gaelic Mac Dubh-shithe (Dunkelheit des Friedens)

MACPHERSON

Der Name MacPherson leitet sich von dem gälischen Mac-a-Phearsain (Sohn des Parson) ab. Dieser Parson war wahrscheinlich Muriach, ein Geistlicher aus Kingussie, der im 12. Jh. lebte und von dem drei Enkel abstammen; die drei Hauptclane von Cluny, Pitmean und Invereshie. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Familie von Cluny zur wichtigsten der drei. Die Macphersons besitzen eine ununterbrochene Linie bis zum Gründer des Clan Chattan und stritten sich Jahrhunderte lang mit den Mackintoshes über die Führerschaft der Clan-Chattan-Konföderation.

Der Clan erhielt für seine Unterstützung von Robert the Bruce im Kampf gegen die Comyns die Ländereien von Badenoch. Zusammen mit anderen Mitgliedern des Clan Chattan besiegten sie 1386 die Camerons in der Schlacht von Invernahavon. Die Macphersons wurden 1594 auf Parlamentsbeschluss in der Roll of Broken Clans erwähnt. 1609 unterzeichnete der Chief der Macphersons ein Abkommen, das die Mackintoshes als Chief des Clan Chattans anerkannte, doch ihre Loyalität war eher die von Alliierten als die von Vassallen.

1715 unterstützten die Macphersons aktiv die Stewarts, und 1745 stellte Euan Macpherson of Cluny 600 Mann für die Armee von Prinz Charlie auf. Sie kamen nicht rechtzeitig an, um an der Schlacht von Culloden teilzunehmen, halfen aber Prinz Charles bei der Flucht. In den folgenden Verwüstungen wurde des Haus der Clunys niedergebrannt, und der Chief hielt sich neun Jahre lang versteckt, hauptsächlich auf seinem eigenen Besitzgrund. 1755 entkam er schließlich nach Frankreich, wo er starb. Die verpfändeten Besitztümer von Cluny wurden 1784 zurückerstattet und Cluny-Castle wurde wiederaufgebaut.

MACQUARRIE

Die MacQuarries sind Mitglieder des Clan Alpin. Ursprünglich besaßen sie die Insel Ulva unweit von Mull. Zuerst waren sie Anhänger der MacDonalds, Lords of the Isles und dann der MacLeans of Duart.

1773 spielte der 16. Chief, Lachlan MacQuarrie den Gastwirt für James Boswell und Samuel Johnson auf ihrer Tour durch Schottland.

Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten war Lachlan 1778 dazu gezwungen, die Insel Ulva zu verkaufen. Zu diesem Zeitpunkt war er 63, was ihn aber nicht daran hinderte, den Argyll Highlanders beizutreten, deren Offizier er wurde. Er lebte bis zum gesegneten Alter von 103 Jahren.

Lachlans Cousin Major-General Lachlan MacQuarrie, ebenfalls von Ulva, wanderte aus und wurde Gouverneur von New South Wales von 1809 bis 1821. Während dieser Zeit vergrößerte er die Stadt Sydney.

FAMILIENZWEIGE: MacCorrie, MacCorry, MacGorrie, MacGorry, MacGuaran, MacGuire, Macquaire, Macquhirr, Macquire, MacWhirr, Wharrie

CREST: Aus einer antiken Krone ragt ein gebeugter Arm in Rüstung, der einen Dolch hält.

MOTTO: An t'Arm breac dearg.   

ÜBERSETZUNG: Die Armee im roten Tartan.

PFLANZE: Kiefer

GÄLISCHER NAME: MacGuadhre 

HERKUNFT DES NAMENS: Sohn des Guaire (stolz oder edel)

SCHLACHTRUF: An t'Arm breac dearg.

MACRAE

MacRath bedeutet im Gälischen Sohn der Gnade, und von den vielen verschiedenen englischen Varianten bewahrt die irische Form Magrath die ursprüngliche Aussprache am besten.

Der Clan taucht im 12. und 13. Jh. als Besitzer des Landes Clunes im Beauly-Distrikt auf und zieht im 14. Jh. nach Kintail.

Der berühmteste Hochlandzweig ist der von Kintail in West-Ross, der als Baronie für den Chief der MacKenzies 1508 gegründet wurde. Kintails Festung stand auf Eilean Donan in Loch Duich. Diese Burg wurde für sie von den MacRaes gehalten, die als „MacKenzies Kettenhemd“ bekannt wurden.

Die MacRaes profitierten von der Expansion der MacKenzies in das Land der MacLeods.

Nach der Reformation fügten die MacRaes ihrem kriegerischen Ruf noch den auf den Feldern der Religion und Literatur dazu. Duncan MacRae of Inverinate war der Verfasser und Sammler der kostbaren gälischen Anthologie, bekannt als das Fernaig Manuscript. Er war ebenfalls ein ergebener Anhänger der Episkopalkirche und ein Beispiel für die gebildete Aristokratie der Hochlande, die im folgenden Jahrhundert zerstört werden sollte.

Es war 1774, als dieser Prozess auf seinem Höhepunkt war, dass John MacRae von Kintail nach America auswanderte, gerade rechtzeitig, um im Unabhängigkeitskrieg auf der falschen Seite zu kämpfen und in der Gefangenschaft zu sterben. Bevor er starb, komponierte er gälische Lieder, die über den Atlantik wieder in seine Heimat getragen wurden. Diese Lieder des Iain MacMhurchaidh, als der er bekannt ist, wurden von J. C. M. Campbell bewahrt, dessen Mutter eine MacRae war und der nahe Eilean Donan in Kintail aufwuchs.

Familienzweige:

Crae Crea Cree MacAra MacArra MacCra MacCrach MacCrae MacCraith MacCraw MacCray MacCrea MacCreath MacCree MacCrie MacCrow MacCroy MacGrath MacGraw MachRay MacRa MacRach MacRae MacRaith MacRath MacRaw MacRay MacRie McRae Rae Raith Ray Rea Reath Wray

CREST: Ein Arm auf der rechten Seite des Wappens, der einen orientalischen Säbel hält, alles in natürlichen Farben

MOTTO: Fotitudine

ÜBERSETZUNG: Mit Tapferkeit und Mut

PFLANZE: Moos

GÄLISCHER NAME: Mac Rath

HERKUNFT DES NAMENS: Gälisch: Mac Rath (Sohn der Gnade)

SCHLACHTRUF: Sgur Urain (ein Berg in Kintail)

PIPE MUSIC: The Mac Rae's March

MACRAE

Die Bedeutung des Namens MacMhathain oder Matheson ist angeblich ‘Sohn der Helden’. Die Mathesons sind eng mit den MacKenzies verbunden und behaupten, schon zur Zeit von Kenneth MacAlpin Lochalsh besiedelt zu haben.

Als James I. in Inverness eine Parlamentsversammlung abhielt, inhaftierte er die Hochland-Chiefs, die mittlerweile zu mächtig geworden waren, darunter den Chief der Mathesons, der zu dieser Zeit nicht weniger als 2000 Kämpfer aufbieten konnte. Die Besitzungen der Mathesons wurden im 16. Jh. größtenteils durch die Fehden mit ihren Nachbarn, den MacDonalds Of Glengarry, reduziert, und die Mathesons wurden zur rechten Zeit Anhänger der MacKenzies. Als letztere das Besitzrecht an Eilean Donan Castle erwarben, schienen die Mathesons dessen Verwaltung mit den MacRaes geteilt zu haben. John Dubh Matheson verteidigte 1539 die Burg für die MacKenzies gegen die MacDonalds, als sie von Donald Gorm of Sleat angegriffen wurde. Ein Zweig des Clan ließ sich in Sutherland nieder, doch die Lochalsh-Familie war der Stammclan.

Zu den erwähnenswerten Mathesons des 19. Jh. gehört auch Sir James Matheson (1796-1878), der sein Glück im Opiumhandel des Fernen Ostens suchte und einer Der Gründer der Jardine Matheson Handelsgesellschaft war. Matheson kehrte 1842 nach Schottland zurück und erwarb die Insel Lewis. Er verwirklichte verschiedene Projekte, um in der Zeit des Kartoffelmangels auf den Inseln die Armut zu lindern und wurde für seinen Einsatz 1851 zum Baronet ernannt.

Sir Alexander Matheson, ein Neffe von Sir James, machte sein Glück in China, wo er für seinen Onkel arbeitete. Als er nach Schottland zurückkehrte, nutzte er seinen Reichtum dazu, Besitztümer in den Hochlanden aufzukaufen und sie zu renovieren. Er war viele Jahre lang Parlamentsmitglied für Ross und Cromarty und förderte den Bau der Hochland-Eisenbahn. 1851 konnte er die Clansbesitzungen in Lochalsh erwerben.

Zum Bild links:  Bis zum 18. Jh. trugen die Frauen der Hochlande ein Kleidungsstück namens Arisaid. Wie man sehen kann, hat das Arisaid viel Ähnlichkeit mit dem Belted-Plaid, die beide in der gleichen Zeitepoche getragen wurden. Die Schnallen, aus Silber oder Messing und passend zur sozialen Stellung der Trägerin, waren von oft beträchtlichem Wert und mit Halbedel- oder Edelsteinen besetzt. Das Plaid, das vom Hals bis zu den Knöcheln reichte, besaß rundherum Falten; über der Brust wurde es mit einer Schnalle befestigt und mit einem reich verzierten Ledergürtel um die Hüfte gehalten.

Der Junge trägt einen Kilt in Matheson-Tartan und kombinierte Fuß- und Beinkleider aus ungegerbtem Hirschleder (Cuarans), die bis unter das Knie hochgeschnürt wurden.

Die Mathesons sind norwegischer Herkunft; ihre Clangebiete liegen in Rossshire. Im frühen 19. Jh. musste der Chief die Clanländerein verkaufen, doch sein Sohn, einer der Gründer der berühmten Firma Jardine, Matheson & Co., Ostindienhandel, erwarb später das alte Familienerbe zurück.

Familienzweige:

Massie Mathieson Masters Buchanan Masterson MacInnes Masterson Buchanan Matheson Matheson Mathie Matheson Mathieson Matheson Matthewson.

CREST: Ausgehend von einer goldenen orientalischen Krone, ein Arm, der einen orientalischen Säbel schwingt, naturfarben.

MOTTO: "Fac et spera"

ÜBERSETUNG: "Tue und hoffe"

PFLANZE: Ginster

GÄLISCHER NAME: Mac Mhathain

MENZIES

Mesnieres in der Normandie war die Heimat der normannischen Familie, die nach ihrer Ankunft in England ihren Namen in Manners änderte. Der erste erwähnte Träger des Namens war Anketillus de Maynoers in der Zeit Williams des Löwen (1143-1214). 1249 wurde Sir Robert de Meyneris Kämmerer am Hof Alexanders II. Er erhielt Länderein in Glen Lyon und Athol. Sein Sohn Alexander erwarb die Länder Weem und Aberfeldy in Atholl und Glendochart in Breadalbane. Sein Sohn, Sir Robert Menzies, war ein Gefährte von Robert the Bruce und wurde mit Ländereien in Glendochart, Finlarig, Glenorchy und Durisdeer belohnt. James IV. erhob das Land der Menzies 1510 in eine freie Baronie.

Major Duncan Menzies of Fornock führte seine Männer 1689 in der Schlacht von Killiecrankie an. Als 1715 die Stewarts ihre loyalen Mitglieder zum Aufstand aufriefen, trat Menzies of Culdares der Standarte des James Stewart ( the Old Pretender) bei. Er wurde bei Dunblane gefangengenommen und verbracht viele Jahre im Exil in Amerika.

Castle Menzies, der Hauptsitz des Chief, befindet sich am Ostufer des Loch Tay, in der Gemeinde Weem, Perthshire, nahe der dortigen Kirche. Weem Castle, der Vorgänger, wurde von Neil Stewart of Fortingal 1502 nach einem Streit um die Ländereien von Rannoch niedergebrannt. Castle Menzies wurde während des Zweiten Weltkriegs vom Militär geleitet und stand danach leer. 1958 wurde es von der Clansgesellschaft erworben und restauriert.

Der Schlachtruf dieses Clans ist ‘Gael us Dearg a Suas’ – ‘Hoch mit Weiß und Rot’, was natürlich angemessen ist. Es ist ein einfacher aber effektvoller Tartan. Der Kleidungsstil der abgebildeten Person wurde am Ende des 18. Jh. oft vom Chief oder Chieftain eines Clans bei wichtigen Anlässen getragen. Das Plaid zum Kilt ist als Imitation des alten Belted-Plaid arrangiert. Die Jacke ist von rötlich brauner Farbe, genannt Ruadh.

To a Menzies of Culdares, Scotland is indebted for the introduction from the Tyrol in 1738 of the larch tree, now to be found all over the Highlands.

Schottland ist einem der Menzies of Culdares zu Dank verpflichtet für die Einbürgerung der Lärche im Jahre 1738 aus Tirol. Der Baum ist heute überall in den Hochlanden zu finden.

Familienzweige: Dewar, MacIndeor, MacMenzies, MacMin, MacMinn, MacMonies, Meanies, Means, Mein, Meine, Mengues, Mennie, Menzies, Meyners, Minn, Minnus, Monzie.

CREST: Ein wütender Kopf, aufgerichtet, naturfarben.

MOTTO: "Vill God I Zall"

ÜBERSETZUNG: "Will God I shall"

PFLANZE: Menzies Heidekraut, Eberesche

GÄLISCHER NAME: Meinn, Meinnearach

HERKUNFT DES NAMENS: Norman de Meyners

SCHLACHTRUF: Geal 'us Dearg a suas
(Hoch mit Weiß und Rot)

PIPE MUSIC: Menzies' March

MUNRO

Das Land der Munros lagen in Ost-Ross und waren allgemein als Ferindonald bekannt, aus dem gälischen ‚Fearainn Domhnuill’, bezogen auf den ursprünglichen Gründer des Clans, Donald O’Ceann, aus der Zeit Macbeths. Die erste urkundliche Erwähnung eines Munro of Foulis ist Hugh, der 1126 starb. Man glaubt, dass er ein Enkel des oben erwähnten Donald war.

Zu Beginn des 13. Jh. erhielt Munro of Foulis Urkunden von Alexander II., während später Robert of Foulis eine Urkunde von Bruce erhielt und die Munros in die Schlacht von Bannockburn führte. Robert, der 8. Chief of Foulis heiratete eine Nichte der Euphemia, Tochter des Earls of Ross und Königin von Robert II.. Robert Mor, 15. Chief, war ein loyaler Unterstützer von Mary Queen of Scots.

Robert, der 18. Chief, bekannt als ‚der schwarze Baron’, trat in die Armee von Gustavus Adolphus ein und stellte für den Kampf in Schweden und Dänemark ein 700 Mann starkes Regiment auf. Robert zeichnete sich im Kampf aus und die Männer der Munros wurden als ‚Die Unbesiegbaren’ bekannt. Robert starb 1633 und wurde von seinem Bruder Hector Munro beerbt, der 1634 von Charles I. zum Baronet von Nova Scotia ernannt wurde.

Der 4. Baronet war ein strenger Presbyterianer und kämpfte 1688 gegen James VII.. Sir Robert Munro, 6. Baronet, befehligte die Black Watch 1745 in der Schlacht von Fontenoy. Er und sein Bruder George fielen 1746 bei Falkirk im Kampf gegen die Jakobiten. Im Aufstand von 1745 wurde Foulis Castle teilweise zerstört, worauf der Chief ein Wiederaufbauprogramm startete. Die Burg verfiel erneut, doch Sir Hector Munro, der das Besitztum 1884 erbte, restaurierte es als Familiensitz.

Familienzweige des Clans: Dingwall, Foulis, MacCulloch, MacLulich, Vass, Wass.

CREST: Ein sich aufschwingender Adler, naturfarben.

MOTTO: "Dread God"

ÜBERSETZUNG: "Fürchte Gott"

PFLANZE: Moos

GÄLISCHER NAME: Mac an Rothaich

HERKUNFT DES NAMENS: Gaelic Rothach
(Mann aus Ro)

SCHLACHTRUF: Caisteal Folais'n a Theine
(Castle Foulis in Flammen)

PIPE MUSIC: Bealach na Broige
(Munro's March)

MURRAY

Der Clan Murray soll von Freskin abstammen, einem Flamen, der sich in Schottland miederließ und von König David I. Ländereien in den Highlands und Lowlands erhielt. Sein Enkel wurde, aufgrund seiner Besitztümer in Moray, bekannt als William de Moravia. Er war der Ahne der Murrays of Bothwell und Abercairny, während einige seiner Söhne andere Häuser gründeten, unter anderem die Murrays of Tullibardine. Sein Enkel, William de Moravia, dominus de Bothwell, starb 1293 ohne Nachkommen und wurde von seinem Bruder Andrew beerbt, dem großen schottischen Patrioten und Unterstützer von Sir William Wallace. Sein Sohn, ebenfalls Sir Andrew, heiratete die Schwester des Königs und wurde nach dem Tode von Robert the Bruce Regent von Schottland.

1282 erwarb Sir William de Moravia die Ländereien von Tullibardine. Sir William Murray of Tullibardine, der 1446 sein Nachfolger wurde, hatte siebzehn Söhne, von denen viele bekannte Murray-Familien gründeten. Sir John, 12. of Tullibardine, wurde 1604 zum Lord Murray und 1606 zum Earl of Tullibardine ernannt. Sein Sohn William, der 2. Earl, heiratete die Erbin der Stewart Earls of Atholl, wodurch die Grafschaft Atholl 1629 auf die Familie der Murrays überging.

John, der 1. Murray Earl of Atholl, war ein strenger Royalist und sein Sohn John unterstützte fest Charles I.. 1670 erbte er die Grafschaft Tullibardine und wurde 1676 zum Marquis of Atholl ernannt. John, 2. Marquis, wurde 1703 zum Duke of Atholl ernannt und war ein erbitterter Gegner der Union von 1707. Als er 1727 starb, ging die Dukeswürde auf seinen dritten Sohn James über. Sein erster Sohn starb früher als er, und sein zweiter Sohn, William, Marquis of Tullibardine, schloss sich selbst von der Erbschaft aus, da er in den Jakobitenaufständen für die Stewarts kämpfte. Ein anderer Bruder, Lord George Murray, war der berühmte Jakobitengeneral der Rebellion von 1745.

1736 erbte der 2. Duke of Atholl die Landeshoheit über die Isle of Man, übergab diese aber 1765 für 70 000 Pfund an die Regierung. Der Sitz der Chiefs des Clan Murray, der Dukes of Atholl, ist Blair Casrle in Perthshire.

Familienzweige des Clans: MacMurray, Moray, Rattray, Small, Spalding.

CREST: Eine Meerjungfrau, die in ihrer rechten Hand einen Spiegel hält und in ihrer linken einen Kamm; alles naturfarben.

MOTTO: "Tout pret"

ÜBERSETZUNG: "Allzeit bereit"

GÄLISCHER NAME: Mac Mhuirich

HERKUNFT DES NAMENS: Gemarkungsname: Morayshire.

OGILVIE

Die Ogilvies übernahmen ihren Namen von Gilbert, ein Nachkomme der damaligen Earls of Angus, welche die Baronie von Ogilvie 1163 von William dem Löwen erhielten. Patrick de Ogilvy taucht im Ragman-Dokument von 1296 auf, in dem er Edward I. die Treue schwört, doch seine beiden Söhne unterstützten Robert the Bruce. Sie erhielten Ländereien in Angus, und die Ogilvies waren im 14. und 15. Jh. Erb-Sheriffs von Angus. Die Familie erwarb 1370 die Baronie von Cortachy. Sie kämpften 1411 unter dem Earl of Mar bei Harlaw, und später im 15. Jh. war Walter Ogilvie Lord High Treasurer von Schottland. Sein Sohn John erhielt 1459 das Land Airlie. Die Ogilvie Earls of Findlater und Seafield stammen von Johns Bruder Walter ab.

Sir James Ogilvie wurde 1491 zum Lord Ogilvie of Airlie ernannt, und James, 8. Lord Ogilvie, wurde 1639 Earl of Airlie. Die Ogilvies waren im Bürgerkrieg Royalisten und litten für ihre Loyalität. James, 2. Earl, wurde 1648 bei Philiphaugh gefangengenommen und von den Covenantern zum Tode verurteilt, entkam aber am Vorabend seiner Hinrichtung in der Kleidung seiner Schwester. Die Ogilvies waren in den Jakobitenaufständen von 1715 und 1745 aktiv, und Lord Ogilvie, Sohn des 4. Earl, musste nach Frankreich fliehen. Er wurde später begnadigt und bekam seine Earlswürde wieder.

Die Ogilvies waren auch in Fehden mit Nachbarclans verwickelt, besonders mit den Lindsays und den Campbells. Als die Campbells versuchten, zu Beginn des 17. Jh. das ‚Bonnie House of Airlie’ zu zerstören, rächten sich die Ogilvies später, indem sie Castle Gloom, die Burg der Campbells nahe Dollar, in Brand setzten.

Zum Bild links:  Im Gegensatz zu dem Trews der Colquhoun-Abbildung zeigt diese Tafel eine Mode, die zur Zeit des Aufstandes von 1745 nach Schottland kam, die es erlaubte, übliche Kniehosen und Strümpfe im jeweiligen Clantartan des Trägers zu tragen – in diesem Fall den der Ogilvies. Dazu wurde ein separates Plaid getragen. Das Sett des Ogilvie-Tartan ist außerordentlich kompliziert. In einem Muster von etwas unter 12 Inch gibt es nicht weniger als einundachtzig verschiedene Maße der Farben Rot, Weiß, Schwarz, Gelb, Violett und Grün.

Familienzweige: Airlie, Findlater, Futhie, Gilchrist, MacGilchrist, Mill, Milne, Ogilby, Ogilvie, Ogilvy, Richardson, Storey, Storie, Storrie.

CREST: A woman naked from the waist up, draped azure pinned or holding a portcullis gules. Eine von der Hüfte aufwärts nackte Frau, die ein Fallgitter hält.

MOTTO: "A Fin"

ÜBERSETZUNG: "Bis zum Ende"

PFLANZE: Alchusa tinctoria, Weißdorn, Hagedorn

GÄLISCHER NAME: Mac Ghille Bhuidhe (Gemarkungsname in Angus)

ROBERTSON

Auch wenn der Überlieferung nach der Clan Donnachie von den MacDonalds abstammen soll, leiten sich die Robertsons wahrscheinlich von Crinan, Lord of Atholl, ab und dem Erben Lay Abbot of Dunkeld. Aus Crinan entsprang das Königshaus von Duncan I. King of Scots. Die Robertsons heißen richtigerweise Clan Donnachaidh, von Duncan, dem fünften Nachfolger des Conan of Generochie.

Duncan unterstützte Robert the Bruce und sein Clan kämpfte bei Bannockburn. 1437 nahm der Chief, Robert, Sir Robert Graham und den Master of Athole, zwei der Mörder von James I., gefangen und lieferte sie an die Regierung aus, wofür er 1451 mit einer königlichen Urkunde belohnt wurde.

Seine Enkel wurden die Urahnen verschiedener Familien der Robertsons. William wurde 1507 sein Nachfolger, doch im Zwist mit dem Earl of Athole wurde er zu guter Letzt 1530 getötet. Der Earl bemächtigte sich fast der Hälfte des Familienbesitzes. Donald, der 12. Chief, widmete sich den Angelegenheiten von Charles I., welcher ein Regiment mit seinem Namen aufstellte, für den Marquis of Montrose kämpfte, und Donald am 10. Juni 1646 als Colonel einstellte. Der nächste Chief, Alexander Robertson, hatte ein akademisches Leben und ging als der ‚poetische Chief’ in die Geschichte ein.

Nach James VII. letzter Niederlage im Jahre 1690 wurden die Besitztümer der Robertsons enteignet und er ins Exil nach Frankreich geschickt. Nachdem er 1703 von Königin Anne die Erlaubnis erhielt, nach Schottland zurückkehren zu dürfen, erlangte er einen Schuldenerlass und wohnte auf seinen Besitztümern.

Die Robertsons kämpften im Aufstand von 1715 mit dem „Old Pretender“. Der Chief, Alexander, wurde zweimal von Regierungstruppen gefangengenommen, floh schließlich nach Frankreich, kehrte aber 1725 zurück. Dennoch verweigerte er den Treueschwur für das Haus Hanover und beeilte sich, auf die Seite von Prinz Charles Edward Stuart zu wechseln.

Ein Nachkomme der Linie, Generalmajor George Duncan Robertson of Strowan, C. B., erhielt das Kreuz des Kaiserlich-Österreichischen Ordens von Leopold. Sein Sohn und Erbe, George Duncan Robertson (gestorben 1816) war Offizier der 42nd Highlanders.

Die Robertsons of Lude sind die älteste Kadettenfamilie. Weitere Familien sind die Robertsons of Inches, of Kindeace, of Auchleeks und of Kinlochmoidart.

Familienzweige:

Collier, Colyear, Dobinson, Donachie, Duncan, Duncanson, Dunnachie, Inches, MacConachie, MacConnechy, MacDonachie, Macinroy, MacIver, MacIvor, Maclagen, MacRobbie, MacRobie, MacRobert, Reid, Roy, Stark, Tonnochy.

CREST: Eine rechte Hand, die eine Kaiserkrone hält, alles naturfarben.

MOTTO: "Virtutis Gloria merces"

ÜBERSETZUNG: "Ruhm ist der Lohn der Tapferkeit"

PFLANZE: Feinblättriges Heidekraut, Farnkraut

GÄLISCHER NAME: Mac Raibeirt (Mac Dhonnachaidh)

HERKUNFT DES NAMENS: Sohn des Robert

SCHLACHTRUF: Garg'n uair dhuis gear (Wütend wenn geweckt)

PIPE MUSIC: Teachd Chlann Donnachaidh (The Clan Donnachie have arrived)

ROSE

Die Rose-Familie könnte norwegischer Herkunft gewesen sein. Als gesichert gilt, dass sie im 12. Jh. Land im Distrikt von Nairn erwarben. 1219 war Hugh Rose of Geddes Unterzeichner der Gründungsurkunde der Priorei von Beauly. Sein Sohn Hugh erwarb durch Heirat die Ländereien von Kilravock und nahm den Namen Rose of Kilravock an. 1390 wurden die Familienurkunden und –chroniken zerstört, als die Kathedrale von Elgin durch den Wolf von Badenoch niedergebrannt wurde, doch 1431 erhielt John Rose of Kilravock eine neue Urkunde für das gesamte Clanland. Sein Sohn Hugh erbaute 1460 den Turm von Kilravock, und 1474 wurde Kilravock zur Baronie erhoben.

Hugh, 10, of Kilravock, der 1547 in der Schlacht bei Pinkie gefangengenommen wurde, hatte eine herausragende Karriere. Neben den anderen Ämtern, die er inne hatte, war er noch Constable von Inverness Castle und Hauptsheriff von Inverness. Er schaffte es, in einer turbulenten Periode der schottischen Geschichte friedvoll mit seinen Nachbarn zu leben und starb neunzugjährig im Jahre 1597.

Die Roses unterstützten die Reformation und waren Sympathisanten der Covenanter. Während der Jakobitenaufstände standen sie loyal zur Regierung. Als Prinz Charles Edward Stuart kurz vor der Schlacht von Culloden Kilravock besuchte, war die Loyalität der Roses nicht in Frage gestellt. Hugh, 15. of Kilravock, stimmte 1707 gegen die Union, war aber im ersten britischen Parlament einer der Bevollmächtigten, die dort Schottland repräsentierten.

Lieutenant Colonel Hugh Rose, 24. Baron von Kilravock, hatte eine ausgezeichnete militärische Karriere. Als er 1946 starb, beerbte ihn seine Tochter, die bis zum heutigen Tag in Kilravock Castle lebt.

Zum Bild links:  Die reizvolle Einfachheit des Filleadh Beg oder Kleinen Kilts wird hier anhand eines Hochländers mit bescheidenem Lebensstil gezeigt, der zu Beginn des 19. Jh. lebte. Er ist hier mit einem Fußpflug zu sehen, einem primitiven landwirtschaftlichen Werkzeug, das heute nicht mehr verwendet wird.

Bis zu seinem Tode 1946 war Colonel Hugh Rose, 24. Baron von Kilravock, Chief des Clans Rose. Leider wurde sein Sohn, der einzige männliche Erbe 1942 bei El Alamein getötet. Die Burg war seit ihrer Gründung 1460 ununterbrochen in Familienbesitz, und auch den Chieftain-Titel hatte der Clan über sechshundert Jahre lang ununterbrochen inne.

Familienzweige: Geddas Geddeis Geddes Geddess Geddis Gedes Rose.

Motto: Beständig und wahr

Badge: Wilder Rosmarin

Länder: Strathnairn, Ross-shire

Herkunft des Namens: Von der Blume

ROSS

Der Clan Ross übernahm den Namen der Provinz Ross und ist im gälischen Als Clan Anrias oder Andrias bekannt. Der erste bekannte Earl of Ross war Malcolm, der um 1150 starb und dessen Tochter in die Familie O’Beolain einheiratete, die Erb-Äbte von Applecross. Der zweite bekannte Earl war Fearchart Mac an t’sagairt (Sohn des Priesters), der ein mächtiger Unterstützer von Alexander II. war, und der für seine Dienste 1234 zum Earl of Ross ernannt wurde. William, der 4. Earl führte seinen Clan bei Bannockburn an, und Hugh, der 5. Earl, fiel 1333 in der Schlacht von Halidon Hill. Ein späterer Nachfolger starb ohne männlichen Nachkommen, worauf die Nachfolge auf die weibliche Linie überging; ein Umstand, der zum Kampf um die Earlswürde zwischen den Lords of the Isles und dem Regenten Albany führte. Als 1476 die Lords of the Isles abgesetzt wurden, fiel das Land der Krone zu.

Hugh Ross of Rariches, Bruder des letzten Earls of Ross, erhielt eine 1374 eine Besitzurkunde über die Ländereien von Balnagowan, auch ging durch Clansgesetz der Chief-Titel auf ihn über. Mehr als drei Jahrhunderte lang blieben die Rosses von Balnagowan die einflussreichste Familie des Clans, doch mit dem Tode von David Ross of Balnagowan im Jahre 1711 endete die Linie. Die Besitztümer gingen auf die Familie Ross of Hawkhead in Renfrewshire über, obwohl es zwischen den beiden Familien keine Blutsverwandschaft gab. Der Chief-Titel ging auf die Rosses von Pitcalnie über. Die Rosses unterstützten währen der Jakobitenaufstände die Regierung, litten aber später stark unter den Säuberungen, weshalb viele nach Amerika auswanderten.

Familienzweige:

Anderson, Andrew, Dingwall, Gillanders, MacAndrew, MacCulloch, MacLulich, MacTaggart, MacTear, MacTier, MacTire, Taggart, Vass, Wass.

CREST: Ein rechter Arm, der einen Lorbeerkranz hält, alles naturfarben.

MOTTO: "Spem successus alit"

ÜBERSETZUNG: "Erfolg nährt die Hoffnung"

PFLANZE: Wacholder

HERKUNFT DES NAMENS: Ortsbezogen: aus dem Distrikt Ross

PIPE MUSIC: The Earl of Ross's March

SHAW

Der Clan Shaw war eines der wichtigsten Mitglieder der Clan Chattan Konföderation. Der Clan leitet sich von Shaw ab, Sohn eines MacDuff Earl of Fife, der um 1160 dabei half, eine Rebellion in Moray niederzuschlagen und zum Constable von Inverness Castle ernannt wurde. Von diesem Shaw stammen auch die MacIntoshes ab. MacIntoshes und Shaws unterstützten Robert the Bruce gegen die Comyns und kämpften 1314 in der Schlacht von Bannockburn.

1291 heiratete Angus, 6. MacIntosh-Chief, Eva, die Erbin des Clan Chattan. Ihr Ururenkel, Shaw Mor, steht in dem Ruf, den Clan Chattan 1396 in der Schlacht am North Inch, Perth, angeführt zu haben. Dieser Shaw erhielt Ländereien in Rothiemurchus und könnte der eigentliche Gründer des Clan Shaw gewesen sein. Shaw Mors Sohn James wurde 1411 im Kampf für den Lord of the Isles bei Harlaw getötet und von seinem Sohn Alasdair Ciar beerbt. Alasdair erhielt eine Besitzurkunde über die Rothiemurchus-Ländereien, die aber im 16. Jh. verlorengingen. Die Shaws von Tordarroch in Strathnairn stammen von Alasdairs Bruder Adam (Ay) ab. Es waren diese beiden, die die Clan Chattan Bünde von 1543 und 1609 besiegelten.

Die Shaws unterstützten Montrose und kämpften 1715 für die Stewarts, obwohl sie zu dieser Zeit in den MacIntoshes und MacPhersons aufgegangen waren. Es scheint, sie hatten um 1600 keine eigenen Chiefs. Dennoch erkannte der Lord Lyon 1970 einen Nachkommen der alten Shaw-Chiefs als Clanchief an.

Familienzweige:

MacAy, MacHay, Seath, Seth, Shaw, Sheach, Shiach.

Namen im Zusammenhang mit dem Clan: Adamson Adamsone Ademson Ademsoun Ademsoune Aesone Aison Aissone Aissoun Aissoune Asson Assone Aue Ave Ay Aye Ayesone Ayson Aysone Aysoun Ayssoun Eason Easone Easson Esson Ison Isone MacAy Saythe Scaith Scayth Schau Schaw Schawe Scheoch Scheok Schiach Schioch Schioche Seah Seath Seith Seth Sha Shau Shaw Shawe Shay Sheach Sheath Sheehan Sheoch Shiach Siache Sith Sithach Sithech Sithig Skaith Sythach Sythag Sythock Tordarroch

Gälischer Name: Mac Ghille Sheathanaich

Motto: "Fide et fortitudine"

Übersetzung: "Durch Treue und Mut"

Badge: Preiselbeere

Länder: Strathspey

Herkunft des Namens: gälisch, Seaghdha

SINCLAIR

Die Sinclairs, oder St. Clairs, sind norwegischer Herkunft. Henry de St Clair of Roslin erhielt 1162 Ländereien in Lothian. Sein Nachkomme Sir William erhielt 1280 die Baronie von Rosslyn, und Williams Sohn Sir Henry kämpfte mit Bruce bei Bannockburn. Ein späterer Sir Henry wurde 1379 Earl of Orkney, und 1455 erhielt William, 3. Sinclair Earl of Orkney, die Grafschaft Cairhness. Dennoch war der Earl Of Orkney und Caithness 1470 gezwungen, James III. die Orkneys zu überlassen, im Tausch gegen Castle Ravenscraig in Fife.

Die Earls of Caithness erwarben zusammen mit der Grafschaft einen kompletten Clan und verwickelten sich in eine lange Folge von Fehden mit den Sutherlands, den Gunns und anderen Clans. George, 6. Earl, war durch Schulden gezwungen, seinen ganzen Besitz an Sir John Campbell of Glenorchy abzutreten. Als 1676 Sir John den Titel übernahm, focht George Sinclair of Keiss diesen an, wurde aber 1680 in einer Schlacht von den Campbells besiegt. Dennoch wurde George Sinclairs Anspruch auf den Titel 1681 vom Staatsrat stattgegeben.

Unter den herausragenden Sinclair-Familien befinden sich auch die Sinclairs of Ulbster. Sir John of Ulbster (1754-1835) war einer der ersten Landwirtschaftsexperten seiner Zeit und Herausgeber der ersten Statistik über Schottland.

Zum Bild links:  Im Gegensatz zum Arisaid von Tafel 10 ist die Entwicklung der Damenbekleidung der Hochlande bei dieser abgebildeten Person besser dargestellt, die den Nachfolger des Arisaid trägt, der bald nach Anbruch des siebzehnten Jahrhunderts in Gebrauch kam. Erwartungsgemäß ist das Kleid ein rauer Wollstoff in einer Mischung aus Leinen und Wolle, mit einem Plaid-Schal im entsprechenden Tartan. In Anlehnung an einen englischen Offizier, der um 1730 Schottland bereiste, ist der Schal aus Seide oder feinem Kammgarn, in doppelter Breite und etwa drei Meter lang; er wird über den Kopf geworfen, und die Trägerin kann damit ihr Gesicht bedecken, so wie es ihr gefällt oder wie es nötig ist (Captain Burt: Letters from a Gentleman in the North of Scotland, 1754). Die Tatsache, dass die Person barfüßig geht, ist kein Zeichen der Armut, sondern war in den Hochlanden auch noch lange nach jener Zeit gang und gäbe.

Der Chief und beinahe alle Clansmänner der Sinclairs wurden in der Schlacht von Flodden getötet; in der Tat begleiten Hader und Krieg die Clansgeschichte von frühester Zeit an. Der gegenwärtige Chief ist der 19. Earl of Caithness.

Familienzweige:

Budge, Caird, Clouston, Clyne, Groat, Linklater, Lyall, Mason, Wares.

CREST: Ein Hahn, naturfarben, bewaffnet, Schnabel und Füße haben eine andere Farbe als der Körper.

MOTTO: Widme Gott dein Werk

PFLANZE: Stechginster

GÄLISCHER NAME: Mac na Ceardadh

HERKUNFT DES NAMENS: Ortsname: French de Sancto Claro

PIPE MUSIC: Spaidsearachd Mhic nan Cearda
(The Sinclair's March)

STEWART

Die Stewarts stammen von einer anglo-normannischen Familie ab, aus der ein Mitglied im Jahre 1140 von David I. zum High Steward of Scotland ernannt wurde und Besitztümer in Renfrewshire erhielt. Seine Nachkommen erhielten Ländereien in Kintyre, Arran und Bute. James, 5. High Steward, unterstützte William Wallace und Robert the Bruce im Kampf um die schottische Unabhängigkeit. Walter, 6. High Steward, heiratete Marjory, Tochter von Robert the Bruce, und von ihnen stammte das königliche Haus der Stewarts ab. Die Linie der Stewarts setzte sich fort bis zur heutigen britischen Königsfamilie.

Der erste und hauptsächlichste Sitz der Stewarts war in Renfrewshire, doch einige Familienzweige ließen sich in den westlichen Hochlanden und in Perthshire nieder, darunter die Stewarts of Lorn, die Stewarts of Atholl und die Stewarts of Balquhidder. Die Stewarts of Atholl stammen direkt von einem der herausragendsten Stewarts des 14. Jh. ab, Alexander Stewart, Earl of Buchan, bekannt als ‚Der Wolf von Badenoch’. Später wurden seine Nachkommen als Athollmänner bekannt und gaben ihre Loyalität den Murray Earls of Atholl. Aus den Stewarts of Lorn gingen die Stewarts of Appin hervor, mit dem Ruf als Hauptzweig des Clans in den Hochlanden. 1547 fochten die unter Donald Stewart of Invervahyle, bekannt als Donald nan Ord, in der Schlacht bei Pinkie. Sie unterstützten Montrose bei Inverlochy und kämpften auch in den Schlachten von Auldearn und Kilsyth. Der Chief of Appin wurde zum Gesetzlosen erklärt und sein Besitz enteignet, doch wurden sie ihm bei der Restauration wieder zurückgegeben. Der Clan kämpfte 1688 für Dundee und in den Jakobitenaufständen für die Stewart-Könige. Viele Männer der Stewarts fielen bei Culloden, wonach ein von der Regierung beauftragter Campbell die enteigneten Besitztümer der Stewarts verwaltete. Sein Mörder wurde von Robert Louis Stevenson 1752 mit dem Roman ‚Kidnapped’ unsterblich gemacht.

Der Clanname wird manchmal auch ‚Stuart’ geschrieben, eine wahrscheinlich von Mary Queen of Scots eingeführte Variante.

Zum Bild links: Passenderweise hat McIan für die Darstellung des Stewart-Tartan Prinz Charles Edward Stewart gewählt, den ‚Young Pretender’, den er einer zeitgenössischen Miniatur entnahm. Der Prinz ist hier auf der Höhe seiner Karriere zu sehen, als er 1745 den Königshof in Edinburgh hielt. Es gibt einige verschiedene Stewart-Setts, darunter den Hunting und den Stewart of Appin. Royal Stewart war niemals ein Clantartan, sondern der ‚Königliche’ Tartan. Er wird von den Pipern der Schottischen Garden getragen. Er wurde vom späteren König George V. als ‚mein persönlicher Tartan’ bezeichnet, jedoch bevorzugte Seine Majestät König George VI. bei formlosen Anlässen einen als Balmoral bekannten Tartan zu tragen, der von der Gemahlin des Prinzen entworfen wurde und auf den Gebrauch innerhalb der königlichen Familie beschränkt ist.

FAMILIENZWEIGE:

Boyd, Garrow, Menteith, Monteith, Carmichael, Hunter, MacMichael. Stewart, Appin: Carmichael, Combich, Livingston, Livingstone, MacCombich, Mackinlay, Maclae, Maclay, Maclea, Macleay, MacMichael. Stewart, Atholl: Crookshanks, Cruickshank, Duilach, Gray, Macglashan Stewart Lennox: Howkins

CREST: A pelican argent winged or feeding its young proper. Ein weißer (Silber darstellend) Pelikan, sich aufschwingend oder seine Jungen fütternd.

MOTTO: Virescit vulnere virtus

ÜBERSETZUNG: Je stärker die Wunde, desto größer der Mut.

PFLANZE: Eiche, Distel

GÄLISCHER NAME: Stillbhard

HERKUNFT DES NAMENS: Vom High Steward of Scotland

SUTHERLAND

Die Sutherlands leiten ihren Namen von der Gegend ab, die sie bewohnten, das Sudrland oder Southernland der Norweger. Von den Earls of Sutherland nimmt man an, dass sie flämischer Herkunft waren, Nachkommen von Freskin , des Gründers des Clan Murray. Die Earlswürde der Sutherlands soll 1235 auf Freskins Enkel William übergegangen sein.

William, 2. Earl of Sutherland, kämpfte 1314 für Bruce bei Bannockburn und unterzeichnete sechs Jahre später die Unabhängigkeitserklärung von Arbroath. Sein Sohn Kenneth, 3. Earl, fiel 1333 bei Halidon Hill im Kampf gegen die Engländer. William, 4. Earl, heiratete eine Tochter von Robert the Bruce; ihre Söhne wurden Erben des Thrones, starben aber an einer Seuche. Robert, 6. Earl, erbaute das ursprüngliche Dunrobin Castle, den Sitz der Sutherland-Chiefs.

1514 starb John, 9. Earl, ohne männlichen Erben und der Titel ging auf seine Schwester Elizabeth, Countess of Sutherland, über, deren Ehemann Adam Gordon of Aboyne war. Die Gordon-Sutherlands waren in die gleichen inneren Clansfehden verwickelt wie ihre Vorgänger, besonders in jene mit den Sinclairs und den MacKays. Der 11. Earl of Sutherland und seine Frau wurden von Isobel Sinclair vergiftet, auf Betreiben des Earl of Caithness. Sie Sutherlands unterstützten in den Aufständen von 1715 und 1745 die Seite der Hanoveraner.

William, 18. Earl, starb 1766 als letzter der Gordon Earls of Sotherland. Seine Tochter Elizabeth, Countess of Sutherland, heiratete den Marquis of Stafford, der 1833 zum 1. Duke of Sutherland ernannt wurde. Er wurde als eifriger Reformer bekannt. Im Glauben, dass das Land in der Mitte Sutherlands zu arm war, um seine Pächter auf lange Zeit zu versorgen, leitete er ihre Umsiedlung an die Küste ein und siedelte an ihrer Stelle Schafe an. Seine Verwalter zeigten sich bei der Umsiedlung rücksichtslos und gebrauchten auch oft rohe Gewalt. Als Resultat wanderten viele Sutherlands nach Übersee aus.

Das im ursprünglichen schottischen Stil erbaute Dunrobin Castle wurde vom 2. Duke in ein französisches Chateau umgestaltet. Es ist bis heute im Besitz der Sutherland-Familie.

Familienzweige: Cheyne, Federith, Gray, Keith, Mowat, Oliphant, Duffus.

CREST: Eine Katze mit erhobenen Vorderpfoten in wachsamer Haltung, naturfarben.

MOTTO: Sans peur

ÜBERSETZUNG: Ohne Angst

PFLANZE: Butcher's broom, Cotton sedge

GÄLISCHER NAME: Sutherlarach

HERKUNFT DES NAMENS: Ländername: Scotland

SCHLACHTRUF: Ceann na Bige (Der Kopf der kleinen Brücke)

PIPE MUSIC: The Earl of Sutherland's March

URQUHART

Der Name Urquhart stammt von einem Gemarkungsnamen her, Airchart, das schon früh vom großen keltischen Heiligen Columba erwähnt wird. Heute gibt es am Ufer des Loch Ness ein Castle Urquhart und gleichnamige Gemeinden in Elgin und auf der Black Isle.

Die Bedeutung des Wortes selbst wurde aus dem Gälischen unterschiedlich übersetzt, unter anderem als ‚Waldgebiet’, ‚beim Ebereschenwald’ oder als ‚Festung auf einem Hügel’.

Thomas Urquhart of Cromarty soll 25 Söhne gehabt haben, von denen sieben 1547 in der Schlacht bei Pinkie fielen. Der älteste Sohn war Alexander, und einer seiner jüngeren Söhne, John Urquhart, allgemein als der Tutor of Cromarty bekannt, war der Vormund seines berühmten Großneffen Sir Thomas Urquhart, der am Tag der Schlacht bei Pinkie geboren wurde. Thomas Urquhart wurde von James VI. zum Ritter geschlagen.

Sein Sohn, Sir Thomas Urquhart of Cromartie, war im Alter von 11 Jahren Student am Kings College in Aberdeen. Im Alter von dreißig Jahren wurde er Scholar, Schreiber und Soldat und wurde 1641 von Charles I zum Ritter geschlagen. Er kämpfte 1651 in der Schlacht von Worcester, wo er gefangengenommen wurde. Wieder in Freiheit kehrte er auf den Kontinent zurück, wo er 1660 starb; angeblich lachte er sich tot, als er die Wiedereinsetzung feierte.

Captain John Urquhart of Craigston, geboren 1696, war zu guter Letzt ein Mann mit großem Wohlstand, doch die Quelle seines Glücks ist in Geheimnisse gehüllt. Jedenfalls wurde er von seiner Familie ‚der Pirat’ genannt.

Familienzweige:

Orcutt, Urcharde, Urchart, Urghad, Urquart, Urquhart, Urquhat.

WAPPEN: Gold, drei aufgerichtete rote Eberköpfe, die untere Spitze des Wappens in Blau.

CREST: Eine nackte Frau, die in der rechten Hand ein Schwert hält und in der linken einen Palmzweig.

BADGE: Eine Meerjungfrau, naturfarben, von der Hüfte abwärts rot, Haar golden, eine goldene Harfe haltend.

PFLANZE: Goldlack, Cheiranthus

TARTAN: Urquhart red line

MOTTO: Denke, sage und tue Gutes

SCHLACHTRUF: Vertraue und gehe vorwärts

GÄLISCHER NAME: Urchurdan